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    <title>Irgendwas ist ja immer</title>
    <link>http://Don.antville.org/</link>
    <description>...und das ist schon ewig so</description>
    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Fri, 29 Aug 2008 19:45:55 GMT</pubDate>
    <dc:date>2008-08-29T19:45:55Z</dc:date>
    <dc:language>de-DE</dc:language>
    <item>
      <link>http://Don.antville.org/stories/1829781/</link>
      <description>Man kommt ja zu zu gar nichts.</description>
      <pubDate>Wed, 27 Aug 2008 22:49:57 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
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    </item>
    <item>
      <link>http://Don.antville.org/stories/1828215/</link>
      <description>RBB H&amp;ouml;rfunk Michael Castritius aus dem Studio Mexico, hat gestern einen Text bei &lt;a href="http://www.tagesschau.de/sport/olympia350.html"&gt;tagesschau.de&lt;/a&gt; abgelassen, der vor rassistischen Ressentiments nur so strotzt. Ich bin ja nun keiner, der poltische Korrektheit f&amp;uuml;r eine Tugend h&amp;auml;lt, aber dieses unfassbare St&amp;uuml;ck Text, ist eher etwas, was ich bei den Spinnern von politcalincorrectdings erwartet h&amp;auml;tte. Es geht um die jamaikanischen Sportler und deren Erfolge bei den olympischen Spielen in Peking. Castritius f&amp;auml;ngt schon mal so an:

&lt;blockquote&gt;
Reggae, sanft schwingende H&amp;auml;ngematten, s&amp;uuml;&amp;szlig;liche Marihuana-Schwaden und relaxte Rastas - das alles ist Jamaika, vermutlich aber nur zehn Prozent. Der Rest ist &amp;uuml;berraschend konservativ und eben: schnell. Doppel-Olympiasieger Usain Bolt ist da nur die Speer-Spitze der Cool Runnings.&lt;/blockquote&gt;

Gut - &amp;uuml;ber Geschmack kann man streiten, aber Castritius f&amp;auml;llt so tief ins Klischeet&amp;ouml;pfchen, dass er eigentlich keine Luft mehr bekomme sollte. Vermutlich schreibt er auch gerne: "B&amp;auml;ume knickten wie Streichh&amp;ouml;lzer um" oder findet, dass alle brasilianschen Fussballspieler "Ballzauberer vom Zuckerhut" sind. Vielleicht m&amp;ouml;gen Radioh&amp;ouml;rer des RBB sowas aber auch gerne h&amp;ouml;ren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aber am Schluss kommt - da "fiel mir doch die Kinnlade auf den Boden" denn "das schlug dem Fass den Boden aus". Castritius hat n&amp;auml;mlich seine ganz eigene Theorie, warum die Jamaikaner so schnell sind. Zum einen "rennen [sie] um ihr Leben, um dem Leben im Slum zu entfliehen" zum anderen sind Opa und Oma schuld. Oder Darwin, so genau legt sich Castritius da nicht fest:

&lt;blockquote&gt;Sklaverei war brutale Selektion: schon in Afrika wurden nur die kr&amp;auml;ftigsten M&amp;auml;nner und Frauen ausgew&amp;auml;hlt und verschleppt. Von denen &amp;uuml;berlebten wiederum nur die widerstandsf&amp;auml;higsten die h&amp;ouml;llische &amp;Uuml;berfahrt im Bauch der Sklavenschiffe. Vor allem auf den Zuckerplantagen mussten sie dann schwerste, muskelf&amp;ouml;rdernde Arbeiten verrichten, bis zu 18 Stunden am Tag. Zu schlechter Letzt haben viele Plantagen-Besitzer ihre k&amp;ouml;rperlich besten Sklaven als "Deckhengste" missbraucht und sie den st&amp;auml;rksten Frauen zugef&amp;uuml;hrt. Menschenzucht - Muskelzucht. Grausame Geschichte - vielleicht mit goldenen, olympischen Sp&amp;auml;tfolgen.&lt;/blockquote&gt;

Welche abenteuerliche Theorie kommt als n&amp;auml;chstes, Herr Castritius? Dass die Chinesen so viele Goldmedallien im Turmspringen geholt haben, weil sie so oft von der chinesichen Mauer gesprungen sind? Oder im Tischtennis, weil sie mit St&amp;auml;bchen essen und den Schl&amp;auml;ger deswegen besser halten k&amp;ouml;nnen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mich aber nebenbei auch noch wundert: Liest da keiner bei tagessschau.de die Texte gegen?</description>
      <pubDate>Fri, 22 Aug 2008 14:42:56 GMT</pubDate>
      <guid>http://Don.antville.org/stories/1828215/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2008-08-22T14:42:56Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://Don.antville.org/stories/1827554/</link>
      <description>&lt;i&gt;Satire, die. Unter Satire kann man Folgendes verstehen: 1. die satirische Darstellungsweise, die in verschiedensten medialen Formen (literarischer oder journalistischer Text - wie Gedicht, Essay oder Roman -, Drama, Zeichnung, Kabarettprogramm, Film, Sendung im Fernsehen oder H&amp;ouml;rfunk, Website usw.) und in verschiedensten Darstellungsformen (gef&amp;auml;lschte Nachricht, fiktives Interview, fiktive Reportage, Glosse, etc.) auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Satire"&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat ein Blogger eine &lt;a href="http://ivy.antville.org/stories/1827094/"&gt;Zeichnung&lt;/a&gt; zur Twitterlesung vor ein paar Wochen online gestellt. Die Zeichnung ist ein wenig b&amp;ouml;se, im erl&amp;auml;uternden Text schreibt SvenK:

&lt;blockquote&gt;
...wo Blogger beschlossen hatten es toll zu finden sich gegenseitig Kurzmitteilungen mit der intellektuellen Fallh&amp;ouml;he von Einkaufszetteln vorzulesen...&lt;/blockquote&gt;

Und schon geht der &lt;a href="http://wirres.net/article/articleview/4987/1/6/"&gt;&amp;Auml;rger&lt;/a&gt; los. Ix meint:

&lt;blockquote&gt;
aber jemanden oder eine gruppe doof zu finden, weil sie in einen bestimmten club gehen, ein bestimmtes medium oder eine begrenzte anzahl buchstaben benutzen um sich auszudr&amp;uuml;cken, find ich enorm albern.&lt;/blockquote&gt;

Was mir (nicht allein am Posting von ix) auff&amp;auml;llt, ist die D&amp;uuml;nnh&amp;auml;utigkeit der Blogger gegen&amp;uuml;ber (auch &amp;uuml;berspitzt) formulierter Kritik am eigenen Tun. Im Fall von Sven ist ja nicht mal Kritik, sondern, so verstehe ich es zumindest, eine Satire. Sven &lt;a href="http://twitter.com/svenk"&gt;twittert&lt;/a&gt; (unregelm&amp;auml;&amp;szlig;ig) selber - die kurze Fallh&amp;ouml;he seines eigenen Tuns ist ihm also durchaus bewu&amp;szlig;t. Deswegen verstehe ich es nicht, warum es so eine, an Betroffenheit grenzende, Reaktion gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin auch nicht der Meinung von ix. Ich kann durchaus eine Gruppe von Menschen doof finden, weil sie einen bestimmten Club gehen und sich auf eine bestimmte Art auszudr&amp;uuml;cken. Das klappt ja zum Beispiel erstaunlich gut bei Rechten, Politikern und anderen &lt;s&gt;Randgruppen&lt;/s&gt;. Politische Korrektheit einzufordern, wenn es um die eigene Gruppe geht, funktioniert nur so mittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das inhaltliche ist eine Sache. Die andere die Humorlosigkeit mit der auf die Zeichnung reagiert wird. Kann ja auch nicht sein, dass man wie der iranische W&amp;auml;chterrat auf Satire reagiert, egal, ob die Satire nun gelungen ist, oder nicht. Humor ist halt, wenn man trotzdem dr&amp;uuml;ber lacht.</description>
      <pubDate>Wed, 20 Aug 2008 11:26:50 GMT</pubDate>
      <guid>http://Don.antville.org/stories/1827554/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2008-08-20T11:26:50Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://Don.antville.org/stories/1827160/</link>
      <description>Was hat uns der Privatisierungsmist eigentlich gebracht? Gut - das man die Deutsche Post entflechtet hat, war schon ein Segen. Sonst w&amp;uuml;rden wir vermutlich noch mit 1MB DSL Leitungen rumkrebsen. Aber ansonsten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Strom muss man nicht lange nachdenken. Satt hunderter Stadtwerke, die vielleicht in Konkurrenz zueinander stehen w&amp;uuml;rden, haben wir vier Grosskonzerne, die vermutlich die Preise untereinander absprechen. Statt einer Deutschen Bahn, haben wir Mehdorn, der, wenn man den Medienberichten glaubt, die Sicherheit der Fahrg&amp;auml;ste unterhalb der Rendite anordnet und ICE3 mit &amp;uuml;ber 300 km/h durchs Land fahren l&amp;auml;sst, auch wenn Achswellen schon im Bahnhof zusammenbrenen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das man die DB teilprivatisiert - ich kann es nachvollziehen. Dass man dem demagogischen Gepl&amp;auml;rre eines Mehdorn folgt, die Bahn k&amp;ouml;nne von ausl&amp;auml;ndischen Investoren &amp;uuml;bernommen werden (Russland! Engelland! Indien! China!) ist gehobener Bl&amp;ouml;dsinn, denn die Bahn k&amp;ouml;nnte ja erst dann wirklich &amp;uuml;bernommen werden, wenn sie an die B&amp;ouml;rse geht. Aber die Aussagen von Mehdorn waren schon immer so kurz, wie das Dach des Berliner Hauptbahnhofs. Man kann die Bahn gar nicht &amp;uuml;bernehmen, so lange sie nicht an der B&amp;ouml;rse ist, aber genau das ist das Ziel von Mehdorn, was einen fatal an Hartmut Esser und die &amp;Uuml;bernmahe des Mobilfunknetzes D2 durch Vodafone erinnert. Im Grunde, k&amp;ouml;nnte man b&amp;ouml;se formulieren, geht es Mehdorn nur darum, sich selbst gut darzustellen, damit er von einem gr&amp;ouml;sseren Konzern f&amp;uuml;r noch mehr Geld &amp;uuml;bernommen wird. Das hat er ja schon beim "Heidelberger Druckmaschinen" Konzern unter Beweis gestellt. Da war er n&amp;auml;mlich, bevor er zur Bahn kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Strom sieht es nicht anders aus. Die Preise werden an einer undurchsichtigen B&amp;ouml;rse gehandelt, die wiederum davon lebt, dass die Konzerne den Strompreis an ihr handeln. Die Netze sind seit Jahren nicht gepflegt worden, weswegen ein Zusammenbruch der Stromversorgung im Winter, wie vor zwei Jahren in Westfalen durchaus wieder vorkommen kann. Die Modernisierung der Netze, die, da muss man ehrlich sein, seit den 80er Jahren verschlafen wurde, werden die Konzerne den Kunden aufs Haupt dr&amp;uuml;cken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mag deren wirtschaftliches Recht sein, aber ich frage mich schon, wie ein Staat das so wirtschaftlich, wie strategisch vitale Interesse an der Stromversorgung aus der Hand geben kann. Will man "Gazprom" allen Ortens haben? Vermutlich nicht, denn anders kann ich mir die schon an Verzweiflung artenden Diskussionen um die verl&amp;auml;ngerten Laufzeiten um die Atomkraftwerke aus politischer Sicht nicht erkl&amp;auml;ren. (Aus wirtschaftlicher Sicht machen sie Sinn, denn verl&amp;auml;ngerte Laufzeiten bringen mehr Profit aus eh abgeschriebenen Anlagen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrlich gesagt: ich &lt;i&gt;w&amp;auml;re&lt;/i&gt; f&amp;uuml;r verl&amp;auml;ngerte Laufzeiten, wenn man die Gewinne aus diesen Erweiterungen f&amp;uuml;r den Ausbau von regenerativen Energien verwenden w&amp;uuml;rde. Ich halte das Interesse an einer eigenst&amp;auml;ndigen Energieversorgung eines Staates f&amp;uuml;r die n&amp;auml;chsten Jahrzehnte als absolut vital. (Dazu geh&amp;ouml;rt auch die Wasserversorgung). Wer die Energienetze des Landes aus der Hand, und sie multinationalen Konzernen in die Hand gibt, der handelt in meinen Augen fahrl&amp;auml;ssig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin sicher kein Freund einer &amp;uuml;berm&amp;auml;&amp;szlig;igen staatlichen Kontrolle, aber in den wichtigen Dingen eines Staates (Verhehr, Energie, Transport) sollte man als Staat die letztendliche Enttscheidungskompetenz haben. Ich vertraue dem Staat, den Beh&amp;ouml;rden und den Beamten immer noch mehr, als Mehdorn und seiner Clique.</description>
      <pubDate>Mon, 18 Aug 2008 22:59:08 GMT</pubDate>
      <guid>http://Don.antville.org/stories/1827160/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2008-08-18T22:59:08Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://Don.antville.org/stories/1826863/</link>
      <description>&lt;img title="" height="320" src="http://www.antville.org/static/Don/images/yb1.jpg" border="0" alt="" width="450" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title="" height="320" src="http://www.antville.org/static/Don/images/yb2.jpg" border="0" alt="" width="450" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title="" height="320" src="http://www.antville.org/static/Don/images/yb3.jpg" border="0" alt="" width="450" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title="" height="320" src="http://www.antville.org/static/Don/images/yb4.jpg" border="0" alt="" width="450" /&gt;
&lt;br&gt;

