Der Kollege von drüben war einen Tick schneller. Ich hab gestern nämlich auch über einem Text gebrütet, der sich mit dem Autofahren generell auseinandersetzt. Denn nicht umsonst habe ich in den letzten acht Jahren auf einen Wagen verzichtet.

Ich bin immer gerne Auto gefahren. Es ist ein hübsches Gefühl in einem Auto zu sitzen, der Nase nach zu fahren und in wenigen Stunden ist man in Frankreich, Holland oder der Schweiz. Ich kann beim Autofahren super Radio hören. Oder neue Musik. Am schönsten war es immer sonntags nachmittags in der Eifel oder dem Sauerland, da waren die Straßen meist leer und ich konnte meinen Käfer gemütlich durch die Landschaft schaukeln. Neulich besuchten das wunderschöne Mädchen und ich Ihre Eltern, die in der Walachei wohnen, oder kurz dahinter. Wie wir da mit dem Astra über die Landstraßen gefahren sind, vorbei an Wälder und Seen, habe ich mich gefragt warum ich eigentlich so lange kein Auto hatte.

Als ich allerdings an die ersten Stunden dachte, die ich neulich seit Jahren mal wieder auf der Autobahn verbracht habe, fiel es mir wieder ein. Man bekommt es richtig mit der Angst, fährt man mal nicht mit den üblichen 160 km/h, sondern reduziert das Tempo auf eher VW Käfermäßige 120 km/h. Auf den 50 Kilometern, auf denen ich das ausprobiert habe, bin ich fünf Mal angelichthupt, zweimal per Handzeichen beschimpft und einmal rechts überholt worden. Alles Irre, die da draußen rum fahren und die allerschlimmsten Irren sitzen in Lieferwagen und in Audi Kombis. Wahrscheinlich das neue Vertreterfahrzeug, und vor allem in der Kombiversion eine gern gesehene Schwanzverlängerung. Und da hat Jochen völlig recht: Was müssen das für frustrierte, dauernd Kaffeetrinkende, cholerische, gefrustete Vollidioten sein, die so fahren, die sich hinter ihrem Steuer aufregen wie kleine HB Männchen, weil sie drei Minuten lang mal nicht 200 fahren können. Wegen mir: alle den Führerschein wegnehmen. Aber hilft ja meistens auch nicht weiter. Am besten Tempolimit auf der Autobahn. 150 km/h. Reicht völlig aus. Wer schneller fährt und erwischt wird: Führerschein für drei Monate weg. Audi Kombi Fahrer für vier Monate. Und in der Stadt ist es nicht besser.

So ein Auto ist nicht nur für die Autobahn gedacht, sondern vor allem für den Alltag. Zum Katzenfutter holen, zum Beispiel. Klappt auch super. Katzenfutter kommt heil an. Ich mittlerweile auch, denn ich habe mir eine buddhistische Haltung beim Fahren zugelegt. Statt mich aufzuregen, lehne ich mich zurück und genieße die Musik, die Ruhe oder die Zeit, die ich gerade geschenkt bekommen habe. Was soll es, ich sitze bequem, ich hab Zeit, niemand bekommt ein Kind, stirbt oder macht sonst Fisimatenten, derentwegen ich im Eiltempo durch die Stadt fegen müsste. Auch der Katze ist es egal, ob sie ihre Whiskas junior mit Ente um 13:34 oder um 13:43 bekommt. Andere Menschen sehen das nicht so. Offenbar haben alle Menschen, die gerade unterwegs sind, eine Geburt oder sonstiges zu erwarten. Anders kann ich mir die Hetze in der Stadt nicht erklären. Auch schön: das nicht nur innerliche, sondern nach außen getragene triumphale Grinsen, wenn einer in einer Schlange zwei Plätze nach vorne geschafft hat. 5 Sekunden Zeitgewinn, aber Karma versaut. Wer es braucht…

