Freitag, 3. Februar 2006

1.000.000

Meine Counter sind sich nicht völlig einig, aber so wie es aussieht habe ich gerade die Tage, bzw. überschreite heute die Grenze von 1.000.000 Pageviews. Dafür, dass dieses Blog bei Antville erst seit dem 30.08.2002 besteht (vorher gabs nur Blogger.com und eine eigene Seite, die gelöscht ist), ist das eine ganze Menge. Finde ich. Deswegen möchte ich mich mal bedanken:

  • Bei allen Lesern, die sich in den letzten Jahren regelmäßig ein wenig Zeit haben stehlen lassen.

  • Bei allen von Antville. Bei den Betreibern des Servers, bei den Entwicklern. Ohne Antville gäbe es dieses Blog in dieser Form einfach nicht. Und deswegen ein großes Danke!

  • Bei den vielen Helfern, die mir geduldig CSS erklärt haben und niemals (zumindest nicht öffentlich) über meine Design und Code-Versuche gelacht haben. Insbesondere SvenK, Kathleen und dem Großbloggbaumeister.

  • Bei Jochenausberlin mit dem ich nicht nur sehr gerne zusammen arbeite, sondern der auch immer mit einer neuen guten Idee um die Ecke kommt. Irgendwann schaffen wir auch das seit zwei Jahren angedachte Abendessen bei mir.

  • Bei Ix. Für viele, sehr amüsante Abende und die Zusammenarbeit und Unterstützung bei all den anderen gemeinsamen Projekten.

  • Bei wunderschönen Mädchen, sowieso und einfach so. Bei ihr sogar mit Kuss.

  • Die nächste Dankesrede gibt es dann zu den 10.000.000 im nächsten Jahr wenn ich 50 werde.

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Donnerstag, 2. Februar 2006

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Ein Aufruf von Isa, dem ich gehorsamst Folge leiste:

Vier Jobs die ich mal hatte:

  • Vaselineschmelzer
  • Nachtportier
  • Filmvorführer
  • Fahrer für US Secret Service (in 15 oder 20 Jahren darf ich auch darüber schreiben)

Vier Filme, die ich mir immer wieder ansehen kann:

  • Blade Runner
  • Alle Bonds mit Roger Moore
  • Alle Frasier Folgen
  • Metaluna IV antwortet nicht

Vier Städte in denen ich gelebt habe

  • Bonn
  • Köln
  • Hamburg
  • Berlin

Vier TV Shows die ich liebe

  • Frasier
  • Magnum
  • Die 2
  • CSI

Vier Plätze an denen ich Urlaub gemacht habe

  • Campingplatz in Zandvoort
  • Murten (Schweiz)
  • Luxor (Ägypten)
  • Cassis (Frankreich)

Vier Sachen, die ich gerne esse

  • Rinderfilet
  • Schweinefilet
  • Lammfilet
  • Der Tafelspitz in einer Eier/Senf/Schnittlauch Sosse meiner Mutter

Vier Seiten, die ich täglich besuche

  • www.f1total.com
  • www.spiegel.de
  • zwei bis dreißig Blogs
  • www.flickr.com

Vier Plätze, an denen ich jetzt lieber wäre

  • Da, wo das wunderschöne Mädchen ist
  • Da, wo es 20 Grad wärmer ist
  • Da, wo Wasser ist
  • Da, wo es Abends, ein nettes Restaurant mit Meerblick gibt

Vier Leute, den diese Fragen auch beantworten sollen

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Mittwoch, 1. Februar 2006

Es wird viel über die dänische Zeitung "Jyllands-Posten" geredet, weil dort ein paar Karikaturen über Mohammed veröffentlicht wurden. Schauen wir doch erstmal, was eine Karikatur überhaupt ist. Wikipedia sagt: "Bei Karikaturen handelt es sich meist um eine bildliche Form der Satire, die sich als parteiische Kritik an bestehenden Werten oder politischen Verhältnissen versteht und oft als „Waffe” in gesellschaftlichen Auseinandersetzungen verwendet wird. Die Karikatur übertreibt bewusst, spitzt zu und verzerrt charakteristische Züge eines Ereignisses oder einer Person, um durch den aufgezeigten Kontrast zur Realität und die dargestellten Widersprüche den Betrachter der Karikatur zum Nachdenken zu bewegen."

Mir stellen sich da zwei Fragen:

  1. Musste man die Karikaturen abdrucken? Nein, musste man nicht. Man sollte sich vor einer Veröffentlichung überlegen, wie und wen man mit seinem Handeln verletzen kann. Das hat auch was mit Rücksicht und Toleranz zu tun, die oft zu Gunsten einer ignoranten Haltung aufgegeben wird. Leichtfertig bestimmte Stimmungen aufzugreifen, zum Beispiel die, dass man einen Teil seiner Leser damit zum Lachen bringt, in dem man eine latent genervte Haltung bzgl. des Islams aufnimmt. Doch sollte man sich fragen, woher so eine Stimmung kommt und in Fällen wie diesen, in denen offenbar schablonenhafte Vorurteile als Vorlage für eine Karikatur genommen wurden, sollte man sich die Frage stellen, ob man als Zeitung nicht erstmal dafür sorgt, dass die Leser eine Kultur verstehen, bevor sie drüber lachen. Alles anderes sind billige und vor allem gefährliche Lacher, weil sie das mangelhafte Bild, das manche über eine Kultur oder Religion haben, auch noch vertiefen.

  2. Muss man sich für den Abdruck der Karikaturen entschuldigen? Nein, muss man nicht. Wenn es danach gegangen wäre, dass man die religiösen Gefühle anderer Menschen nicht verletzten darf, dann hätte man Menschen wie Dave Allen, Karl Kraus, Friedrich Nietzsche, Arthur Schopenhauer und den Monty Pythons Berufsverbot erteilen müssen. Der Abdruck einer respektlosen Karikatur ist eine Sache, wie man damit aber umgeht eine andere. Ich mag es nicht, wenn man die Kleinigkeit einer Karikatur zum Anlass nimmt, öffentlich darüber zu philosophieren, ob, wann und wen man dafür die Luft sprengt oder an die Wand stellt. Gerade in Deutschland, mag ich das nicht, denn hier gab es auch mal einen, über den man keine Witze machen durfte.

Die Presse- und Informationsfreiheit ist in den letzten Jahren ganz schön unter die Räder gekommen. Sich aber sich bedrohen zu lassen - ob persönlich oder wirtschaftlich spielt keine Rolle - weil man eine Karikatur aus Solidarität abdruckt hat, gehört auch zu den Dingen, die die Pressefreiheit bedrohen. Wenn man nicht mehr schreibt oder zeichnet, so wie man das möchte, weil man Angst haben muss, das ein falscher Satz oder eine falsche Idee dazu führt, dass irgendjemand einem das Leben nehmen möchte, dann ist das ein viel effektiverer Einschnitt in die Pressefreiheit, als es Gesetze jemals zu leisten vermögen.

Darauf hinweisen, dass die Karikaturen geschmacklos, falsch, blöd oder gefährlich sind, weil nicht sie aufklären sondern Vorurteile vertiefen ist ein Ding. Aber dann sollte man auch nicht vergessen, dass es gerade bei dieser Sache noch um ein wenig mehr geht: Darum erkämpfte Freiheiten nicht deswegen aufzugeben, weil jemand mit dem Säbel droht.

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Dienstag, 31. Januar 2006

Ein Mac User über die Feinheiten eines Mac Betriebsystem.

Stream (besser mit DSL)

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