Sieh auch Du scheisse aus. Bei &lt;a href="http://www.yearbookyourself.com"&gt;yearbookyourself.com&lt;/a&gt;</description>
      <pubDate>Sun, 17 Aug 2008 17:16:22 GMT</pubDate>
      <guid>http://Don.antville.org/stories/1826863/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2008-08-17T17:16:22Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Hell freezes over</title>
      <link>http://Don.antville.org/stories/1825436/</link>
      <description>Peter Glaser vs. Marco Dettweiler von der FAZ, der Glaser unter anderem &lt;a href="http://blog.stuttgarter-zeitung.de/?p=108"&gt;schreibt&lt;/a&gt;:

&lt;blockquote&gt;P.S: Bloggen sie ruhig weiter, aber lassen sie seri&amp;ouml;se Journalisten in Ruhe. Danke!&lt;/blockquote&gt;

Aua.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font size=1&gt;Via Mail&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nachtrag, 14.08.08&lt;/b&gt;
&lt;blockquote&gt;
Blogger l&amp;uuml;gen, machen Radau und stinken, das ist bekannt, und Printmedien wie FAZ und Spiegel weisen in Erf&amp;uuml;llung ihrer Kontrollfunktion oft genug darauf hin.
&lt;/blockquote&gt;
Manchmal kann die &lt;a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/automatisch-abgekupfert/"&gt;taz&lt;/a&gt; schon ganz sch&amp;ouml;n lustig sein,</description>
      <pubDate>Tue, 12 Aug 2008 12:34:21 GMT</pubDate>
      <guid>http://Don.antville.org/stories/1825436/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2008-08-12T12:34:21Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://Don.antville.org/stories/1825379/</link>
      <description>&lt;center&gt;&lt;img title="" height="500" src="http://www.antville.org/static/Don/images/notfunny.jpg" border="0" alt="" width="375" /&gt;&lt;/center&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
Genau. So ist das. &lt;a href="http://www.naturaltheatre.co.uk/index.php"&gt;Die&lt;/a&gt; stecken dahinter</description>
      <pubDate>Tue, 12 Aug 2008 10:18:28 GMT</pubDate>
      <guid>http://Don.antville.org/stories/1825379/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2008-08-12T10:18:28Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://Don.antville.org/stories/1823772/</link>
      <description>Nachtrag zu &lt;a href="http://don.antville.org/stories/1821277/"&gt;diesem Eintrag&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein sehr interessantes Zitat aus dem &lt;a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1217410438750.shtml"&gt;K&amp;ouml;lner Stadtanzeiger&lt;/a&gt;. In dem Artikel, der unter der &amp;Uuml;berschrift "Justiz kapituliert vor Raubkopierern" l&amp;auml;uft, wird u.a. dargelegt, dass die Entscheidung vieler Staatsanwaltschaften, Anzeigen der Musikindusttrie, bzw. durch deren Anw&amp;auml;lte, nicht mehr zu bearbeiten, die Industrie vor Probleme stellt. Christine Ehlers von der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) w&amp;auml;rmt die Idee auf, dass die Provider in Zukunft den Datenverkehr ihrer Kunden &amp;uuml;berwachen sollen. Wenn sie den Download einer durch ein Copyright gesch&amp;uuml;tzten Datei feststellen, sollen sie eingreifen. Die Industrie verlangt von den Providern Polizist, Staatsanwalt und Richter zu sein. Vermutlich nur, weil man es (noch) nicht selber machen kann. Es gibt ja durchaus den Versuch den Gesetzgeber in die Richtung zu schubsen, dass auch privatwirtschaftliche Auskunftsgesuche von den Providern beantwortet werden m&amp;uuml;ssen/sollen. Dabei sieht auch die GVU offenbar, dass man gegen illegale Downloads kaum etwas unternehmen kann. 

&lt;blockquote&gt;
&amp;#8222;Die echten Kriminellen werden wir dadurch nicht erreichen, aber die Laien, die sich in der Anonymit&amp;auml;t des Internets bisher sicher gef&amp;uuml;hlt haben.&amp;#8220;&lt;/blockquote&gt;

Das macht dann auch deutlich, um was es einigen Firmen offenbar geht. Es geht nicht mehr um die Eind&amp;auml;mmung, es geht nicht darum, gewerbsm&amp;auml;&amp;szlig;ige Downloader zu erwischen. Es geht um die kleinen Fische. Diejenigen, die &amp;uuml;ber illegale Plattformen Musik unrechtm&amp;auml;&amp;szlig;g ver&amp;auml;u&amp;szlig;ern, also ohne das Industrie und K&amp;uuml;nstler ihren Anteil bekommen, sind in den meisten F&amp;auml;llen sowioso nicht zu ermitteln. Der einzelne Torrent/Esel User allerdings schon. Und so liegt der Verdacht nahe, dass die Industrie "die Laien" als Teil der Einnahmepolitik betrachten. Wer zehntausende von Abmahnungen rausjagt, die alle mit einer Kostennote zwischen 200 und 1000 Euro verbunden sind, scheint damit zu verdienen. In Zeiten, in denen von Unternehmen nicht mehr nur j&amp;auml;hrliche, sondern Quartals-basierte Erfolgsmeldungen bei Umsatz und vor allem Gewinn erwartet werden, kann ich mir durchaus vorstellen, dass die Einnahmen aus kostenbewehrten Unterlassungserkl&amp;auml;rungen schon als unverzichtbarer Teil des Umsatzes gewertet wird.</description>
      <pubDate>Wed, 06 Aug 2008 20:25:56 GMT</pubDate>
      <guid>http://Don.antville.org/stories/1823772/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2008-08-06T20:25:56Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://Don.antville.org/stories/1823260/</link>
      <description>&lt;blockquote&gt;
Wilmersdorf&lt;br /&gt;
Sie haben eine Oma abzugeben? In Wilmersdorf ist bestimmt noch eine Wohnung frei irgendwo. Da stirbt ja st&amp;auml;ndig wer, beispielsweise aus Langeweile.
&lt;/blockquote&gt;

Fr&amp;eacute;d&amp;eacute;ric Valin &amp;uuml;ber die Berliner Stadtteile, dr&amp;uuml;ben auf der anderen, merkw&amp;uuml;rdigen Seite der Spree beim &lt;a href="http://www.spreeblick.com/2008/08/05/dorfer-die-berlin-sind/"&gt;Spreeblick&lt;/a&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 05 Aug 2008 16:02:12 GMT</pubDate>
      <guid>http://Don.antville.org/stories/1823260/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2008-08-05T16:02:12Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>One Goal</title>
      <link>http://Don.antville.org/stories/1822872/</link>
      <description>Es gibt so Dinge, von denen man wei&amp;szlig;, ganz, ganz sicher und tief im inneren wei&amp;szlig;, dass sie falsch sind. Cola mit gr&amp;uuml;nem Tee zum Beispiel. Man will es nicht gut finden, aber dann... irgendwo scheint es im Hirn Rezeptoren f&amp;uuml;r schlechten Geschmack zu geben. Sie m&amp;ouml;gen beim ein oder anderen schw&amp;auml;cher ausgepr&amp;auml;gt sein, aber da sind sie doch. Und so kann ich mich nicht entscheiden, ob ich nachfolgendes Video nebst der Musik nun sehr, sehr schlecht finden soll, oder ob es so schlecht ist, dass es schon wieder gut ist, oder ob ich tats&amp;auml;chlich gut gemacht finde, so tief in mir drin, da wo, keiner hinschauen sollte. &lt;p&gt;&lt;br&gt;

&lt;center&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/D0dp3UooeXE&amp;amp;hl=en&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="wmode" value="transparent"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/D0dp3UooeXE&amp;amp;hl=en&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" wmode="transparent" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/center&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;

Es handelt sich, dass muss ich mit der gebotenen Vorsicht sagen, wohl um ein internes Motivationsvideo von Mercedes, das bei You Tube aufgetaucht ist und neben dem &amp;uuml;blichen "Wir fassen uns alle an die Hand und sind gl&amp;uuml;cklich" Pathos Geschwurbel, insgesamt an einer schweren 80er Jahre Schmalzigkeit leidet. Immerhin, dass muss man dem Schreiber des Textes lassen, hat man es geschafft, in nur vier Minuten die gesamte restliche Automobilwelt zu beleidigen, inkl. Erw&amp;auml;hnung der "Japs", was, wenn mich nicht alles t&amp;auml;uscht, ein wenig politisch korrektes Wort f&amp;uuml;r den Japaner an sich in den USA ist. Aufgefallen ist mir, neben der Musik, f&amp;uuml;r die U2 und die Simple Minds eventuell mal Tantiemen einfordern k&amp;ouml;nnten, dass es wohl zu Kernkompetenzen eines Mercedes Verk&amp;auml;ufers geh&amp;ouml;rt, den Wagen innig zu polieren. Und wichtig zu schauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So... und jetzt alle: "Oooooonnnne Goal...."&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 04 Aug 2008 17:21:58 GMT</pubDate>
      <guid>http://Don.antville.org/stories/1822872/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2008-08-04T17:21:58Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://Don.antville.org/stories/1822031/</link>
      <description>&lt;blockquote&gt;
Ich mag &amp;uuml;brigens auch gerne den &amp;#8220;Kommissar&amp;#8221; mit Erik Ode und bekomme dann glasige Augen, wenn die im VW K&amp;auml;fer und nat&amp;uuml;rlich in schwarzwei&amp;szlig; auf Gangsterjagd gehen. Daraus abzuleiten, das Fernsehen wieder schwarzwei&amp;szlig; zu machen und den Sendeschluss neu aufzulegen, w&amp;uuml;rde ich deswegen nicht kommen.
&lt;/blockquote&gt;

&lt;a href="http://www.blog-cj.de/blog/2008/08/02/papier-raschelt-immerhin-etwas/"&gt;cjakubetz&lt;/a&gt; &amp;uuml;ber die immer noch herrschende Realtit&amp;auml;tverweigerung in manchen Verlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kann ich auch best&amp;auml;tigen und zu meiner gro&amp;szlig;en &amp;Uuml;berraschung fand ich diese Verweigerung h&amp;auml;ufig auch bei Journalistensch&amp;uuml;lern. Ob nun bei in der Axel-Springer-Akademie, wo ich mir mal zum Thema Online-Journalismus/Blogs den Mund fusselig geredet habe, oder bei den regelm&amp;auml;&amp;szlig;igen Schulungen, die f&amp;uuml;r die DAA mache - die Onlinekompetenz der meisten Leute, die sich f&amp;uuml;r das Thema Journalismus interessieren, h&amp;auml;lt sich in sehr engen Grenzen. Auch und vor allem in Sachen Online-Recherche. Das Google eine Zwangsumleitung auf die deutschen Seiten ist den meisten noch bekannt, dass man die mit google.com/ncr umgehen kann schon nicht mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu kommt h&amp;auml;ufig eine ungeahnte Arroganz. Man sei schlie&amp;szlig;lich Journalist und habe eine Ausbildung erhalten, um ausw&amp;auml;hlen zu k&amp;ouml;nnen, welche Nachrichten und in welcher Form man diese an die Leserschaft weitergibt. Eine Sch&amp;uuml;ler meinte zu mir mal in gro&amp;szlig;er Runde: "Die &lt;i&gt;[gemeint sind die Leser]&lt;/i&gt; haben doch keine Ahnung. Denen muss man alles auf niedrigen Niveau erkl&amp;auml;ren." Meinen Einwand, das Internet w&amp;uuml;rde die oft einseitige und flache Berichterstattung allein dadurch ver&amp;auml;ndern, weil die Leser mehr und bessere Informationen dort finden w&amp;uuml;rden, wischte der Kollege mit dem Satz vom Tisch, dass &lt;i&gt;die&lt;/i&gt; doch gar keine Zeit h&amp;auml;tten, sich mit sowas zu besch&amp;auml;ftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue &lt;a href="http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/"&gt;ARD/ZDF Onlinestudie&lt;/a&gt; zeigt deutlich, wo die Reise hingeht. Dabei sind es nicht mal die Zahlen bei den 14 bis 20j&amp;auml;hrigen, die mich als Printmensch nerv&amp;ouml;s machen w&amp;uuml;rden. Dass dort &amp;uuml;ber 90% mittlerweile online sind, ist wohl eher normal. Aber das bei den &amp;uuml;ber 60j&amp;auml;hrigen, ich sag mal der Kernzielgruppe der Tageszeitungen, die Zahlen sich dramatisch ver&amp;auml;ndert haben, sollte den Verlagen zu denken geben. 2000 waren gerade mal 4,4% online, 2008 sind es schon &amp;uuml;ber 25%. Wenn &lt;i&gt;die&lt;/i&gt; anfangen, ihre Informationen online zu suchen, dann d&amp;uuml;rfte das die Verlage erst recht schmerzen.</description>
      <pubDate>Sat, 02 Aug 2008 11:15:18 GMT</pubDate>
      <guid>http://Don.antville.org/stories/1822031/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2008-08-02T11:15:18Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Tja, Musikindustrie</title>
      <link>http://Don.antville.org/stories/1821277/</link>
      <description>&lt;blockquote&gt;
Wir in Berlin lehnen jedoch als eine der ersten Staatsanwaltschaften die Ermittlung der Person hinter einer IP-Adresse grunds&amp;auml;tzlich ab. Seit Herbst 2007 fragen wir nicht mehr beim Provider nach, wenn uns die Musikindustrie eine Anzeige &amp;uuml;bermittelt, sondern stellen das Verfahren sofort ein.&lt;/blockquote&gt;

