Klick! Mich! An!

Aus einer Anzeige auf einem Portal, auf dem Autoren gesucht werden.

Hallo,
Suche Leute die Kommentare auf meiner Newsseite schreiben.
Das Thema der Newsseite ist Reisen und alles was dazu gehört.
Bezahlung pro Kommentar zwischen 0,30€ bis 0,50€, je nach Qualität.
Bezahlung erfolgt per Überweisung ab 25€.

Für 50 Kommentare gibt es also im günstigesten Fall eine Bezahlung von 25 Euro. Da eröffnen sich ja völlig neue Möglichkeiten für Verlage,

"Sie klicken die Bildstrecke "Die besten Sprüche von XXX" durch und bekommen pro Klick 0.1 Cent!" Und zack - schon sind die PIs der gängigen Angeboten noch ein Stück nach oben gegangen und man kann den Onlinevermarkter mitteilen, dass man doch in diesem Monat schon wieder Summe X PIs mehr hat.

Vielleicht ist das gar keine schlechte Geschäftsidee, wenn man eine Firma aufmacht und Verlagen eine Menge an Klicks für eine bestimmte Summe verkauft.

Permalink (4 Kommentare)   Kommentieren

 


  • Wer nach dem Desaster mit der T-Aktie und der T-Online Aktie immer noch meint, dass Aktien eine tolle Sache für den Bürger seinen, sein Geld zu vermehren, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

  • Ich würde mein Geld, ließe mir das Finanzamt, die KSK, die GEZ, mein Vermieter, Amazon und die Urlaube etwas übrig, tausendmal lieber in einen seltenen Oldtimer stecken, als in eine Aktie. Mit einem Oldtimer kann man wenigstens noch rumfahren, sollte er plötzlich aus welchen Gründen auch immer wertlos werden. Aktien kann man nicht mal mehr verbrennen. Oder in Weine, damit kann man sich wenigstens noch mal ordentlich besaufen, bevor man wieder arm ist.

  • Ich hab nebenbei CNBC laufen und muss über die Unwirklichkeit mancher Dinge lachen. Die lichte Panik in den Augen mancher Analysten, und die lichte Hoffnung auf die Einschaltquote die in der Frage mancher Reporter lauert. Parallelwelt, komische. Muss aber auch sagen, dass CNBC der einzige Sender ist, der in den letzten 12 Monaten überhaupt mal nachhaltig und deutlich seine Zuschauer gewarnt hat, das nicht alles in Ordnung sei.

  • Ich weiß nicht, wieviel Geld wurde in den letzten Wochen allein vernichtet? 20 Milliarden? Wieviel bei der WestLB? Zwei Milliarden? Ist doch eigentlich höhnisch angesichts der Tatsache, dass in Deutschland 1,1 Millionen Menschen mit ihrem Job nicht genug verdienen und zusätzlich ALG II beziehen müssen. Aber irgendwo muss das Geld halt ja auch herkommen, was da gerade den Bach runter geht.

Permalink (29 Kommentare)   Kommentieren

 


Mit Bloggen Geld verdienen ist total out. Mit Depressionen Geld verdienen dafür total angesagt.


Grosses modernes Kunstgemälde in Acryltechnik gestaltet.
Handgefertigt in Pinsel und Spachteltechnik.
Einmaliges Unikat.

Thema: Verarbeitung der Darstellung eines Depressionstraumas, welches

durch schöpferische Hilfeleistung - Natur und Glauben zur vollständigen

Genesung in den Jahren 1998 bis 2005 gelangte.

Bei dem Preis kann adical einfach nicht mithalten.

Freuen Sie sich also jetzt schon bald auf einen neuen Kunstshop hier bei "Irgendwas ist ja immer"! Bilder wie "Das kalte Echo - Wie ich meine Höhenangst überwand" oder "Rosen statt Dornen - Wie ich die dunkle Seite meiner Sexualität vergessen konnte." werden sie begeistern. Alle Bilder werden Unikate sein und im praktischen .bmp Format erscheinen. Preis (ohne Versandkosten) ca. 48.494 Euro. Selbstverständlich wird in jedem Bild einer kleiner Harlekin und ein Katzenbaby versteckt sein.