Meinetwegen sollte man Autofahren in der Stadt einschränken. Statt Autos, mehr Fahrräder, die man umsonst bekommt, ein guter ÖPNV, der weniger kostet. Finanzierbar über eine Innenstadtmaut. Fertig. Zusätzlich sollte man endlich diese billigen Sammeltaxen zulassen, die ich aus Ägypten kenne. Dort fahren alle paar Sekunden kleine Busse an einem vorbei, die man anhalten kann. Man fragt den Fahrer nach dessen generellen Richtung und ob er Lust hat, einen an der und der Stelle ab zu setzen. Klapp vorzüglich, ist billig und dauert meist auch nicht länger, als wenn man mit dem Bus fährt. Und die Nerven schont es auch.

Warum hier was über einen Opel steht

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mutant, Mo, 12.06.2006, 15:16

und billigere zuege!!! ich fahr eigentlich gern zug, aber selbst bei heutigen spritpreisen und mit bahncard lohnt es sich oft nicht.


DonDahlmann, 12. Juni 2006 15:38:26 MESZ

Ja, Zugfahren ist super. Ich mag das sehr, selbst auf langen Strecken. Aber es ist zu teuer. Die Fahrten mit dem Opel nach Düsseldorf kosten mich, was den Sprit angeht, genauso viel, wie eine Zugfahrt mit Bahncard 50. Das ist zu für den Zug, auch wenn er deutlich schneller ist, viel zu teuer. Die Hälfte des Preises wäre gut, wenn man die Leute von der Strasse bekommen will.


wortschnittchen, 12. Juni 2006 15:50:39 MESZ

Auto- bzw. Rollerfahren in Berlin wird nicht zuletzt dank einiger Vertreter der "Ich-habe-Recht"-Fraktion mit drei Buchstaben im Kennzeichen aus dem Umland immer stressiger. Heute versuchte mich ein BAR-Kennzeichenfahrer abzudrängen, weil er der Ansicht war, zwei Räder gehörten an den Rand der Straße. Da fällt es schon mal schwer, die buddhistische Gelassenheit zu bewahren. Ich brülle immer gern mal ein paar saftige Flüche hinterher.


tomsdiner, Mo, 12.06.2006, 17:02

Diese Raserei ist auch unökonomisch. Jetzt mal vom erhöhten Spritverbrauch abgesehen. 30 Minuten das eigene und vor allem das Leben anderer (!) riskieren um 5 Minuten früher anzukommen. Lohnt doch nicht.

120 sind auch schon genuch. Ab 130 wirds eh stressig und macht keinen Spaß mehr.


flix_muc, 12. Juni 2006 20:55:25 MESZ

nee nee nee

Erst heut beim Mittagessen hab ich mir überlegt, daß ich nicht in einem Land mit 120er Beschränkung leben möchte.

120 ist absolutes minimum, darunter hab ich das gefühl rechts von kinderwagenschiebenden Müttern überholt zu werden.

Entspannt wirds ab 160, da kann man schön dahinfahren.
Spaß machts ab 200.
(freie Autobahn und verantwortungsbewußtes Fahren vorausgesetzt. Das notwendig, logo)

Ich glaub ihr da droben habts, im Gegensatz zu hier im Süden, einfach keine gescheiten Autos... fiesgrins


diestimmeausdemhintergrund, Mo, 12.06.2006, 17:10

Der TDI is Schuld!