Sagt eine Oberstaatsanw&amp;auml;ltin aus Berlin in der &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/,ra12m1/computer/926/303905/text/"&gt;S&amp;uuml;ddeutschen&lt;/a&gt; und best&amp;auml;tigt eine Herangehensweise, die so auch schon von anderen Staatsanwaltschaften umgesetzt wird. Und offenbar suchen die Staatsanw&amp;auml;lte da bundesweit den Schulterschluss und versuchen eine einheitliche Regelung zu finden. Ein Vorschlag lautet wohl, dass man erst eingreift, wenn die Musikindustrie, bzw, deren Anw&amp;auml;lte nachweisen k&amp;ouml;nnen, dass mehr als 100 Dateien angeboten, bzw. runtergeladen worden sind. W&amp;iacute;e sie das machen wollen, ist dann wieder eine andere Frage. Normalerweise schaffen sie es gerade eine oder zwei Dateien nachzuweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wachsende Ablehnung der Staatsanwaltschaften in Deutschland gegen&amp;uuml;ber geringf&amp;uuml;gigen Copyright Verletzungen treibt die Industrie auch immer h&amp;auml;ufiger zu wirren Ausf&amp;auml;llen. So geistert in Br&amp;uuml;ssel die Idee rum, dass die Provider den Datenstrom ihrer Kunden &amp;uuml;berwachen sollen und wenn eine Copyrightverletzung festgestellt wird, m&amp;ouml;gen sie die Daten an die jeweiligen Rechtsabteilungen &amp;uuml;bermitteln. Irgendwie k&amp;ouml;nnte man das Gef&amp;uuml;hl bekommen, dass die Musikindustrie mit aller Macht an ihrem Gesch&amp;auml;ftsmodell festhalten m&amp;ouml;chte, selbst wenn das bedeutet, dass man grundlegende B&amp;uuml;rgerrechte komplett &amp;uuml;ber den Haufen wirft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur mal zur Erinnernung - das Problem der Tauschb&amp;ouml;rsen ist seit 1999 bekannt, also bald zehn Jahre. In der Zeit ist der Musikindustrie nicht gelungen, einen eigenen, vern&amp;uuml;nftigen Onlineshop zu errichten. Das musste Apple 2001/2002 &amp;uuml;bernehmen. Aber selbst nach diesem Erfolg passierte nichts. Stattdessen versuchte man sogar, Itunes auszutrocknen, was kl&amp;auml;glich gescheitert ist. Dazu die Katastrophe mit DRM verseuchten CDs, die sich teilweise nicht mal mehr in Autoradios abspielen lie&amp;szlig;en. Man hat so gut wie nichts unternommen, um den Kunden die Musik ins Haus zu liefern und man k&amp;ouml;nnte, wenn man es b&amp;ouml;se meinen w&amp;uuml;rde, angesichts der Zahlen in Sachen Abmahnungen fast auf die Idee kommen, die Industrie habe die Abmahnungen als erfolgreiches Gesch&amp;auml;ftsmodell entdeckt, auf dem man sich bequem ausruhen kann. Wie die Dame im Interview zu bedenken gibt, laden viele Menschen ein Musikst&amp;uuml;ck auch runter, um mal zu h&amp;ouml;ren, wie es ist. Wenn es nicht gef&amp;auml;llt, wird es wieder gel&amp;ouml;scht. Ob hinter dem Download eine vereitelter Kauf steht, kann nie bewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das sind vermutlich nur letzte Zuckungen einer sterbenden Industrie. Wenn ich &lt;a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,568865,00.html"&gt;lese&lt;/a&gt;, dass Sony gerade mal 600 Millionen f&amp;uuml;r die restlichen 50% an BMG Music auf den Tisch legen will, reicht mir das eigentlich. BMG hat einen riesigen Backkatalog, der alleine schon einiges Wert ist. Und nur mal so zum Vergleich. Microsoft hat letztes Jahr f&amp;uuml;r gerade mal 1.6% Facebook Anteile immerhin 240 Millionen Dollar auf den Tisch gelegt. Oder anderes Beispiel: f&amp;uuml;r 500 Millionen Euro bekommt man gerade mal drei Jahre das Recht, die Bundesliga auszustrahlen. Das zeigt deutlich, auf welchem Platz die Musikindustrie in der Werteskala angekommen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin: zu einer Sache taugt die Musikindustrie noch. Als schlechtes Beispiel hat sie die Film- und vor allem die TV Industrie gezwungen, etwas kl&amp;uuml;ger zu sein.</description>
      <pubDate>Wed, 30 Jul 2008 22:50:57 GMT</pubDate>
      <guid>http://Don.antville.org/stories/1821277/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2008-07-30T22:50:57Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://Don.antville.org/stories/1820629/</link>
      <description>&lt;img title="" height="443" src="http://www.antville.org/static/Don/images/Biene.jpg" border="0" alt="" width="590" /&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 28 Jul 2008 23:35:27 GMT</pubDate>
      <guid>http://Don.antville.org/stories/1820629/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2008-07-28T23:35:27Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://Don.antville.org/stories/1819541/</link>
      <description>Das ist schon komisch. Vor sechs Jahren standen die Berliner vor dem Brandenburger Tor und feierten Gerhard Schr&amp;ouml;der, der sich gegen den Kriegskurs von Bush jr. gewandt hatte. Zu zehntausenden verdammte man die USA und ihre Kriegspolitik. 2008 stehen rund 200.000 Berliner (laut Presseberichten - es gibt auch Quellen, die von "mehr als 100.000" sprechen) vor der Siegess&amp;auml;ule und feiern einen Mann, der nicht mal Pr&amp;auml;sident ist. Nicht mal ein offizieller Kandidat, denn der Parteikongress, auf dem das alles bestimmt wird, ist erst Ende August. Wie auch immer: da waren ziemlich viele Menschen, die ihre Hoffnung zu Obama getragen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerika - das ist der gro&amp;szlig;e Bruder. So habe ich es seit der Schule immer wieder geh&amp;ouml;rt. Amerika hat die Nazis vertrieben, die Schokolade gebracht, den Rock'n roll und Coca Cola. Sie haben Menschen zum Mond geschossen, sie haben ziemlich viele Dinge erfunden die irgendwie wichtig sind und die letzten 60 Jahre unseres Filmgeschmacks bestimmt. Aber dann gibt es dann noch diese Mr. Hyde Seite. Reagan und Bush jr. sind zwei sch&amp;ouml;ne Beispiele. Manchmal hat man sich gewundert, was die Amis denn jetzt schon wieder treiben, aber im Grunde war das eben so ein Aufst&amp;ouml;hnen, wenn ein Familienmitglied mal wieder ernsthaft rumspinnt. Man ist mal kurz sauer, aber irgendwann ist alles wieder gut, und dann freut man sich heimlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bush hat die Mr. Hyde Seite so lange und so oft rausgehangen, dass es schwer wurde zu verzeihen. Der vermutlich unn&amp;ouml;tige Irak-Krieg, Guantanamo, die Umweltsache - alles Dinge, die bei den meisten US-freundlichen Deutschen auf mittelschweres Unverst&amp;auml;ndnis stie&amp;szlig;en. Totaler Liebesentzug war die Folge, denn pl&amp;ouml;tzlich erschien der freundliche, gro&amp;szlig;e Bruder als ein durchgedrehter Speed Junkie, der au&amp;szlig;er Kontrolle war. Und dann auch noch die letzte Wahl 2004, als ein v&amp;ouml;llig versnobter John Kerry antrat, der so unsympathisch war, dass man die Hemds&amp;auml;rmeligkeit von Bush auf seiner Farm schon fast wieder mochte. Trotzdem - der Liebesentzug blieb erst mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie das mit dem Liebesentzug halt so ist. Irgendwann schmerzt er einen selber auch. Man macht das ja irgendwie gegen seinen Willen und mit Wehmut denkt man zur&amp;uuml;ck an die besseren Zeiten in der Familie, als alle noch an einem Tisch sa&amp;szlig;en. Und jetzt also Barack Obama. Ich bin mir gar nicht mal sicher, ob die Berliner nicht auch zu Frau Clinton gelaufen w&amp;auml;ren. Denn im Grunde mag es vielen offenbar egal sein, welcher Demokrat denn am Ende zur Wahl antritt. Vermutlich h&amp;auml;tte es sogar ein Republikaner sein k&amp;ouml;nnen, jetzt nicht unbedingt Schwarzenegger, aber halt so einer aus dem linken Fl&amp;uuml;gel der Partei. Hauptsache einer, der zeigt, dass der gro&amp;szlig;e Bruder von seinem Trip der letzten Jahren runter ist. Hauptsache, dass einer kommt, und die Fehler eingesteht. Hauptsache, man kann die aufgesparte Zuneigung wieder ein St&amp;uuml;ck rauslassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, dass deswegen 200.000 Menschen gestern da waren. Weil man hofft, dass mit einem Pr&amp;auml;sidenten Obama jemand kommt, der Schluss macht mit dem Gebr&amp;uuml;ll der letzten Jahre, der die Dinge beendet, Guantanomo aufl&amp;ouml;st, dem Irak eine Zukunft gibt, die v&amp;ouml;llig durchgeknallten Finanzm&amp;auml;rkte an die Kandarre nimmt und wenn er grad dabei ist vielleicht Homeland Security mit dazu. Einer, wie Bill Clinton und Al Gore, die vermeintlich f&amp;uuml;r das Amerika stehen, das man so gerne h&amp;auml;tte. Weltoffen, halbwegs friedlich, diplomatisch, gastfreundlich, hoffnungsvoll. Mir kommt es fast vor, als w&amp;uuml;rden die Deutschen darauf warten, dass Obama zum Pr&amp;auml;sidenten gew&amp;auml;hlt wird um endlich aufatmen zu k&amp;ouml;nnen, weil der gro&amp;szlig;e Bruder zur Familie heimgekehrt ist und man den &amp;auml;rgerlichen Liebesentzug beenden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man sich da mal nicht t&amp;auml;uscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab so ein bisschen die Bef&amp;uuml;rchtung, dass man von Barack Obama ein wenig zu viel erwartet. Das sich McCain und Obama in vielen Dingen (Gleichgeschlechtliche Ehen, Todesstrafe, Budgetk&amp;uuml;rzungen etc.) erstaunlich &amp;auml;hnlich sind (man will da nichts bis wenig &amp;auml;ndern) wird ebenso erstaunlich oft und gerne &amp;uuml;bersehen. Vielleicht ist das so, weil McCain f&amp;uuml;r das alte, h&amp;auml;ssliche Amerika steht. Das mit dem Vietnamkrieg, dem wirtschaftlichen Niedergang der 80er Jahre, der Bush Familie, w&amp;auml;hrend Obama eher das Amerika der 90er Jahre repr&amp;auml;sentiert. Weil McCain scheinbar die Politik repr&amp;auml;sentiert, gegen die man in den 80er und den letzten Jahre auf die Strasse gegangen ist, w&amp;auml;hrend Obama die Verfehlungen der letzten 30 Jahre nicht anhaften und er ins 21. Jahrhundert schaut. Ich bin mir aber nicht sicher, ob die Hoffnung auf all die Dinge am Ende halt nur auf den Aussagen beruht, die man halt so macht, wenn man im Wahlkampf ist. Und selbst wenn er alles so meint, wie er es sagt: Obama ist noch lange nicht gew&amp;auml;hlt. Vermutlich hat er sich heute gefragt, warum man nach dem Krieg die Deutschen nicht einfach eingemeindet hat, damit die auch w&amp;auml;hlen k&amp;ouml;nnen, denn in den USA hat er noch keine 200.000 Leute zusammen bekommen, die seine Rede h&amp;ouml;ren wollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn w&amp;auml;hrend Obama durch die Weltgeschichte gondelt, macht McCain in den USA ganz unten Wahlkampf. Er geht von Haus zu Haus, in Kneipen und Restaurants. Daf&amp;uuml;r m&amp;ouml;gen sich die Medien nicht interessieren, die W&amp;auml;hler in den USA aber schon. In den Umfragen sieht es zwischen beiden mehr als &lt;a href="http://www.gallup.com/poll/election2008.aspx"&gt;eng aus&lt;/a&gt; und der richtige, der schmutzige Wahlkampf hat noch nicht mal begonnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich f&amp;uuml;r die Unterschiede zwischen McCain und Barack Obama interesiert, hier ein paar Links. Man wird viel lesen m&amp;uuml;ssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wikipedia&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Political_positions_of_Barack_Obama" title="http://en.wikipedia.org/wiki/Political_positions_of_Barack_Obama"&gt;en.wikipedia.org&lt;/a&gt; (Obama)&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Political_positions_of_John_McCain" title="http://en.wikipedia.org/wiki/Political_positions_of_John_McCain"&gt;en.wikipedia.org&lt;/a&gt; (McCain)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://ontheissues.org/John_McCain.htm" title="http://ontheissues.org/John_McCain.htm"&gt;ontheissues.org&lt;/a&gt; (Seite nicht mehr ganz taufrisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://obama-mccain.info" title="http://obama-mccain.info"&gt;obama-mccain.info&lt;/a&gt; (Keine Ahnung, wer dahinter steckt. Whois sagt es ist ein Privatmensch, aber man wei&amp;szlig; ja nie, wof&amp;uuml;r der nun wieder steht. Ist aber die einzige Seite die ich gefunden habe, auf der die Argumente direkt gegen&amp;uuml;ber stehen)</description>
      <pubDate>Thu, 24 Jul 2008 22:27:40 GMT</pubDate>
      <guid>http://Don.antville.org/stories/1819541/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2008-07-24T22:27:40Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Barack Obama Berlin Rede vom 24.07.08</title>
      <link>http://Don.antville.org/stories/1819438/</link>
      <description>Nur zur Info. Ich bin mir noch nicht so ganz sicher, was ich von ihm halten soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis auf den Text kam via Twitter von &lt;a href="http://twitter.com/dogfood"&gt;dogfood&lt;/a&gt;, der es beim &lt;a href="http://www.drudgereport.com/"&gt;Drudge Report&lt;/a&gt; gefunden hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thank you to the citizens of Berlin and to the people of Germany. Let me thank Chancellor Merkel and Foreign Minister Steinmeier for welcoming me earlier today. Thank you Mayor Wowereit, the Berlin Senate, the police, and most of all thank you for this welcome.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I come to Berlin as so many of my countrymen have come before. Tonight, I speak to you not as a candidate for President, but as a citizen -- a proud citizen of the United States, and a fellow citizen of the world.&lt;br /&gt;
I know that I don't look like the Americans who've previously spoken in this great city. The journey that led me here is improbable. My mother was born in the heartland of America, but my father grew up herding goats in Kenya. His father -- my grandfather -- was a cook, a domestic servant to the British.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
At the height of the Cold War, my father decided, like so many others in the forgotten corners of the world, that his yearning -- his dream -- required the freedom and opportunity promised by the West. And so he wrote letter after letter to universities all across America until somebody, somewhere answered his prayer for a better life.&lt;br /&gt;
That is why I'm here. And you are here because you too know that yearning. This city, of all cities, knows the dream of freedom. And you know that the only reason we stand here tonight is because men and women from both of our nations came together to work, and struggle, and sacrifice for that better life.&lt;br /&gt;
Ours is a partnership that truly began sixty years ago this summer, on the day when the first American plane touched down at Templehof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
On that day, much of this continent still lay in ruin.  The rubble of this city had yet to be built into a wall. The Soviet shadow had swept across Eastern Europe, while in the West, America, Britain, and France took stock of their losses, and pondered how the world might be remade.&lt;br /&gt;
This is where the two sides met.  And on the twenty-fourth of June, 1948, the Communists chose to blockade the western part of the city. They cut off food and supplies to more than two million Germans in an effort to extinguish the last flame of freedom in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The size of our forces was no match for the much larger Soviet Army. And yet retreat would have allowed Communism to march across Europe. Where the last war had ended, another World War could have easily begun. All that stood in the way was Berlin.And that's when the airlift began -- when the largest and most unlikely rescue in history brought food and hope to the people of this city.The odds were stacked against success. In the winter, a heavy fog filled the sky above, and many planes were forced to turn back without dropping off the needed supplies. The streets where we stand were filled with hungry families who had no comfort from the cold. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
But in the darkest hours, the people of Berlin kept the flame of hope burning. The people of Berlin refused to give up. And on one fall day, hundreds of thousands of Berliners came here, to the Tiergarten, and heard the city's mayor implore the world not to give up on freedom. "There is only one possibility," he said. "For us to stand together united until this battle is won. The people of Berlin have spoken. We have done our duty, and we will keep on doing our duty. People of the world: now do your duty - People of the world, look at Berlin!"&lt;br /&gt;
People of the world -- look at Berlin!&lt;br /&gt;
Look at Berlin, where Germans and Americans learned to work together and trust each other less than three years after facing each other on the field of battle.&lt;br /&gt;
Look at Berlin, where the determination of a people met the generosity of the Marshall Plan and created a German miracle; where a victory over tyranny gave rise to NATO, the greatest alliance ever formed to defend our common security. &lt;br /&gt;
Look at Berlin, where the bullet holes in the buildings and the somber stones and pillars near the Brandenburg Gate insist that we never forget our common humanity. &lt;br /&gt;
People of the world -- look at Berlin, where a wall came down, a continent came together, and history proved that there is no challenge too great for a world that stands as one.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sixty years after the airlift, we are called upon again. History has led us to a new crossroad, with new promise and new peril. When you, the German people, tore down that wall -- a wall that divided East and West; freedom and tyranny; fear and hope -- walls came tumbling down around the world. From Kiev to Cape Town, prison camps were closed, and the doors of democracy were opened. Markets opened too, and the spread of information and technology reduced barriers to opportunity and prosperity. While the 20th century taught us that we share a common destiny, the 21st has revealed a world more intertwined than at any time in human history.&lt;br /&gt;
The fall of the Berlin Wall brought new hope. But that very closeness has given rise to new dangers -- dangers that cannot be contained within the borders of a country or by the distance of an ocean.  &lt;br /&gt;
The terrorists of September 11th plotted in Hamburg and trained in Kandahar and Karachi before killing thousands from all over the globe on American soil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
As we speak, cars in Boston and factories in Beijing are melting the ice caps in the Arctic, shrinking coastlines in the Atlantic, and bringing drought to farms from Kansas to Kenya.&lt;br /&gt;
Poorly secured nuclear material in the former Soviet Union, or secrets from a scientist in Pakistan could help build a bomb that detonates in Paris. The poppies in Afghanistan become the heroin in Berlin. The poverty and violence in Somalia breeds the terror of tomorrow. The genocide in Darfur shames the conscience of us all.&lt;br /&gt;
In this new world, such dangerous currents have swept along faster than our efforts to contain them. That is why we cannot afford to be divided. No one nation, no matter how large or powerful, can defeat such challenges alone. None of us can deny these threats, or escape responsibility in meeting them. Yet, in the absence of Soviet tanks and a terrible wall, it has become easy to forget this truth. And if we're honest with each other, we know that sometimes, on both sides of the Atlantic, we have drifted apart, and forgotten our shared destiny.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Europe, the view that America is part of what has gone wrong in our world, rather than a force to help make it right, has become all too common. In America, there are voices that deride and deny the importance of Europe's role in our security and our future. Both views miss the truth -- that Europeans today are bearing new burdens and taking more responsibility in critical parts of the world; and that just as American bases built in the last century still help to defend the security of this continent, so does our country still sacrifice greatly for freedom around the globe.&lt;br /&gt;
Yes, there have been differences between America and Europe. No doubt, there will be differences in the future. But the burdens of global citizenship continue to bind us together. A change of leadership in Washington will not lift this burden. In this new century, Americans and Europeans alike will be required to do more -- not less. Partnership and cooperation among nations is not a choice; it is the one way, the only way, to protect our common security and advance our common humanity. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
That is why the greatest danger of all is to allow new walls to divide us from one another. The walls between old allies on either side of the Atlantic cannot stand. The walls between the countries with the most and those with the least cannot stand. The walls between races and tribes; natives and immigrants; Christian and Muslim and Jew cannot stand. These now are the walls we must tear down. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
We know they have fallen before. After centuries of strife, the people of Europe have formed a Union of promise and prosperity. Here, at the base of a column built to mark victory in war, we meet in the center of a Europe at peace. Not only have walls come down in Berlin, but they have come down in Belfast, where Protestant and Catholic found a way to live together; in the Balkans, where our Atlantic alliance ended wars and brought savage war criminals to justice; and in South Africa, where the struggle of a courageous people defeated apartheid.   So history reminds us that walls can be torn down. But the task is never easy. True partnership and true progress requires constant work and sustained sacrifice. They require sharing the burdens of development and diplomacy; of progress and peace. They require allies who will listen to each other, learn from each other and, most of all, trust each other. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
That is why America cannot turn inward. That is why Europe cannot turn inward. America has no better partner than Europe. Now is the time to build new bridges across the globe as strong as the one that bound us across the Atlantic. Now is the time to join together, through constant cooperation, strong institutions, shared sacrifice, and a global commitment to progress, to meet the challenges of the 21st century. It was this spirit that led airlift planes to appear in the sky above our heads, and people to assemble where we stand today. And this is the moment when our nations -- and all nations -- must summon that spirit anew.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This is the moment when we must defeat terror and dry up the well of extremism that supports it. This threat is real and we cannot shrink from our responsibility to combat it. If we could create NATO to face down the Soviet Union, we can join in a new and global partnership to dismantle the networks that have struck in Madrid and Amman; in London and Bali; in Washington and New York. If we could win a battle of ideas against the communists, we can stand with the vast majority of Muslims who reject the extremism that leads to hate instead of hope.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This is the moment when we must renew our resolve to rout the terrorists who threaten our security in Afghanistan, and the traffickers who sell drugs on your streets. No one welcomes war. I recognize the enormous difficulties in Afghanistan. But my country and yours have a stake in seeing that NATO's first mission beyond Europe's borders is a success. For the people of Afghanistan, and for our shared security, the work must be done. America cannot do this alone. The Afghan people need our troops and your troops; our support and your support to defeat the Taliban and al Qaeda, to develop their economy, and to help them rebuild their nation. We have too much at stake to turn back now.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This is the moment when we must renew the goal of a world without nuclear weapons. The two superpowers that faced each other across the wall of this city came too close too often to destroying all we have built and all that we love. With that wall gone, we need not stand idly by and watch the further spread of the deadly atom. It is time to secure all loose nuclear materials; to stop the spread of nuclear weapons; and to reduce the arsenals from another era. This is the moment to begin the work of seeking the peace of a world without nuclear weapons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This is the moment when every nation in Europe must have the chance to choose its own tomorrow free from the shadows of yesterday. In this century, we need a strong European Union that deepens the security and prosperity of this continent, while extending a hand abroad. In this century -- in this city of all cities -- we must reject the Cold War mind-set of the past, and resolve to work with Russia when we can, to stand up for our values when we must, and to seek a partnership that extends across this entire continent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This is the moment when we must build on the wealth that open markets have created, and share its benefits more equitably. Trade has been a cornerstone of our growth and global development. But we will not be able to sustain this growth if it favors the few, and not the many. Together, we must forge trade that truly rewards the work that creates wealth, with meaningful protections for our people and our planet. This is the moment for trade that is free and fair for all.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This is the moment we must help answer the call for a new dawn in the Middle East. My country must stand with yours and with Europe in sending a direct message to Iran that it must abandon its nuclear ambitions. We must support the Lebanese who have marched and bled for democracy, and the Israelis and Palestinians who seek a secure and lasting peace. And despite past differences, this is the moment when the world should support the millions of Iraqis who seek to rebuild their lives, even as we pass responsibility to the Iraqi government and finally bring this war to a close.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This is the moment when we must come together to save this planet. Let us resolve that we will not leave our children a world where the oceans rise and famine spreads and terrible storms devastate our lands. Let us resolve that all nations -- including my own -- will act with the same seriousness of purpose as has your nation, and reduce the carbon we send into our atmosphere. This is the moment to give our children back their future. This is the moment to stand as one.&lt;br /&gt;
And this is the moment when we must give hope to those left behind in a globalized world. We must remember that the Cold War born in this city was not a battle for land or treasure. Sixty years ago, the planes that flew over Berlin did not drop bombs; instead they delivered food, and coal, and candy to grateful children. And in that show of solidarity, those pilots won more than a military victory. They won hearts and minds; love and loyalty and trust -- not just from the people in this city, but from all those who heard the story of what they did here.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Now the world will watch and remember what we do here -- what we do with this moment. Will we extend our hand to the people in the forgotten corners of this world who yearn for lives marked by dignity and opportunity; by security and justice? Will we lift the child in Bangladesh from poverty, shelter the refugee in Chad, and banish the scourge of AIDS in our time?&lt;br /&gt;
Will we stand for the human rights of the dissident in Burma, the blogger in Iran, or the voter in Zimbabwe? Will we give meaning to the words "never again" in Darfur? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will we acknowledge that there is no more powerful example than the one each of our nations projects to the world? Will we reject torture and stand for the rule of law? Will we welcome immigrants from different lands, and shun discrimination against those who don't look like us or worship like we do, and keep the promise of equality and opportunity for all of our people?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
People of Berlin -- people of the world -- this is our moment. This is our time. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I know my country has not perfected itself. At times, we've struggled to keep the promise of liberty and equality for all of our people. We've made our share of mistakes, and there are times when our actions around the world have not lived up to our best intentions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
But I also know how much I love America. I know that for more than two centuries, we have strived -- at great cost and great sacrifice -- to form a more perfect union; to seek, with other nations, a more hopeful world. Our allegiance has never been to any particular tribe or kingdom -- indeed, every language is spoken in our country; every culture has left its imprint on ours; every point of view is expressed in our public squares. What has always united us -- what has always driven our people; what drew my father to America's shores -- is a set of ideals that speak to aspirations shared by all people: that we can live free from fear and free from want; that we can speak our minds and assemble with whomever we choose and worship as we please.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Those are the aspirations that joined the fates of all nations in this city. Those aspirations are bigger than anything that drives us apart. It is because of those aspirations that the airlift began. It is because of those aspirations that all free people -- everywhere -- became citizens of Berlin. It is in pursuit of those aspirations that a new generation -- our generation -- must make our mark on history.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
People of Berlin -- and people of the world -- the scale of our challenge is great. The road ahead will be long. But I come before you to say that we are heirs to a struggle for freedom. We are a people of improbable hope. Let us build on our common history, and seize our common destiny, and once again engage in that noble struggle to bring justice and peace to our world.</description>
      <pubDate>Thu, 24 Jul 2008 17:49:54 GMT</pubDate>
      <guid>http://Don.antville.org/stories/1819438/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2008-07-24T17:49:54Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://Don.antville.org/stories/1819404/</link>
      <description>Sch&amp;ouml;ner Coup des eh sehr lesenswerten &lt;a href="http://gesundheit.blogger.de/"&gt;"Gesundheitsblogger"&lt;/a&gt;, der sich schon lange mit der Pharmaindustrie auseinandersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat vor ein paar Tagen zusammen mit "Boocompany" dem ARD/WDR Gesundheitsexperten Hademar Bankhofer auf &lt;a href="http://www.boocompany.com/index.cfm/content/story/id/15488/"&gt;den Zahn gef&amp;uuml;hlt&lt;/a&gt; und den Verdacht ge&amp;auml;u&amp;szlig;ert, Bankhofer habe bestimmte Produktnamen auff&amp;auml;llig h&amp;auml;ufig in seinen Interviews erw&amp;auml;hnt. Die ARD informierte man sofort. &lt;a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1860"&gt;Thomas Kn&amp;uuml;wer&lt;/a&gt; hat das Thema aufgegriffen und Bankhofer um eine Stellungnahme gebeten, was dieser auch tat und die Anschuldigungen zur&amp;uuml;ckwies. Genau schrieb er auf eine Frage:

