Ungeordnetes XXX

  • Wenn Leute ihre Namen in Versalien bei irgendwelchen social networks schreiben, haben sie bei mir schon verkackt.

  • Oh! Mein! Gott! Christopher Walken, einer meiner absoluten Lieblingsschauspieler bereitet ein Hühnchen zu! Kreisch (Aber was ist dass denn bitteschön für eine Küche???)

  • S Magazine (NSFW. Absolut untauglich fürs normale Büro) Ich versuche die ganze Zeit die Ausgabe aufzutreiben, aber das gestaltet sich eher schwierig.

  • Unerwartete Zweitverwertungsbelohnungen, aber auch

  • Steuer 2006

  • Sehr abgedrehte ... (sagt man das heute eigentlich noch? Abgedreht? Ich hab langsam Angst, dass ich bei den Worten meiner Jugend dann doch stecken geblieben bin. "Geil" klingt schon so 80er. Abgedreht ist ja auch so ein Wort. Ich will ja hier nicht klingen wie eine Werbespot der Volksbanken, in dem ein Saxophonspieler mit lustig bunten und hochgegeelten Haaren das Becken nach vorne schiebt und total freakige Töne macht, während eine Off-Stimme erklärt, wie scharf das doch sei, wenn man jetzt schon an später denken würde, nur weil irgendein Idiot der Volksbank gesagt hatte, dass man sich jünger geben müsste. Nein, so einen Eindruck will ich nicht hinterlassen.)... also sehr spacige ... (das ist ja noch schlimmer. Wie Adorno lesen)... coole... (umpfumpfumpfumpftstststsumpfumpfumpf) sehr interessantes Blog über eine sehr bestimmte Werbeform aus den 40ern und 50ern in den USA. Achja, der Link. (Sagt man noch Link?)

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Ungeordentes XXVIX

Ich bin eine Wehe. Und kneife. (Und dieser Babyticker da an der Seite, der hat mich schon ein wenig fertig gemacht)

Das ist so absurd. So irrsinnig absurd, dass man eigentlich den ganzen Laden dicht machen müsste.

Wer als Hartz-IV-Empfänger in Hamburg ins Krankenhaus muss, den trifft es doppelt schwer. [...] Demnach wertet die Arge das Essen, das der Patient im Krankenhaus bekommt, sogar als zusätzliches Einkommen.

Und das geht noch weiter

Aber dafür aber die zur Terrorabwehr konzipierte Kontoüberwachung gegen Hartz IV Empfänger anwenden.

Das Persönlichkeitsrecht wird auch immer absurder. Demnächst darf man an Firmen keine Kritik mehr äußern, weil eine Kritik den Marktwert gefährden könnte. Und das meine ich nicht als Witz. Wer hätte von zehn Jahren gedacht, dass es eine Regierung gibt, die sämtliche elektronischen Bewegungen und Kontodaten seiner Bürger beliebig ausspäht.

Sehr, sehr guter Artikel über die Zustände im deutschen Privatradio. <a href=www.blogmedien.de 1 und Teil 2. Ich höre schon seit Jahren nur noch DLF, D-Kultur oder sonstige Wortprogramme. Immer, wenn ich mal im Radio rumsuche, bin ich erschrocken, auf welch niedrigen Niveau sich Musik und Moderatoren bewegen. Außerdem habe ich das Gefühl, dass ich bei diesen Sendern immer angegebrüllt werde.

Und jetzt steige ich wieder in den Zug. Dunmmerweise vergessen die neue Staffel von "Frasier" zu kaufen. Jetzt muss ich "Die 2" schauen.

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Ungeordnetes XXVIII

  • Am nächsten Dienstag kann man mir alle möglichen und unmöglichen Fragen im Chat bei Politik Digital stellen. Bin mal gespannt, was mich erwartet.