Zum einen läuft mittlerweile jeder VW Bully oder Ford Transit 180 Sachen (die Jungs von TopGear auf BBC ham letztens den Transit in nur knapp über 10 Minuten über den Nürburgring getrieben und waren damit nur geringfügig langsamer als mit einem Jaguar S-Type Diesel) und ausserdem geilt sich jetzt jeder Avant Fahrer an den 300 Newtonmetern auf, die ihm alle 1500 Umdrehungen ins Kreuz fahren. Allrad dazu, damit auch ja nix passiert und ab gehts auf die linke Spur. Gutes Konzept von Audi, aber der absolute Spaßkiller für alle anderen...


kristof, Mo, 12.06.2006, 18:40

Wer auf der Autobahn rechts überholt wird, hat meist etwas falsch gemacht.
Ich fahre die meiste Zeit auf der Autobahn mit Anhänger (knapp 110), und ich bin noch nie rechts überholt worden. Auch ansonsten klappt das ganz prima mit dem "Langsamfahren", wenn man ein wenig die Augen offenhält.
Den Führerschein sollte man lieber denen wegnehmen, die glauben, die Autobahn sei ein Spielplatz oder ein Wohnzimmer.


DonDahlmann, 12. Juni 2006 19:39:46 MESZ

Tja, Herr Kristorf, dann sind sie ja ein vorbildlicher Autofahrer. Ich bin ehrlich gesagt jedesmal erstaunt, wie Leute das Leben anderer gefährden, in dem sie zu dicht auffahren etc. Wie gut für Sie, dass Sie hinten noch einen Anhänger als Puffer haben. Mir reicht mein Kofferraum und die 5 Meter Abstand meist nicht.
Was das rechts überholen angeht. War in einer Kolonne, alle fuhren mit 120 - 130 km/h, rechts Last- und Wohnwagen. Das war einem Audi Fahrer zu langsam, und er überholte, nicht nur mich, auf rechten Seite durch die schmalen Lücken und quetschte sich wieder in die Kolonne. Ich bleibe dabei, Leute, die so fahrlässig mit dem Leben anderer umgehen, gehört der Führerschein abgenommen.


schmerles, 12. Juni 2006 21:16:55 MESZ

Wer net mal schnell rechts einscheren kann und Leute, die schneller sein wollen, vorbei lassen mag, sollte seinen Führerschein abgeben.
Wenn ich langsam fahren will (wenn grad was schönes im Radio kommt oder die Gegend interessant ist), kann ich das nämlich auch, deshalb verlang ich das von andern, und bin kein Blockwart, der andern seine Richtgeschwindigkeiten beibringen muß.
Sie, Herr DD, machen bestimmt auch das Nebellicht, vorn und hinten, an, obwohl Sie schneller als 50 fahren. Die andern können ja wegschauen, meinen Sie dann.


don dave, 12. Juni 2006 22:26:52 MESZ

ich schließe mich locker an

ich fahre gerne mal 220, aber meistens eben nur 110. (früher eher schneller) Ich kenne also beide Seiten gut. Wer rechts überholt wird, hat in den meisten Fällen was falsch gemacht. Klar gibt es auch welche, die die Brechstange ansetzen, aber die meisten Manöver rechts vorbei mache ich, ohne auch nur einen einzigen Grad den Kippwinkel am Gasfuß zu verändern, also gemütlich dran vorbei, weil mal wieder jemand meint, erzieherisch tätig sein zu müssen, oder die Spur gehöre ihm, oder aber auch einfach zu blöd zum Autofahren ist, denn das nächste zu überholende gefährt liegt so gerade eben noch in Sichtweite und ein korrektes(!) Einscheren nach rechts ließe ihm keine Chance zurück zu kehren auf seine geliebte linke Spur.
Ohnehin sind meiner Meinung nach die gefährlichsten verkehrsteilnehmer die, die nicht wegen der Aussicht oder genuss, sondern vielmehr wegen ihrer Angst ihr Fahrzeug zu langsam bewegen. Das sind exakt die gleichen, die dir in der Stadt die Vorfahrt nehmen, dich durch ihr Unvermögen ausbremsen und dann vor dir über Rot davon fahren.
Wer das nicht nachvollziehen kann, fährt zumeist opel(haha, nein eigentlich eher Mercedes) und hat nen hut auf die Ablage getackert.

@Schmerles, sie sind also auch der Ansicht, dass Nebelscheinwerfer und 80 oder mehr Km/h den Frührerschein kosten sollte? Nebelscheinwerfer sind erst bei Sichtweiten unter 50M erlaubt und die dann zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt exakt 50Km/h.