&lt;blockquote&gt;
2. Stehen oder standen Sie mit den Z&amp;uuml;chtern oder Vertreibern dieses Krauts in irgendwelchen gesch&amp;auml;ftlichen Beziehungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Ich kenne die Leute nicht. Aber ich habe neben Salbei, Pfefferminze, Bohnenkraut und vielen anderen auch diese Melisse bei mir im Garten. 
&lt;/blockquote&gt;

Und eben hat der WDR bekannt gegeben, dass man sich von Bankhofer getrennt hat. Der Grund:

&lt;blockquote&gt;
Auf erneute Nachfrage des WDR best&amp;auml;tigte er heute, mit der Firma MCM Klosterfrau einen Beratervertrag abgeschlossen zu haben.&lt;/blockquote&gt;

Es sollte aber auch nicht unerw&amp;auml;hnt bleiben, dass Herr Bankhofer die Vorw&amp;uuml;rfe bestreitet. Interessant finde ich dabei, dass man so schnell reagiert hat. Den Hinweis hat man am Montag bekommen, die Reaktion erfolgte heute. Das ist f&amp;uuml;r eine Institution wie die ARD schon eher schnell, da man ja sonst gerne erst einmal alles in Ruhe pr&amp;uuml;ft, durch Gremien scheucht und dar&amp;uuml;ber abstimmt. Vielleicht ist man sehr senibilisiert was das Thema Schleichwerbung angeht, vielleicht war das Thema nicht so unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei &lt;a href="http://lanu.blogger.de/stories/1183261/"&gt;lanu&lt;/a&gt; gibt es eine Auflistung der Medien, die bisher dar&amp;uuml;ber berichtet haben. Darunter ist keins der klassischen Medien, was damit zu tun haben kann, dass es einfach zu "schnell" ging. Gespannt bin ich allerdings, ob es Hinweise/Links auf diejenigen gibt, die die Story los getreten haben.</description>
      <pubDate>Thu, 24 Jul 2008 15:34:36 GMT</pubDate>
      <guid>http://Don.antville.org/stories/1819404/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2008-07-24T15:34:36Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://Don.antville.org/stories/1818485/</link>
      <description>&lt;blockquote&gt;Ich habe das durchgerechnet: man bekommt 14 x 3 = 42 Dinkelbr&amp;ouml;tchen. Das macht 95,43 Euro pro Dinkelbr&amp;ouml;tchen. Mit wieviel ich die beiden Darmsp&amp;uuml;lungen, bei denen man alten Kaffee in den Arsch geschossen bekommt, ansetzen soll, weiss ich gar nicht. Wahrscheinlich unbezahlbar.&lt;/blockquote&gt;