  • Ich wollte es ja selber kaum glauben, aber nach Jahren der Abstinenz muss es wieder sein. Es haben mich einfach zuviele Menschen bedrängt es wieder zu tun. Ich muss mir tatsächlich wieder ein Faxgerät zulegen. Bisher kam ich ganz gut ohne aus - Faxe habe ich zur Not über web.de verschickt, empfangen musste ich selten welche. Offenbar faxen aber wieder mehr Menschen, bzw. nutzen das Fax statt einer Mail. Ein Argument, dass ich immer wieder höre: Wenn man ein Fax schickt, landet es weder im Spamfilter noch geht es im Gewusel der anderen Mails unter. Also muss ich mir wieder ein Fax kaufen. Das ist nicht das Problem. Ich habe aber halt nur eine T-Net Nummer und kein ISDN. Naja, dachte ich, kaufste halt ISDN, aber das geht ja gar nicht. Die Telekom verlangt für den Upgrade eines Kunden 59,90 Euro Freischaltungsgebühr, dazu kommen die Hardware (Eumex 200) für die man 69,90 Euro haben will. Mit anderen Worten: knapp 130 Euro Kosten bevor man überhaupt das erste mal telefoniert hat. Ich dachte, die Telekom wollte neue Kunden gewinnen (Nein, ich will nicht zu Acor, Alice oder anderen Anbietern)

  • Der Versuch eines Fortsetzungsroman

  • Schicker Online Messangerclient names Meebo

  • Clickster

  • In diesem Jahr wird die "Loveparade" erstmals nicht in Berlin, sondern in Essen stattfinden. (PR Mitteilung RTL2) Und im nächsten Jahr? Gütersloh?

  • Elke Heidenreich liest Mascha Kaléko. Ich könnte kotzen.

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Ungeordnetes XXVII

das einzig interessante an pferden war meine damalige freundin claudia, die sich mit 14 von einen zigeunerjungen vom zirkus hat durchpimpern lassen um kostenneutral auf den bekloppten ponys reiten zu können.
Kitteltier

Ich gehe manchmal auf ein Niveau, von dem ich nicht ahnte, dass ich es besitze. Jemandem, der – per Du! – schrieb, ich sei ein „schwachköpfiger Schwätzer, der sinnfrei Pirouetten dreht“, erwiderte ich: „Und Du bist einfach nur ein Arschloch. Und ein Faschist. Dass Du schlecht riechst, weißt Du selber.“ Ich rede sonst nie wie Klaus Kinski. Ein Leser, der äußerte, ich solle „die Fresse halten“, bekam postwendend als Antwort: „Sie haben Gehirn und Seele eines Dobermanns. Wenn Sie Hautausschlag kriegten, wäre es mir sehr recht.“

Martenstein beantwortet Leserbriefe

Bei Prepaid Simkarten dürfen keine Verbindungsdaten gespeichert werden. Haha

Ich hab die Musik des Werbespots von "Maxi King" den halben Tag im Kopf

Walter von Rossum nimmt beim DLF die "Tagesschau" auseinander.. Hätte ich verpasst, wenn nicht das Tagesschau-Blog verschnupft selbst auf den Beitrag hingewiesen hätte.

Stil in Berlin

Kleiner Film von Michael Geist, der zeigt, wie eine völlig hohldrehende Verwertungsindustrie weltweit (hier am Beispiel Kanada) in die Gesetzgebung souveräner Staaten eingereift. In Deutschland haben sie es ja auch schon geschafft und die Privatkopie faktisch abgeschafft. Als nächstes will die Industrie Zugriff auf Providerdaten ohne das ein Richter dazwischen geschaltet wird. (Via BoingBoing

Das Schlimme ist ja nicht mal, dass Schäuble diese absurden Ideen hat. Die kann er ja gerne im stillen Kämmerlein haben. Das Schlimme ist, dass die SPD ernsthaft darüber diskutiert anstatt zu zu sagen, dass man darüber nicht mal im Ansatz reden will. Richtig ohnmächtig kann man werden, wenn liest, dass 25% der Deutschen laut einer Forsa Umfrage meinen, die Sicherheit in Deutschland käme immer noch zu kurz (Quelle). Das deckt sich mit dem Eindruck, den ich die Woche von einer Radiosendung im DLF hatte, bei fast die Hälfte er Anrufer meinte, der Schäuble mache das schon alles richtig. Wenn es denn mal Anschläge geben würde, dann sei das Gejammer groß. Was mich echt fassungslos macht, ist die Tatsache, dass es offenbar sehr viele Menschen gibt, die mit dem Worten "Wir lassen uns unsere Freiheit und Lebensweise nicht nehmen" das Grundgesetz in den Boden stampfen lassen. Das ist doch absurd.