Via Artblog

Permalink (4 Kommentare)   Kommentieren

 


Interessant, was Mercedes da kurz andeutet.

interessant, vor allem wenn man sieht, wie der Kapitalismus im Netz (teilweise) im Zusammenhang mit user generated contentfunktioniert. Gerade Firmen, die darauf ihr Geschäftsmodell aufbauen, stehen da schnell vor einem Problem, wie man bei Flickr sieht. Bricht der Userstrom zusammen, zum Beispiel, wenn eine Firma nach Ansicht der User gegen einen moralischen Codex verstösst, kann es passieren, dass der Contentstrom versiegt und die Firma ein Problem bekommt, weil sie die gegenüber Banken und VC Gesellschaften gemachten Wachstumsprognosen nicht mehr einhalten kann. Ein weiteres Beispiel ist "digg.com" die ja vor ein paar Monaten wegen Zensur von Usern innerhalb von wenigen Tagen unter Druck kam. Das ist dann schon linker Neoliberalismus, frei nach dem Motto "Don't be evil".
Das funktioniert aber nur im Netz und nur dann, wenn man es eine Meinungsfreiheit gibt, die weder gefiltert, noch durch Rechtsunsicherheiten (Abmahngesetze etc.) unterhöhlt wird. Bei anderen Produkten funktioniert das noch nicht. Eine schrottige Waschmaschine findet immer noch genügend Käufer, egal wie schlecht die User sie bei "ciao" oder sonstwo bewerten. Wie das dann auf lange Sicht sein wird, ist allerdings nicht klar, denn viele User suchen erst dann im Netz etwas, wenn sie selber ein Problem mit dem Produkt haben. Sony könnte das in den nächsten 12 Monaten passieren, nachdem sie mit der neuen DSC H9 nicht nur vernichtende Kritiken kassieren, sondern enttäuschte Nutzer mittlerweile auch jedes Forum, dem sie habhaft werden können, vollschreiben. Aber das ist sicher eine Ausnahme. Andere Beispiele sind die Marken, die als Globalisierungsfanatiker gelten. Vor allem bei Modeartikeln im Sportbereich. Egal, wie viele kleine Vietnamesenkinder sich die Finger blutig nähen, gekauft wird es trotzdem.

Die Idee, Kapitalismus mit einem moralischen Imperativ zu versehen, ist eine schöne Idee, funktioniert aber wohl nur in bestimmten Bereichen. Und ich bin mir auch nicht sicher, ob es überhaupt jemals funktionieren kann, denn wie man abermals am Beispiel Flickr sehen kann, stehen Unternehmen, die unter Druck geraten, mittlerweile genügend technische Mittel zur Vefügung, um mittels diverser Filter Proteste ausblenden zu können. So löschte Flickr einfach die Protestbilder aus der Startseite und verbannte sie tief in den Foren. Dazu schloss man in Foren gewisse Threads, oder stellte den Account einzelner User einfach um, und schloss sie damit aus der öffentlichen Suche komplett aus.

Interessant ist die Idee eines linken Neoliberalismus aber schon, denn es wäre immerhin mal ein neuer Gegenentwurf zum grassierenden rechtslastigen und sehr konservativen Neoliberalismus, den selbst Alt-Kanzler Helmut Schmidt am liebsten sofort verbieten lassen würde. Der herrschende Turbokapitalismus funktioniert ja interessanterweise auch erst, seit der der Kommunismus/Sozialismus als Gegensystem zusammen gebrochen ist. Es wäre interessant zu sehen, wie der Neoliberalismus reagiert, wenn er wirklich von seiten eines anderen System unter Druck gerät.

Permalink (4 Kommentare)   Kommentieren

 


Neue Geschäftsidee.

Permalink (3 Kommentare)   Kommentieren