&lt;a href="http://www.achnaja.com/2008/07/write-it-down.html"&gt;Rome&lt;/a&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 22 Jul 2008 00:58:31 GMT</pubDate>
      <guid>http://Don.antville.org/stories/1818485/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2008-07-22T00:58:31Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://Don.antville.org/stories/1818154/</link>
      <description>Es ist ja kein grosses Geheimnis, dass es ein paar Antville User gibt, die mit dem technischen Zustand der Plattform &lt;a href="http://ivy.antville.org/stories/1814596/"&gt;nicht wirklich gl&amp;uuml;cklich&lt;/a&gt; sind. Man kann jetzt viel schimpfen, sich aufregen usw., was aber alles nichts bringt. Tatsache ist, dass die gute, alte Antville Software in die Jahre gekommen ist. Mit dem letzten Sicherheitsupdate sind zu dem noch weitere, f&amp;uuml;r die Kommunikation mit anderen, sehr wichtige Funktionen verschwunden, wie die Referrer. Gerade letzteres schmerzt, denn da Antville Trackbacks nie unterst&amp;uuml;tzt hat, war dies die einzige M&amp;ouml;glichkeit verfolgen zu k&amp;ouml;nnen, wer gerade zur&amp;uuml;ck verlinkt. Laut Aussage vom Antville Admin &lt;a href="http://tobi.antville.org/"&gt;tobi&lt;/a&gt; mussten die Referrer abgestellt werden, weil sie das System zu sehr belastet haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Jahr hat die Antville Gemeinde f&amp;uuml;r den "Summer of code" gespendet, aber offenbar reicht das nicht aus. Mir fehlen weiterhin etliche Dinge, die das Leben hier mittlerweile schwer machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Eine eigene Backup Funktion f&amp;uuml;r jedes Blog&lt;br /&gt;
- Referrer&lt;br /&gt;
- OpenID oder vergleichbare Login Funktionen f&amp;uuml;r Kommentatoren&lt;br /&gt;
- Layout Preview&lt;br /&gt;
- Posting per Mail/Twitter/Mobiltelefon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir ist klar, dass Antville von tobi alleine gepflegt und er auch nur begrenzte Ressourcen hat. Der oben verlinkte Eintrag bei SvenK zeigt, dass sich bei einigen Usern ein ziemlicher Frust breit macht, der weniger etwas mit tobi zu tun hat, sondern mehr damit, dass sich hier nichts bewegt. tobi ist halt derjenige, der es abbekommt, weil er auch die komplette Verantwortung tr&amp;auml;gt. Es ist mir aber (technisch) unverst&amp;auml;ndlich, warum Antville unter Performance Problemen leidet, wie zum Beispiel die Referrer, oder die morgendliche downtime. Auch w&amp;auml;re es sch&amp;ouml;n, wenn man wieder neue Blogs zulassen w&amp;uuml;rde. Es br&amp;auml;uchte dringend neues "Blut" hier bei Antville.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Gef&amp;uuml;hl ist (und bitte, es ist nur ein Gef&amp;uuml;hl), dass das Hosting und die Betreuung von Antville auf schwachen Beinen stehen. Nicht weil tobi keinen Einsatz zeigen w&amp;uuml;rde. Aber ein Hoster, der mehr oder weniger umsonst hostet, einer, der sich mehr oder weniger alleine um die Programmierung und das komplette Communitymanagement k&amp;uuml;mmert. Das ist f&amp;uuml;r so eine Plattform einfach ein wenig d&amp;uuml;nn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es m&amp;uuml;sste meiner Meinung nach etwas passieren, was deutlich &amp;uuml;ber die bisherige Arbeit hinaus geht um Antville wenigstens im Jahr 2008 ankommen zu lassen. Also muss man sich die Frage stellen, wie man Antville unterst&amp;uuml;tzen und tobi entlasten kann. Das geht nicht &amp;uuml;ber Spenden oder monatliche Beitr&amp;auml;ge. Ich denke mal, da m&amp;uuml;ssten einfach ein paar Leute mit ein wenig Geld mal unterst&amp;uuml;tzend eingreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da w&amp;auml;ren also folgende Fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wie kann man eine vern&amp;uuml;nftige Finanzierung von Antville dauerhaft sicher stellen?&lt;br /&gt;
- Was w&amp;uuml;rde ein Hosting von Antville auf einem dezidierten Server kosten, der auch die Referrer aush&amp;auml;lt und dem man ein paar zus&amp;auml;tzliche Funktionen zutraut?&lt;br /&gt;
- Wie k&amp;ouml;nnte man die Programmierung und das Communitymanagement auf mehrere Leute verteilen?&lt;br /&gt;
- Wer w&amp;uuml;rde Geld reinstecken?&lt;br /&gt;
- Ist das alles &amp;uuml;berhaupt erw&amp;uuml;nscht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antville ist seit sechs Jahren meine Heimat und ich w&amp;uuml;rde hier ungern weg. Aber ganz ehrlich - es muss was passieren. Die vielen Flicken, workarounds usw. machen das Leben hier nicht besser, das Internetz also solches bleibt ja auch nicht stehen.</description>
      <pubDate>Mon, 21 Jul 2008 11:16:13 GMT</pubDate>
      <guid>http://Don.antville.org/stories/1818154/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2008-07-21T11:16:13Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://Don.antville.org/stories/1817110/</link>
      <description>Das kann ja nicht unerw&amp;auml;hnt hier bleiben, dass meine Lieblingsband &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Swell_(band)"&gt;"Swell"&lt;/a&gt; (Wikipedia) ein neues Album raus gebracht hat, dass man auf der &lt;a href="http://www.swellsongs.com/"&gt;Webseite&lt;/a&gt; der Band (inkl. des Backkatalogs) erwerben kann. Swell habe ich irgendwann Mitte der 90er entdeckt, als ich das Album "41" zugeschickt bekam. Ich steckte damals in der Vollbemusterung einiger Labels, was bedeutete, dass ich pro Monat so um die 100 CDs zugeschickt bekam. Konnte man unm&amp;ouml;glich alles richtig h&amp;ouml;ren, aber ich gab jeder CD mindestens einen Durchlauf. Man bekommt dann eine gewisse Routine beim H&amp;ouml;ren, vor allem, wenn man nebenbei noch arbeitet. Es gab eigentlich nur vier Kategorien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Nervt, weg damit&lt;br /&gt;
2. Nett. St&amp;ouml;rt nicht, was war das?&lt;br /&gt;
3. Nervt oder passt gerade nicht, aber angenehm, muss ich noch mal in Ruhe anh&amp;ouml;ren&lt;br /&gt;
4. Oh!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swell fiel nach drei Tracks in die letzte Kategorie und irgendwie hab ich mich in die Band mehr und mehr verliebt. Und festgestellt, dass es wirklich stimmt. Wenn man sich, warum auch immer, mal bei einer Band festgebissen hat, also so richtig, weil, sie einen durch Jahre immer wieder begleitet hat, dann geht man mit ihr auch mal durch schlechtere Zeiten, wenn die Gruppe kreative Durchh&amp;auml;nger hat. Darunter litt die Band zur Jahrtausendwende. Nach den gro&amp;szlig;artigen "41" und dem Nachfolger "For all the beautiful people" kam 2000 "Feed" und 2001 "Everybody wants to know" die irgendwie die Kurve nicht bekamen. Als 2003 dann mit "Bastards and Rarities 89-94" eine Art B-Seiten "Best of..." rauskam, hab ich dann auch gedacht, dass es das war. Und dann gebe ich neulich mal bei Last.fm aus Nostalgie "Swell" ein und stelle fest, dass die Band gerade ein neues Album rausgebracht hat. "South of the rain and snow" hei&amp;szlig;t es und ist genau da angesiedelt, wo sie mich mit "41" und "For all the beautiful people" gepackt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sound von Swell - wie soll man den beschreiben. Minimal? Zerbrechlich? Alternative? Folk-Noir? Meist bestehen die Songs aus einer Gitarre, Drums, selten Bass, manchmal ein Keyboard. Sie haben einen ganz besonderen, sehr unverwechselbaren Sound, den ich so auch von keiner anderen Band kenne. Vieleicht kann man sie noch am ehesten mit dem ersten Album von "I am Kloot" vergleichen. Ich hab in einer alten Kritik zum "For all..." Album mal geschrieben, dass Swell zu den wenigen Gruppen geh&amp;ouml;rt, die man im Sommer h&amp;ouml;ren kann, weil sie einen froh durch die Strassen gehen lassen und im Winter, weil sie so perfekt zu einem Dezember Regen passen. Gilt auch wieder f&amp;uuml;r das neue Album. Und wo ich so das neue Album und die alten Sache h&amp;ouml;re, frage ich mich mal wieder, warum die es eigentlich nie geschafft haben. Einmal bei "CSI", "House" oder "Grey's Anatomy"...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaufen kann man das Album in Deutschland wohl nur &amp;uuml;ber die Webseite (Merchandising), allerdings wird "South of the rain and snow" auch &amp;uuml;ber Itunes angeboten. Da wei&amp;szlig; ich aber nicht, ob das Album auch &amp;uuml;ber den deutschen Shop zu bekommen ist. Anh&amp;ouml;ren kann man sich ein paar St&amp;uuml;cke auf der &lt;a href="http://www.myspace.com/swelltheoriginalone"&gt;MySpace&lt;/a&gt; Seite. "Trouble loves you" ist ein netter Einstieg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Tour kommen sie auch. &lt;s&gt;Leider nicht nach Deutschland, weswegen ich mir jetzt &amp;uuml;berlegen muss, ob ich im Herbst nach Br&amp;uuml;ssel oder nach Z&amp;uuml;rich fahre.&lt;/s&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich kommen sie doch nach Deutschland und auch nach Berlin! Am 05.11.08 im Lido. Restliche Tourdaten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.Okt.2008 	20:00	Jet Lag Show 	Some Where&lt;br /&gt;
17.Okt.2008 	20:00	LA MAROQUINERIE 	Paris&lt;br /&gt;
18.Okt.2008 	20:00	La Carene 	BREST, France&lt;br /&gt;
21.Okt.2008 	20:00	L&amp;#8217; Olympic NANTES, France&lt;br /&gt;
23.Okt.2008 	20:00	Krakatoa 	BORDEAUX, France&lt;br /&gt;
24.Okt.2008 	20:00	La Coop&amp;eacute;rative de Mai 	CLERMONT FD&lt;br /&gt;
25.Okt.2008 	20:00	Le Ciel 	GRENOBLE, France&lt;br /&gt;
26.Okt.2008 	20:00	Le Sonic 	LYON, France&lt;br /&gt;
29.Okt.2008 	20:00	A/B 	BRUSSELS, belgium&lt;br /&gt;
30.Okt.2008 	20:00	HET PAARD 	DEN HAAG, holland&lt;br /&gt;
31.Okt.2008 	20:00	013 	TILBURG , holland&lt;br /&gt;
01.Nov.2008 	20:00	FACTORY FESTIVAL 	NIVELLES, belgium&lt;br /&gt;
02.Nov.2008 	20:00	CACTUS 	BRUGGE, belgium&lt;br /&gt;
05.Nov.2008 	20:00	Lido 	BERLIN, germany&lt;br /&gt;
06.Nov.2008 	20:00	Star Club 	DRESDEN, germany&lt;br /&gt;
07.Nov.2008 	20:00	Cafe Central 	WEINHEIM, germany&lt;br /&gt;
08.Nov.2008 	20:00	Spitalkelle 	OFFENBURG, germany&lt;br /&gt;
09.Nov.2008 	20:00	t.b.c. 	INNSBRUCK, austria&lt;br /&gt;
10.Nov.2008 	20:00	EL LOKAL 	ZURICH, switzerland&lt;br /&gt;
11.Nov.2008 	20:00	PALACE 	ST. GALLEN, switzerland</description>
      <pubDate>Wed, 16 Jul 2008 22:32:38 GMT</pubDate>
      <guid>http://Don.antville.org/stories/1817110/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2008-07-16T22:32:38Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Warum Blogs in Deutschland (noch) nicht funktionieren</title>
      <link>http://Don.antville.org/stories/1816384/</link>
      <description>&lt;b&gt;Kurze Fassung. (nur f&amp;uuml;nf Punkte)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Ich halte die momentane Schw&amp;auml;che der deutschen Blogszene f&amp;uuml;r eine tempor&amp;auml;re Erscheinung. Der Konsolidierungsprozess der Verlage/Zeitungen hat noch nicht mal richtig eingesetzt, wir sehen nur die ersten Risse im Fundament (Montogomory, Berliner Zeitung, Auflagen- und Anzeigenschwund). Die daraus resultierenden Probleme f&amp;uuml;hren zu Punkt 2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Die zunehmende Verdichtung und Vereinheitlichung der Nachrichtenindustrie spielt Blogs in die H&amp;auml;nde. Viele freie Journalisten werden/sollten Blogs als Medium entdecken und somit auch die Qualit&amp;auml;t der Blogs anheben. Auch die Leser werden Alternativen suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Um in die L&amp;uuml;cke springen zu k&amp;ouml;nnen, braucht es mehr gute Autoren und Teile der Blogszene m&amp;uuml;ssen sich professionalisieren und neue Gesch&amp;auml;ftsmodelle entwickeln. Das gilt auch f&amp;uuml;r die Autoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Blogs und Blogger m&amp;uuml;ssen konzentrierter zusammenarbeiten um ein gezielteres Agendasetting zu betreiben. Das alte Lied vom Blogportal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Die Diskussionskultur und Medienkompetenz muss angeschoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sehr lange Langfassung &lt;/b&gt; (daf&amp;uuml;r viel mehr Punkte! Plus Remix!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Zu wenig Blogger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sich schon wundern, wenn man sich die Zahlen so anschaut. Es gibt, zumindest wenn man Technorati glaubt, rund 115 Millionen Blogs weltweit. Davon sind rund 1% deutschsprachig. Schaut man beim &lt;a href="http://www.blogcensus.de"&gt;blogcensus&lt;/a&gt; rein, sieht man, dass ca. 204.500 Blogs in den letzten sechs Monaten aktualisert worden sind (Stand 02/08). In den letzten acht Wochen neue Eintr&amp;auml;ge erhielten lag bei 132.500. Wenn man es auf eine Woche runterbricht, dann landet man vermutlich bei einer Zahl von sch&amp;auml;tzungsweise 20.000. Dabei muss man sich auch noch fragen, wie viele dieser Blogs tats&amp;auml;chlich unter den klassischen Blogbegriff fallen (privat gef&amp;uuml;hrt, keine Agentur- oder Firmenblogs usw.) Das d&amp;uuml;rften noch ein paar weniger sein. Dabei sind von den rund 82 Millionen Deutschen laut &lt;a href="http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/"&gt;ARD/ZDF Onlinestudie 2007&lt;/a&gt; 65.8% der Erwachsenen online. Macht also 42,7 Millionen. 