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Ungeordnetes XXVI

Wie absurd ist das bitteschön? Die Bundesregierung macht wegen des Gegenwindes in den Medien und der Bevölkerung großen Wind, um eine nicht vorhandene Terrorgefahr zu manifestieren, und gibt in diesem Zusammenhang via BKA eine offizielle Verlautbarung ab, die wiederum die US Regierung zum Anlass nehmen muss, ihrerseits seine Warnung an hier lebende US Bürger auszugeben, obwohl sie selber sagen, dass es keinerlei Hinweise darauf gibt, dass es in Deutschland zu einem Anschlag kommen könnte. Das nimmt die deutsche Regierung zum Anlass zu sagen "Siehste, ist doch schlimm" und ich frage mich, in welcher Catch22 Verarsche ich eigentlich lebe. Und wie lange ich das noch muss.

Dazu passend: vorauseilender Gehorsam bei Spreadshirt, die keine T-Shirts mit dem "Stasi 2.0" Label drucken wollen, weil sie rechtliche Konsequenzen befürchten. Mal abgesehen davon, dass ich dem Laden mehr Rückgrat zugetraut hätte: So weit ist es dann also schon mit der Meinungsäußerung gekommen. Es ist ein hübsches Beispiel dafür, dass die massiven Eingriffe in die bürgerlichen Freiheitsrechte eben doch funktionieren. Man sagt eben nicht mehr alles, was man vielleicht denkt. Und so wird sich das Verhalten auch in anderen Bereichen verändert. Jemand, der Lehrer werden will, schreibt seine Kritik am Staat vielleicht nicht mehr ins Netz, weil er Angst hat, keine Stelle zu bekommen. Man meidet Plätze, auf denen Kameras stehen. Man bekommt keine T-Shirts, weil Firmen den Schwanz einziehen.

"Am I the only guy in this country who's fed up with what's happening? Where the hell is our outrage? We should be screaming bloody murder. We've got a gang of clueless bozos steering our ship of state right over a cliff, we've got corporate gangsters stealing us blind, and we can't even clean up after a hurricane much less build a hybrid car. But instead of getting mad, everyone sits around and nods their heads when the politicians say, "Stay the course." "

Ex-Top Manager Lee Iacocca wäscht Managern und Politikern den Kopf. Kann man problemlos nach Deutschland übertragen. Weiterlesen

Jetzt erst durch einen Artikel bei taz-online (Link verschlampt, sorry) gesehen. Dieses Goon Magazin. Wahrscheinlich bin ich der letzte aller Blogger der das Ding findet. Egal. Ich hab graue Haare, ich darf das.

Am Anfang dachte ich ja noch: "Hahahahaha, das braucht ja nieeeemand. Das ist ja völliger Blödsinn. Jetzt finde ich dieses Twitter Ding langsam sehr spannend. Jetzt noch einen vernünftigen Client fürs Batterietelefon und die Sache könnte wirklich richtig Spaß machen.

Apropos Telefon.Sehr schick ist auch die neue Applikation für gmail (Googlemail). Man kann seine Post jetzt auch per Handy unterwegs abfragen. Selbst mit GPRS geht das erstaunlich flott. Nur bei den Einstellungen sollte man aufpassen. Standardmässig speichert das Programm User/PW, was problematisch sein kann, wenn man, wie ich, in sein Blog schreibt, dass man gmail auch auf seinem Handy hat, und das Programm User/PW speichert und man sein Handy mal ohne Aufsicht rumliegen läßt. Oder es geklaut wird. Passwort ist zwar nicht einsehbar, aber trotzdem nicht ganz ungefährlich.

Robert Basic hätte aus diesem einem Posting 15 Stück gemacht.

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