DonDahlmann, 12. Juni 2006 22:28:44 MESZ

Ach, Herr Schmerles, Ihre überflüssigen wie an der Sache vorbei gehenden Kommentare könnten Sie doch genauso einfach für sich behalten, wie es Ihnen gelingt rechts rüber zu ziehen. Oder mir das Nebellicht auszulassen.


schmerles, 12. Juni 2006 22:47:09 MESZ

Sie sind ein also richtiger verdrossener Dauerlinksfahrer.


tomsdiner, 13. Juni 2006 00:07:56 MESZ

Wer rechts überholt wird hat was falsch gemacht???

Hallo? Ich werde täglich mindestens zwei- bis viermal rechts überholt. Wat mache ich also falsch? Isset falsch dat mein Sicherheitsabstand bei Tempo 100-120 nur noch 10 Meter beträgt? Stimmt. Da passen ja noch locker zwei 5-Meter-Schlitten rein. Auffer Autobahn ist der Platz knapp. Da darfste keinen Zentimeter verschwenden.

Oder sollte ich aufhören den Leuten lustig zuzuwinken wenn ich sie 30 Sekunden später wieder überhole weil sie auf den nächsten LKW auffahren? Hach, ich schlimmer ich. Ich sollte mir das dumme Grinsen abgewöhnen das ich immer habe wenn ich mit meinem minderbemittelten Auto die vierfachbereiften Penisverlängerungen nicht vorbei lasse weil da eh kein Platz mehr ist wo die sich reindrängeln könnten.

Oder sollte ich generell nich mehr links fahren? Ich mein, dat könnt ich machen. Aber irchendwie is dat völlich egal ob ich rechts oder links fahr. Sind beide Spuren eh gleich schnell.

Aber ich gebs ja zu. Ich überhol auch rechts. Meistens dann, wenn die vierfach bereiften Penisverlängerungen sich auf der linken Spur auf 12km Länge festgefressen haben weil se zu blöd sind mal rechts zu fahren. Dann rausche ich halt mit satten 80-90 Sachen an den rechts vorbei.

Wenn ich so bescheuerte Sprüche und Meinungen lese, dann kloppt mich dat Hez bis der Hals am schwellen is. Dann würd ich am liebsten mal nen paar Fotos in die Kommentare packen. Und zwar Fotos von mir. Da wo ich ma eben ... egal.
So Torfnasen schreckt man mit nix mehr ab. Die kapiern dat wahrscheinlich erst, wenn se ihre Blagen vom Asphlat kratzen können, weil se die beim Rasen auffe Rückbank vergessen ham. Da hilft dat nich mal mehr wat wenne denen morgens ne Stunde lang die BKatV umme Ohren kloppst bisse wach sind.

Manmanman....