204.500 f&amp;uuml;hren regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig ein Blog. Die Zahlen reichen um festzustellen, dass die Begeisterung f&amp;uuml;r Blogs sich in sehr engen Grenzen h&amp;auml;lt. Das sieht man auch an den insgesamt sinkenden Verlinkungszahlen der &lt;a href="http://www.deutscheblogcharts.de/"&gt;Top 100 Blogs&lt;/a&gt;, die aber nichts &amp;uuml;ber die Gesamtzugriffe aussagt. Wie sich die Leserzahl entwickelt hat, ist leider nicht bekannt, da die nicht gemeinsam erfasst werden. Von verschiedenen Seiten ist die Vermutung ausgesprochen worden, dass die Leserzahlen insgesamt gestiegen sind, auch wenn viele Top 100 Blogs verloren haben, da die Zahl der aktiven Blogs insgesamt zumindest nach den letzten bekannten Zahlen zugenommen hat. Die Leser sind also nicht weg, sondern nur zu anderen Angeboten gewandert. Das ber&amp;uuml;hrt aber am Ende nicht das Argument, dass es (noch) zu wenig Blogger gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Zu wenig gemeinsame Anstrengungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es wenige Blogs gibt, dann m&amp;uuml;ssten sich die wenigen doch eigentlich enger zusammenschlie&amp;szlig;en. Das Gegenteil ist aber der Fall. Es gibt seltenen Kooperationen in inhaltlichen Dingen, noch seltener kommt es vor, dass zwei Blogger gemeinsam eine/n Geschichte/Story/Artikel schreiben oder sich die Recherche teilen. Es gibt Blogs, die von einigen Autoren betrieben werden, die auch eine Art redaktionelles System durchlaufen (spreeblick.de). Meist ist es so, dass jeder vor sich hinschreibt und eine gegenseitige Unterst&amp;uuml;tzung nur &amp;uuml;ber Kommentare oder Trackbacks stattfindet. Jeder kocht sein S&amp;uuml;ppchen und will oft dabei auch nicht gest&amp;ouml;rt werden. Es gibt dabei aber doch einige positive Erlebnisse, wie bei der gemeinsamen Anstrengung in Sachen "Vorratsdatenspeicherung" im letzten Jahr. Es ginge also. Das so wenig gemeinsam passiert, hat auch etwas mit der Un&amp;uuml;bersichtlichkeit der Blogszene zu tun. Selbst alten Hasen und RSS-Fanatikern f&amp;auml;llt es schwer, den &amp;Uuml;berblick zu behalten. Robert Basic stellte (u.a.) in &lt;a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/05/20/klimawandel-der-deutschen-blogosphaere/"&gt;seinem Artikel&lt;/a&gt; &amp;uuml;ber die schwindenden Linkzahlen der deutschen Blogszene die These auf, dass Twitter auch eine Mitschuld tragen w&amp;uuml;rde. Ich sehe das Problem eher in den Versuchen, Blogs zu monetarisieren. Wer viel Werbung auf seiner Seite, der will auch viel Besucher und mag die nicht &amp;uuml;ber Links wegschicken. Einige Blogs haben da sicherlich in Sachen Verlinkung nachgelassen. Tatsache scheint mir, dass die Blogszene sich untereinander von einander weg entwickelt, statt aufeinander zuzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Zu wenig Beachtung durch die Medien / Einseitige Berichtersstattung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blog werden in vielen anderen L&amp;auml;ndern ernst genommen. Nicht nur von irgendwelchen heavy usern, sondern durchaus auch von den Medien. In vielen Bereichen der Medienlandschaft in den USA, sind Blogs von den Medien nicht als Konkurrenz wahrgenommen, sondern als Bereicherung begr&amp;uuml;&amp;szlig;t worden. Gastkommentare etablierter Medienstars in Blogs sind nicht &amp;uuml;blich, kommen aber vor. Blogs werden zitiert, es wird zu ihnen verlinkt, die Autoren werden zu Gastkommentaren eingeladen, oder ganz aufgekauft.  Man redet miteinander und es soll zum Beispiel im Fall von Dan Rather (dem CBS Moderator wurde von Bloggern eine fehlerhafte Berichterstattung nachgewiesen, die dann zu seiner Abl&amp;ouml;sung f&amp;uuml;hrten) so gewesen sein, dass der Tipp nebst etlicher Informationen von einem anderen Journalisten kam, der selber aber nicht dr&amp;uuml;ber schreiben konnte/wollte. Blogs haben sich den neben den klassischen Medien etabliert (Interessanter &lt;a href="http://www.ejo.ch/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=1506&amp;amp;Itemid=98"&gt;Text zum Thema&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
Wie die Situation hier ist, sollte bekannt sein. Blogs werden hier entweder als "Schmutz" bezeichnet, die meiste Zeit jedoch einfach ignoriert. Mitunter schauen Journalisten mal bei Blogs nach, was es so f&amp;uuml;r neue Themen gibt, aber Hinweise oder gar eine Verlinkung auf den Themengeber oder Ideenfinder gibt es selten. Auch der Informations-Austausch ist praktisch nicht vorhanden, da der Graben zwischen Bloggern und Redakteuren weiterhin sehr gro&amp;szlig; ist, wie man auf jeder beliebigen Diskussionsveranstaltung sehen kann. Tats&amp;auml;chlich ist es so, dass sich beide Seiten sehr ablehnend gegen&amp;uuml;ber stehen. Die Blogger misstrauen (oft zu Recht) dem herrschenden redaktionellen Systemen, die Redakteure sehen Blogger (oft zu Recht) als Belanglosigkeiten verbreitende Internet User. M&amp;ouml;gliche Synergien werden von Redaktionen wie Bloggern nicht erkannt. Theorethisch w&amp;auml;re es denkbar, dass zum Beispiel ein Blogger die Teile einer Geschichte ver&amp;ouml;ffentlicht, die ein Journalist in seinem redaktionellen Umfeld nicht ver&amp;ouml;ffentlichen will/kann/darf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der komplexen und neuen (technischen wie inhaltlichen) Struktur von Blogs sind die aber auch darauf angewiesen, dass die klassischen Medien &amp;uuml;ber sie berichten. Um es klar zu sagen: Die "alten" Medien brauchen die Blogs nicht besonders dringend, wohl aber die Blogs die Medien als Zugriffsaggregatoren. Zumindest im Moment. Blogs, jedenfalls jene, die sich mit Politik, gesellschaftlichen Ver&amp;auml;nderungen und Zust&amp;auml;nden oder sonstigen aktuellen Dingen besch&amp;auml;ftigen, die in Konkurrenz zu den klassischen Medien stehen, ziehen ihre Besucher entweder aus der Verlinkung eines anderen Blogs oder aus einem Google-Treffer. Das hat zwar den Vorteil, dass man tats&amp;auml;chlich Leser hat, die sich f&amp;uuml;r das Thema interessieren, aber auch den Nachteil, dass das Wachstumspotential eines Blogs schnell einigerma&amp;szlig;en ersch&amp;ouml;pft ist. Wer nicht gezielt sucht, der wird bestimmte Blogs auch nicht finden. Tats&amp;auml;chlich brauchen Blogs aber mehr Leser, wenn sie als Alternative zu den klassischen Medien ernst genommen werden wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Schlechte Diskussionskultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal ehrlich - wenn man mal sehr, sehr viel Zeit hat und sich die Kommentare unter den Artikel der "SZ" oder der "Welt" anschaut, kann man schon das Grausen bekommen. Ein nicht unbekannter, erfolgreicher Blogger meinte mal in einem Gespr&amp;auml;ch, dass er nicht nur einmal dar&amp;uuml;ber nachgedacht hat, die Kommentare zu schlie&amp;szlig;en, wenn er sich so die "Qualit&amp;auml;t" der Kommentatoren anschaut. Kurz gesagt: es fehlt den Deutschen an Diskussionskultur. Aber wo soll sie auch her kommen? Als Deutscher lernt man ja nur meist widerspruchlos aufzunehmen. In der Schule, in der Ausbildung, in der Universit&amp;auml;t. Diskussionsrunden im Fernsehen werden so zusammen gestellt, dass sich die Teilnehmer gegenseitig ihre PR-Mitteilungen vorlesen, und wenn im Netz zu kritische T&amp;ouml;ne auftauchen, greifen Personen oder Firmen schnell zur Abmahnkeule. Auch wenn es langweilig ist, lohnt hier ein Blick in die USA. Debattierklubs gibt es wie Sand am Meer, in vielen Highschools gibt es einen Speech &amp;amp; Debate Kurs und ganze Vorwahlen werden einfach ausdiskutiert, statt dass man einen Wahlzettel ausf&amp;uuml;llt.&lt;br /&gt;
In einer Diskussion geht es ums Zuh&amp;ouml;ren, es geht um den Austausch und das Abw&amp;auml;gen der Argumente. In Deutschland geht es darum Recht zu haben. Viele Kommentatoren kotzen ihre Meinung einfach irgendwo rein. Es geht ihnen nicht um die Diskussion, sondern nur darum etwas zu schreiben. Sie lesen weder die anderen Kommentare, noch setzen sie sich damit auseinander. Wer gegenteiliger Meinung ist, wird nieder gebr&amp;uuml;llt. &lt;br /&gt;
Aber woher soll die Kultur auch kommmen? Denn neben den erw&amp;auml;hnten M&amp;auml;ngeln in der Jugend, haben auch die Medien in Deutschland nie den Austausch mit den Lesern gesucht, sieht man mal von den Leserbriefseiten ab. Auch in Parteien sind Diskussionen ja eher unerw&amp;uuml;nscht. Wahllisten werden selten nach pers&amp;ouml;nlichen F&amp;auml;higkeiten zusammengestellt und wenn eine Partei mal auf einem Parteitag lange und hart diskutiert, quittieren die Medien das mit Worten wie "chaotisch", "uneinig" oder sonstigen negativen Begriffen. Freie Meinungs&amp;auml;u&amp;szlig;erung ist etwas, was am Stammtisch unter Freunden stattfindet, nicht aber in der &amp;Ouml;ffentlichkeit. Was die erstaunlich hohe Zahl von anonymen Kommentaren vielleicht teiweise erkl&amp;auml;rt. &lt;br /&gt;
Seine Meinung &amp;ouml;ffentlich &amp;auml;u&amp;szlig;ern, daf&amp;uuml;r mit seinem Namen gerade zu stehen und sie den Mitteln einer Diskussionskultur zu verteidigen geh&amp;ouml;rt nicht gerade zu den St&amp;auml;rken der deutschen Kultur, was die Entwicklung von Blogs f&amp;uuml;rderhin schw&amp;auml;cht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Fehlender politischer und sozialer Druck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blogs entwicklen sich in den L&amp;auml;ndern gut, die entweder &amp;uuml;ber eine historisch gewachsene Diskussionskultur verf&amp;uuml;gen, oder in denen Blogs die einzigen Vermittler neben den meist staatlich kontrollierten Medien sind. In einem repressiven Umfeld haben Blogs einen besseren N&amp;auml;hrboden, als in einer, zumindest nach Au&amp;szlig;en hin, Kultur der freien Meinungs&amp;auml;u&amp;szlig;erung. Das Blogs in den USA so gut laufen, hat sicher auch etwas mit den Eigenarten des poltischen Systems zu tun und der Tatsache, dass das Land politisch, religi&amp;ouml;s und wirtschaftlich eher zweigeteilt ist. Hier gibt es also eine relativ gro&amp;szlig;e Reibungsfl&amp;auml;che und es werden alle Kan&amp;auml;le zur Informationsverteilung auch genutzt. Das fehlt in Deutschland, zumindest vordergr&amp;uuml;ndig. Denn obwohl die letzten Jahre dank Hartz IV, Vorratsdatenspeicherung, Beschneidung der B&amp;uuml;rgerrechte, Stromkartelle etc. schon genug an Themen zur Verf&amp;uuml;gung hatte, hat das nicht dazu gef&amp;uuml;hrt, dass sich dementsprechend die Blogszene entwickelt h&amp;auml;tte. Das liegt aber auch am mangelnden Angebot, womit man ein wenig vor dem Henne/Ei Problem steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Zu wenig qualitativ gute Blogger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon ein Blick in die deutschen Blogcharts offenbart, dass die viele Blogs der Top 100 von Leuten gemacht werden, die entweder selber als Journalist sind oder aber aus einem Medienumfeld kommen. Das beste Beispiel, dass sich sich Qualit&amp;auml;t auch in Blogs durchsetzt, ist das Blog von Stefan Niggemeier, der als "late adopter" 2006 dazu gestossen ist, sich aber schnell in den Top 5 etabliert hat. Es fehlt in Deutschland nicht an guten Journalisten, aber die wenigsten nutzen Blogs als eine publizistische M&amp;ouml;glichkeit, weil Blogs in den meisten Redaktionen einen schlechten Ruf haben. Unterh&amp;auml;lt man sich mit Kollegen &amp;uuml;ber Blogs, kommt als erstes Argument immer wieder "Aber warum soll ich etwas umsonst ins Netz stellen, dass ich auch verkaufen k&amp;ouml;nnte?". Es ist schwer gegen dieses Argument vorzugehen. Wenn man sagt, dass man am Ende vielleicht mehr verdient, wenn man in Blogs ver&amp;ouml;ffentlicht und man aufgrund seiner Storys dann andere und mehr Anfragen bekommt, wird dies meist mit einem skeptischen Blick beantwortet. Um die guten Journalisten ins Netz zu bekommen, m&amp;uuml;ssen wohl erst die finanziellen Anreize da sein. Oder die Entlassungswelle noch gr&amp;ouml;&amp;szlig;er werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Keine Vermarktungsplattform / Kein Interesse der Werbewirtschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Agenturen interessieren sich nicht f&amp;uuml;r Blogs. Sei es, weil sie sie nicht verstehen, sei es, weil ihnen der Aufwand f&amp;uuml;r ein paar Klicks zu gro&amp;szlig; erscheint, sei es, weil sie sie einfach nicht kennen. Robert Basic berichtete auf der letzten re:publica, dass er seine Werbepartner selber ansprechen w&amp;uuml;rde. Und das auch m&amp;uuml;sste, weil es sonst keiner machen w&amp;uuml;rde. Johnny H&amp;auml;usler und Sascha Lobo versuchen mit &lt;a href="http://adnation.de/"&gt;Adnation&lt;/a&gt; eine Verwertungsplattform aufzubauen, mussten aber auch schon feststellen, dass es a) schwierig ist und b) sehr viel Zeit und &amp;Uuml;berzeugungsarbeit kostet. Ich glaube nicht, dass es unm&amp;ouml;glich ist, aber es ist klar, dass die Agenturen eher zu den gro&amp;szlig;en sozialen Netzwerken schielen, als zu Blogs. Die Arbeit, die man in ein gut geschriebenes und gut gef&amp;uuml;hrtes Blog stecken kann, ist aber endlich. Irgendwann klopft halt der Vermieter an die T&amp;uuml;r. &lt;br /&gt;
