Jetzt muss man schon aufpassen, wenn man in die Scheiße getreten ist.

Nicht das nachher einer sagt: "Also so war das ja nicht gedacht, als ich damals meinte, man müsse doch was gegen den Terror und so..."

Natürlich ist die Geschichte ein Witz, aber sie ist ein Paradebeispiel dafür, was passiert, wenn Technologien zur Verfügung stehen - man nutzt sie, für welchen Zweck auch immer. Denn eigentlich ist doch so, dass man im Recht ist, also kann man doch auch, weil so geht das ja auch nicht. Und das die Deutschen dem Denunziantentum nicht abgeneigt sind, ist ja hinlänglich bekannt. Es wäre sicher ein großer Publikumserfolg, der von Politikern als "...wichtiger Schritt in Richtung mehr Sicherheit..." gepriesen würde, könnte man die Kameras in seiner lokalen Umgebung auf dem heimischen Fernseher anschauen. Ich muss mich doch mal ernsthafter mit Uruguay beschäftigen.

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laurids, Di, 05.02.2008, 23:02

Das hier ist ein wenig trojanisch. Ich möchte mich nämlich in Ihren ersten Twitter-Eintrag einmischen.
Da ich wenig zu dozieren weiß, warum nicht einfach mit den größten Recherche-Irrtümern anfangen - "nine inch lighter" als neunarmiger Leuchter bei bild übersetzt? Schönes Bonding-Gefühl, da natürlich jeder im Publikum klüger gewesen wäre. - Danach Bonding-googlen. (wer schrieb...?)
Oder so.Wie gesagt, ich weiß nicht.


tippling, Mi, 06.02.2008, 13:30

Die Bank sagt allerdings, das Kind wäre nicht irgendwo reingetreten, sondern hätte sich - ahem - in der Bank erleichtert. Und die Mutter hätte das auch durchaus mitgekriegt.


lichterspiele, Do, 07.02.2008, 08:10

Was sich ja anhand der Videoaufzeichnung leicht nachweisen lässt.
Wenn dem tatsächlich so wäre, könnte ich auch nachvollziehen, dass die die Kundendaten ermitteln.
Wobei es mich genauso interessieren würde, ob sie das dann überhaupt dürften.
Im Fall wie ihn die Mutter geschildert hat, fände ich es nicht ok. Im Fall wie ihn die Bank schildert schon eher, aber immer noch bedenklich.


morast, Do, 07.02.2008, 14:42

Kommentierwahn #3

Egal wie, sowohl das eine als auch das andere passiert gelegentlich und stellte eigentlich eine Lappalie dar. Wäre das in einem größeren Supermarkt geschehen, wären dort jobbende Studenten sofort herbeigeordert worden, um die Misere unauffällig und rasch zu beseitigen. Der Kunde ist ja König.
Gilt aber wohl nicht für Banken...


lichterspiele, Fr, 08.02.2008, 08:31

Ich denke man muss sich nicht unbedingt alles bieten lassen.
Wie gesagt, ist es von draussen reingetragen worden hätte ich als Bank gesagt shit happens, im anderen Fall muss man halt sagen wäre auch die Mutter gefragt gewesen.
Möchte Dich mal sehen, wenn Dir einer in die Wohnung k**.

Problem ist halt, dass wir an der Stelle grad alle nur mutmaßen können.

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