Allerdings - ich sage auch immer, dass das bloggen nie allein dazu benutzt werden sollte, um Geld zu verdienen. Bei den meisten Blogger, die ich kenne, und die damit ein wenig Geld verdienen, passiert das &amp;uuml;ber den Umweg, dass jemand das Blog liest und den dahinter steckenden Autor verpflichten m&amp;ouml;chte. Tats&amp;auml;chlich sind Blogs das erste Instrument, das zeigt, dass man mit Open Source Geld verdienen kann. Das &amp;auml;ndert aber nichts an dem Problem, dass man &lt;i&gt;irgendwie&lt;/i&gt; Geld verdienen muss. Die Sitution wird sich in den n&amp;auml;chsten Jahren noch weiter versch&amp;auml;rfen, vor allem f&amp;uuml;r freie Journalisten, denn die Verlage werden die schrumpfenden Gewinne vor allem mit Einsparungen beim Personal und bei den gezahlten Honoraren aufp&amp;auml;ppeln. Da muss man auch nicht lange warten, die WamS hat das schon gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blogs haben weiterhin ein ungeheures Entwicklungspotenzial. Es reicht aber auch nicht, wenn sich jetzt 40 Blogger zusammenschlie&amp;szlig;en und ein Blogportal gr&amp;uuml;nden, wenn es nicht gen&amp;uuml;gend qualifizierte Blogger gibt, die auch die Themen beackern k&amp;ouml;nnen, die entweder von den Medien zur kurz oder gar nicht angefasst werden. So gibt es zum Beispiel kein mir bekanntes Blog &amp;uuml;ber die Energiewirtschaft. Weder &amp;uuml;ber &amp;Ouml;l (da muss man schon zum &lt;a href="http://www.theoildrum.com/"&gt;Oil Drum&lt;/a&gt;) noch im Bereich der Stromwirtschaft. Das liegt auch daran, dass hierf&amp;uuml;r einfach keine Autoren gibt, die ein Blog als vertiefendes Medium nutzen. Doch die sich zuspitzende Lage in Sachen Auflage und Anzeigenschwund bei den Zeitungen/Zeitschriften wird in Zukunft einiges &amp;auml;ndern. Es scheint mir im Moment, als sei der Druck in der Zeitungs- und Journalistenbranche noch nicht hoch genug, w&amp;auml;hrend es aber auf der anderen Seite ein Vermittlungsproblem der Blogszene gibt. Aus meinen Schulungen habe die Erfahrung mit genommen, dass man Blogs wohl registriert hat, aber dass die wenigsten Lust dazu hatten, sich mit dem un&amp;uuml;bersichtlichen Wirrwarr zu besch&amp;auml;ftigen. Gibt man aber Einstiegshilfen, &amp;auml;ndert sich die Sichtweise schnell. Die sich im Anfangstadium befindliche Krise der Zeitungen wird ihren Teil dazu beitragen, das Blogs als alternative Informationsquelle wichtiger werden.</description>
      <pubDate>Mon, 14 Jul 2008 21:56:53 GMT</pubDate>
      <guid>http://Don.antville.org/stories/1816384/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2008-07-14T21:56:53Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://Don.antville.org/stories/1815431/</link>
      <description>Apple will, dass ich f&amp;uuml;r das Firmware Upgrade auf 2.0 f&amp;uuml;r den Ipod Touch 9,99 Euro (in den USA 9,99 Dollar) bezahle, den ich vor ein paar Monaten gekauft habe und dies, nachdem ich schon mal 15 Euro f&amp;uuml;r ein Upgrade im Fr&amp;uuml;hjahr geblecht habe, damit ich Addons erhalte, nur damit ich jetzt Addons aussuchen und runterladen kann, die ich aber dieses Mal teilweise bezahlen muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mag die Sachen die Apple macht. Nicht die Rechner, schon gar nicht, seitdem sie das wundersch&amp;ouml;ne kleine 12 Zoll Powerbook abgeschafft haben, da bleibe ich bei zum Beispiel lieber bei meinem HP, dass seit vier Jahren fr&amp;ouml;hlich vor sich hin l&amp;auml;uft und au&amp;szlig;er einem Speicherupgrade auf 1GB nie weiter Geld gekostet hat. Meine Freundin hat in der Zeit drei Apple Notebooks verschlie&amp;szlig;en. Aber trotzdem mag ich Apple, weil sie in Sachen Design und Usability immer mal wieder neue Messlatten legen. Die Computer sehen schick aus, der Ipod war und ist eines der am besten zu bedienden Ger&amp;auml;te, dass Iphone hat dem vor sich hinschnarchenden Handymarkt in den Hintern getreten. Seit Jahrzehnten hatte sich am Bedienkonzept bei Mobiltelefonen nichts getan und keine einzige Firma hatte den Mut, und vor allem das dazugeh&amp;ouml;rige K&amp;ouml;nnen, mal etwas Neues zu versuchen. Selbst knapp ein Jahr nachdem das Iphone auf dem Markt erschienen ist, gibt es von den anderen Anbietern allenfalls ein paar Vorf&amp;uuml;hrger&amp;auml;te, von denen es auch nur Fotos gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apple hat mit dem Ipod und dem Iphone zwei fabelhafte Ger&amp;auml;te entwickelt, aber f&amp;uuml;r zwei Updates, die teilweise auch Sicherheitsl&amp;ouml;cher beheben, innerhalb weniger Monate Geld zu verlangen, ist schon sehr arg. Ich hab ehrlich gesagt noch nie f&amp;uuml;r ein Firmware Upgrade Geld zahlen m&amp;uuml;ssen, auch nicht bei meinen Kameras, die teilweise durch ein Upgrade komplett neue Funktionen bekommen haben. Warum Apple, deren Ger&amp;auml;te ja jetzt weder den Ruf haben besonders g&amp;uuml;nstig und besonders fehlerunanf&amp;auml;llig zu sein, das anders macht, ist mir ein R&amp;auml;tsel. Ich wei&amp;szlig; schon, warum ich mir kein Iphone kaufen werden, sondern warte, was Nokia (Schlafm&amp;uuml;tzen) so macht. Es ist ja gar nicht mal so, dass ich nicht gewillt bin, f&amp;uuml;r Upgrades Geld auszugeben, aber zweimal in einem Jahr? Und m&amp;ouml;chte man nicht, dass Ipod Touch User aufs Iphone upgraden, damit Apple auch auch sch&amp;ouml;n bei den Telefoneinnahmen mitverdient? Im Moment habe ich das Gef&amp;uuml;hl, dass Apple vor lauter Arroganz nicht geradeaus gehen kann und das auch jeden wissen l&amp;auml;sst.</description>
      <pubDate>Fri, 11 Jul 2008 14:41:07 GMT</pubDate>
      <guid>http://Don.antville.org/stories/1815431/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2008-07-11T14:41:07Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://Don.antville.org/stories/1815050/</link>
      <description>In Berlin k&amp;auml;mpft die Belegschaft der "Berliner Zeitung" und der "Netzeitung" ums &amp;Uuml;berleben, w&amp;auml;hrend die Investoren die Daumenschrauben anziehen. Wer glaubt, dass dies ein Einzelfall ist, der sollte schnell aufwachen. Der Journalismus in Deutschland steht vor einem gewaltigen Umbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten 10 Jahren ging es den Zeitungen, bis auf ein paar kleine Konjunkturdellen, eigentlich nicht schlecht. Auch heute weisen die meisten Verlage Gewinne aus. Man kann viel dar&amp;uuml;ber diskutieren, ob man die Gewinne nur halten konnte, weil man die Redaktionen verkleinert und Redakteure in Hundertschaften auf die Strasse gestellt hat, oder weil man neue Vermarktungswege gefunden hat. Man mag mit dem ausgestreckten Finger auf David Montgomery, den neuen Inhaber der "Berliner Zeitung" und der "Netzeitung", zeigen. Man mag ihn einen "Haifisch" nennen, oder eine "Heuschrecke". Der Mann macht letztlich nur das, was der Finanzmarkt von ihm verlangt: Geld verdienen und zwar jedes Jahr etwas mehr, damit die Aktieninhaber und beteiligten Fonds seine Firma nicht abstrafen. Die Kollegen der "Berliner Zeitung" leiden unter dem steigenden Sparkurs, die Leser finden es auch nicht so toll. Aber die "Berliner Zeitung" ist nur ein Beispiel unter vielen. Tatsache ist: die Auflagenzahlen fast aller Zeitungen gehen seit Jahren kontinuierlich zur&amp;uuml;ck. Die Anzeigenerl&amp;ouml;se sind auch nicht mehr das, was sie mal waren und man muss schon geschickt sein, will man die Gewinne j&amp;auml;hrlich nach oben schrauben. Dazu kommt, dass viele Werbekunden immer mehr ins Netz abwandert. Doch verlagern sie nicht einfach ihr Budget vom der Print- zur Onlineausgabe. Vielmehr verteilen sie das Geld auf Blogs, soziale Netzwerke und andere Errungenschaften des Web 2.0. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie tief die Krise hier noch werden kann, sieht in den USA. Bei der L.A. Times hat man es wie bei der "Berliner Zeitung" mit einem Investor zu tun, der die Sache weniger journalistisch, sondern mehr wirtschaftlich angeht. Der Immobilienunternehmer Sam Zell, dem neben der L.A. Times auch noch die Chicago Tribiune geh&amp;ouml;rt, streicht die Redaktion gerade &lt;a hraf="http://gawker.com/tag/the-chart/?i=5021643&amp;amp;t=americas-fattest-newspaper-goes-on-a-scary-diet"&gt;massiv zusammen&lt;/a&gt;. Anders ginge es nicht - wegen der Zahlen. Andere Zeitungen &amp;uuml;berlegen ernsthaft, ob sie nicht einen Teil der Layoutabteilung und der Redaktionen nach &lt;a href="http://biz.yahoo.com/ap/080624/oc_register_outsourcing.html"&gt;Indien&lt;/a&gt; auslagern sollen. Viele Zeitungen in den USA machen Verluste. Ihnen laufen die Print-Leser weg, die Anzeigenkunden sind bei der stotternden Wirtschaft eher vorsichtig und Rezepte hat auch keiner. Wer jetzt "Online" ruft, sollte wissen, dass die Anzeigenpreise im Netz vielleicht ein Zehntel dessen einbringen, was man im Print verdient, egal wie sehr man auch die Reichweite erh&amp;ouml;hen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles geht mehr oder weniger zu Lasten der journalistischen Qualit&amp;auml;t. Je weniger Journalisten in einer Redaktion arbeiten, desto weniger Zeit haben sie, sich um Dinge wie Recherche zu k&amp;uuml;mmern. Schon jetzt werden viele dpa Meldungen einfach ungepr&amp;uuml;ft mit reingenommen, merkt ja eh keiner, und PR-Firmen f&amp;auml;llt es immer leichter komplette Texte in Zeitungen zu hieven. Es redet keiner offen dar&amp;uuml;ber, aber hier und da werden Anzeigen auch mal gerne als Druckmittel f&amp;uuml;r eine etwas freundlichere Berichterstattung genutzt. Oder man verweigert Redaktionen, bzw. freien Journalisten zum Beispiel einfach Rezensionsexemplare f&amp;uuml;r Musikbesprechungen, weil man mit der letzten, negativen Kritik, &lt;a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28281/1.html"&gt;unzufrieden&lt;/a&gt; war. Der Journalismus ist in vielen Redaktionen schon lange nicht mehr "unabh&amp;auml;ngig", weil sich die Strukturen in den Verlagen ge&amp;auml;ndert haben. Viele Dinge werden gar nicht mehr in den Redaktionen entschieden, sondern in der Anzeigenabteilungen. Es kommt halt nur selten vor, dass jemand dar&amp;uuml;ber &lt;a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,561518,00.html"&gt;spricht&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Markt ist im Umbruch. Online wirft bei weitem noch nicht das ab, was man mit Print verdient, Print wirft mittlerweile zu wenig ab, um die horrenden Kosten zu tragen, die eine Zeitung nun mal verursacht. Das kann dann eben dazu f&amp;uuml;hren, dass Zeitungen zu dpa Meldungs-W&amp;uuml;sten verkommen, die man um die Anzeige rumbaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist, wie was man machen soll, wobei sich die grunds&amp;auml;tzliche Frage stellt, ob Zeitungen &amp;uuml;berhaupt daf&amp;uuml;r taugen, wirtschaftlich so betrieben zu werden, dass sie hohe Gewinne abwerfen. Denn es geht ja nicht nur ums Geld, sondern auch um einen wichtigen Pfeiler der demokratischen Grundordnung. Wenn der Journalismus zu einem reinen "Meldungs-Journalismus" verk&amp;uuml;mmert, der freundlich und vor allem unauff&amp;auml;llig vor sich hinschreibt damit die Anzeigen nicht gest&amp;ouml;rt werden, dann kann er seine eigentliche Aufgabe nicht mehr wahrnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe auch kein Konzept in der Schublade, wie man den Journalismus und die Zeitungen in Deutschland retten kann, sehe aber die dringende Notwendigkeit, dass sich Redaktionen, Verlage und Investoren hinsetzen m&amp;uuml;ssen, um wenigstens den Status quo halten zu k&amp;ouml;nnen. Vielleicht muss das ganze Kartenhaus aber auch in sich zusammenbrechen, damit etwas Neues entstehen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachtrag: Ein Gedanke aus der &lt;a href="http://www.freitag.de/2008/28/08281301.php"&gt;Freitag&lt;/a&gt;:

&lt;blockquote&gt;
Die Hoffnung des auf Rendite fixierten Verlegers, wenn er Stellen streicht, ist die Bef&amp;uuml;rchtung des Journalisten: Merken die Leser &amp;uuml;berhaupt, wenn die Qualit&amp;auml;t nachl&amp;auml;sst? Merken sie es, wenn unter Artikeln nicht mehr Namen von Redakteuren und freien Mitarbeitern stehen, sondern die K&amp;uuml;rzel von Agenturen? Und, eine noch schlimmere Bef&amp;uuml;rchtung: W&amp;auml;re die Zeitung dann wirklich schlechter? 
&lt;/blockquote&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 10 Jul 2008 11:57:48 GMT</pubDate>
      <guid>http://Don.antville.org/stories/1815050/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2008-07-10T11:57:48Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://Don.antville.org/stories/1814806/</link>
      <description>Ich hatte es ja schon hier einmal kurz angedeutet, an anderer Stelle wurde auch schon berichtet. Knallgrau stellt die finanzielle Unterst&amp;uuml;tzung f&amp;uuml;r das Literaturprojekt "Mindestenshaltbar" mit sofortiger Wirkung ein. Das ist, nach mehr als zweieinhalb Jahren, ihr gutes Recht. Ich habe das Projekt im letzten April &amp;uuml;bernommen und bin Knallgrau f&amp;uuml;r die Unterst&amp;uuml;tzung in dieser Zeit sehr dankbar. Immerhin ist es das noch einzig verbliebende gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Literaturportal f&amp;uuml;r Blogger/Autoren, dass es &amp;uuml;berhaupt gegeben hat. &lt;a href="http://www.sierralog.com/stories/5048995/"&gt;Knallgrau sucht&lt;/a&gt; nun ehrenamtliche Verwalter und Redakteure f&amp;uuml;r die Seite, da sie sonst komplett eingestampft wird. Das Archiv soll aber weiter verf&amp;uuml;gbar sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe in den letzten Wochen &amp;uuml;berlegt, ob ich "Mindestenshaltbar" in Eigenregie weiterf&amp;uuml;hren soll, mich aber am Ende dagegen entschieden. Zumindest f&amp;uuml;r diese Form eines Portals. Das hat zum einen zeitliche und finanzielle Gr&amp;uuml;nde, zum anderen denke ich aber auch, dass man f&amp;uuml;r Literatur, die aus dem Netz kommt, eine andere, vielleicht zeitgem&amp;auml;&amp;szlig;ere Form finden muss. Ich hatte diese Woche ein Treffen mit jemanden, dem durchaus etwas &amp;auml;hnliches wie mir vorschwebt und wir sind zumindest mal &amp;uuml;bereingekommen, dass wir uns zusammen etwas &amp;uuml;berlegen werden. Ein Grundger&amp;uuml;st ist da, die Frage ist nur, wie man es f&amp;uuml;llen soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider hat sich das Projekt inhaltlich nicht weiterentwickeln k&amp;ouml;nnen, da auch das Geld fehlte. Ich hatte im Fr&amp;uuml;hjahr noch die Idee gehabt, die Seite aktueller zu gestalten, auch um von der monatliche Erscheinungsweise weg zu kommen. Das h&amp;auml;tte aber bedeuet, dass MH eine neue grafische Gestaltung h&amp;auml;tte bekommen m&amp;uuml;ssen, nebst einem Umbau des dahinter liegenden CMS. Ich wollte mehr Bewegung auf der Seite schaffen, mindestens zweimal die Woche eine neue Geschichte featuren, das Monatsthema aber trotzdem beibehalten. Hat leider nicht mehr geklappt, der finanzielle Aufwand w&amp;auml;re auch erheblich gewesen. Dass Knallgrau dieses Geld nicht aus dem laufenden Projekten rausziehen kann und m&amp;ouml;chte, ist nachvollziehbar und verst&amp;auml;ndlich, wenn nat&amp;uuml;rlich auch bedauerlich. Aber man kann ein solches Projekt, das nur schwer refinanzierbar ist, nicht komplett in den Vordergrund stellen, wenn man etliche Angestellte hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass "Mindestenshaltbar" (neben vielen anderen Projekten im Bereich der Literatur) nicht so funktioniert hat, wie man sich das vielleicht mal gew&amp;uuml;nscht hat, liegt wohl auch in der allgemeinen Entwicklung der deutschen Blogszene begr&amp;uuml;ndet. Drehte sich in der Anfangszeit der Blogs fast alles nur um lange Geschichten und eine gewisse, neue Form der Literatur, ist das in den letzten zwei bis drei Jahren deutlich anders geworden. Da muss ich noch nicht mal mit dem Finger auf jemanden zeigen, sondern kann einfach mein eigenes Blog als Beispiel nehmen. Meine Erfahrung bei MH ist auch, dass das Interesse f&amp;uuml;r Kurzgeschichten und "Literatur aus dem Netz" verschwindend gering ist, selbst wenn man hochkar&amp;auml;tige Autoren an der Hand hat. Ich w&amp;uuml;rde aber nicht sagen, dass die Literatur aus dem Netz tot ist. Wie man bei Lesungen immer wieder sehen kann, ist das Interesse gro&amp;szlig;. Die Frage ist nur, wie eine Plattform aussehen muss oder kann, damit sie in der Lage ist, die unterschiedlichen Sprachrichtungen des Netzes b&amp;uuml;ndeln und zu dem den Autoren eine M&amp;ouml;glichkeit bietet, sich einem gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren Publikum vorstellen zu k&amp;ouml;nnen. Mit einem reinen Textportal, bei dem die Autoren aus "Ruhm und Ehre" nichts bekommen, ist das sicher nicht realisierbar. Hier w&amp;auml;re auch mal der Mut der Verlage gefragt, die sich bei diesem Thema aber bekannterma&amp;szlig;en sehr bedeckt halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas traurig bin ich &amp;uuml;ber die nun zu Ende gegangene Zusammenarbeit schon. Ich m&amp;ouml;chte an der Stelle ein sehr gro&amp;szlig;es "Danke Sch&amp;ouml;n!" an alle Autoren richten, die in den letzten Monaten immer wieder neue, sch&amp;ouml;ne, spannende, traurige, lustige oder kurz gesagt, sehr lesenwerte Geschichten "Mindestenshaltbar" zur Verf&amp;uuml;gung gestellt haben. Da kann man ja noch so tolle Pl&amp;auml;ne haben - ohne Autoren geht halt einfach nichts. Mal sehen, wie es weiter geht.</description>
      <pubDate>Wed, 09 Jul 2008 18:40:27 GMT</pubDate>
      <guid>http://Don.antville.org/stories/1814806/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2008-07-09T18:40:27Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://Don.antville.org/stories/1814617/</link>
      <description>Nach meiner grandiosen Idee, Back&amp;ouml;fen mit Webcams auszustatten die per WLAN das Bild auf den Rechner oder das Handy &amp;uuml;bertragen, der n&amp;auml;chste Knaller: ein Duschkopf mit LED Anzeige, die die genaue Temperatur anzeigt damit das elendige, erniedrigende, morgendliche, minutenlange Warten und Gefummel zur Erreichung der perfekten Wassertemperatur am Wasserhahn ein Ende hat.</description>
      <pubDate>Wed, 09 Jul 2008 07:39:48 GMT</pubDate>
      <guid>http://Don.antville.org/stories/1814617/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2008-07-09T07:39:48Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://Don.antville.org/stories/1813636/</link>
      <description>&lt;img title="" height="443" src="http://www.antville.org/static/Don/images/mosaic7609131.jpg" border="0" alt="" width="590" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Gib deine Antwort auf jede der untenstehenden Fragen ins Flickr/ipernity-Suchfeld ein.&lt;br /&gt;
2. Such ein Bild von der ersten Seite aus.&lt;br /&gt;
3. Copypaste jeden Bildlink in den &lt;a href="http://bighugelabs.com/flickr/mosaic.php"&gt;Mosaic Maker.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fragen:&lt;br /&gt;
1. Dein Vorname? (Don)&lt;br /&gt;
2. Lieblingsessen? (Steak)&lt;br /&gt;
3. Auf welche Schule bist du gegangen? (Heinrich Hertz)&lt;br /&gt;
4. Lieblingsfarbe? (Maigr&amp;uuml;n)&lt;br /&gt;
5. Celebrity Crush? (Cameron Diaz (da waren die Bilder sch&amp;ouml;ner))&lt;br /&gt;
6. Lieblingsgetr&amp;auml;nk? (Wasser, eigentlich. Siehe oben)&lt;br /&gt;
7. Traumurlaubsziel? (S&amp;uuml;dsee)&lt;br /&gt;
8. Dein Lieblingsnachtisch? (Cupcake)&lt;br /&gt;
9. Was willst du werden, wenn du gro&amp;szlig; bist? (Nicht gro&amp;szlig; werden)&lt;br /&gt;
10. Was magst du am meisten am Leben? (Menschen)&lt;br /&gt;
11. Ein Wort, das dich beschreibt? (Neugierig)&lt;br /&gt;
12. Dein &lt;s&gt;flickr&lt;/s&gt; ipernity-Name. (DonDahlmann)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Via &lt;a href="http://www.ankegroener.de/?p=2552"&gt;Anke&lt;/a&gt;</description>
      <pubDate>Sun, 06 Jul 2008 10:03:23 GMT</pubDate>
      <guid>http://Don.antville.org/stories/1813636/</guid>
      <dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
      <dc:date>2008-07-06T10:03:23Z</dc:date>
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