don dave, 13. Juni 2006 00:24:58 MESZ

Hier geht mir doch zu sehr

die Differenzierung verloren.
Natürlich ist das keine pauschalgültige Regel, aber wenn man viel auf den Autobahnen unterwegs ist und ich meine richtig viel (in meinen motorisierten Jahren komme ich locker auf einen 30.000er-Schnitt, wahrscheinlich höher), dann sieht man so viel bescheuertes auf der Autobahn, dass man aus dem Kopfschütteln nicht raus kommt und natürlich sind die, die dir von 250 auf 120 auf 1,5 Meter auf die Stoßstange bremsen und dabei Lichtorgel spielen, die Schlimmsten, aber gemessen daran, wie viele Spacken auf der Bahn unterwegs sind, die meinen die linke Spur gehöre ihnen, ob sie nun überholen müssen, oder nicht, ist das ein ganz kleiner Teil der Bevölkerung.
Klar, wenn man selber das Gaspedal der eigenen Karre noch nicht richtig benutzt hat, oder Opel fährt, sieht man das vermutlich nicht so...aber selbst dann erlebt man sowas noch. Meine normale Reisegschwindigkeit ist wie gesagt 110 und trotzdem fände ich quasi auf jeder Fahrt die Gelegenheit, mich über so jemanden zu ärgern.
Wenn man mal selber ausprobiert, wie schnell so ein Auto wird und das auch wieder sein lässt, lernt man ganz gut, wie korrekt es ist, die Lücke rechts auch mal ausschließlich dafür zu benutzen, dass ein von hinten ankommendes Gefährt passieren kann und genau darum geht's hier. Nicht etwa darum, mit 250 freie bahn zu fordern, von jedem der sich mit egal welcher geschwindigkeit und aus welchem Grund links befindet.
Und erstaunlicherweise will mancher das nicht begreifen.
Ich war mal mit ca. 130 unterwegs wo 100 wa, das ist vielleicht nicht in Ordnung, aber der kasper, der von Rechts nach Links zog mit ca. 90, weit und breit kein Hindernis auf der rechten Spur vor ihm, glaubte vermutlich, er sei toll und habe Recht. Dem ist nicht so


kristof, 13. Juni 2006 00:39:06 MESZ

Stimmt, Herr Dave.

Aber man kann auch mit Opel anständig fahren, will ich noch anmerken. Das ist keine Ausrede, hehe.


DonDahlmann, 13. Juni 2006 00:46:57 MESZ

Das sind alles Extreme. Das jemand extra rauszieht, weil er den nahenden Mercedes ärgern will, genauso, wie der Fahrer, der nach 30 Sekunden zum rechts überholen ansetzt. Und ja, es gibt eine Menge Deppen, die unterwegs, dazu gehören die, die einfach auf einer Autobahnauffahrt einfach mit 60 km/h rausziehen oder jene, die zu dicht auffahren.
Sicherheitsabstand auf der Autobahn einzuhalten ist ja auch eher eine Lotterie. Selbst wenn man Abstand hält, kommt irgendein Depp von hinten oder jemand schert aus und halbiert den Sicherheitsabstand.
Trotzdem: ich bin auf meinen Autobahnfahrten in den letzten Wochen, die quer durch Deutschland gingen, schon auf der ersten Fahrt so oft bei 160 bis 180 km/h (mehr gab der Opel bei 50km Tachostand nicht her) so oft von hinten und erstaunlicherweise dauernd von Audi Fahren bedrängt worden, dass ich nach ein paar hundert Kilometer aufgehört habe zu zählen. Wenn jemand vor mir aussschert, kann ich schreien, brüllen, ins Lenkrad beißen oder die Polizei anrufen. Aber vor allem kann ich bremsen und es passiert mir nichts. Wenn einer von hinten dicht drauf fährt kann ich nichts machen, außer hoffen, der Idiot hat sein Auto in Griff. Besonders dann, wenn ich gerade rüberziehe und mich dabei schon halb auf dem Mittelstreifen überholt. Diese Leute gehören einfach von der Strasse, weil sie das Leben anderer sinnlos gefährden.


don dave, 13. Juni 2006 01:14:59 MESZ

was sie da beschreiben

klingt nach einer der Langstreckenautobahnen(vielleicht sogar konkret A2 Hannover-Hamm Uentrop, also kurz vorm Ruhrgebiet?)
Ich glaube ihnen das gerne, dass es dort anders aussieht. Meine Autobahnerfahrungen bestehen aber zum größten Teil aus Fahrten im Ruhrgebiet, also dichter Verkehr
Hier im Ruhrgebiet würde ich aber sagen, dass die Drängler eher in der Unterzahl sind, die meisten werden gemerkt haben, dass einen das hier kaum schneller vorwärts bringt.
btw. aber gerade auf diesen 3-spurigen Langstreckenbahnen ist ein Hobby weit verbreitet, "Mittelspurschleichen" und das ist kein Mythos, das sind die Kameraden, die ich entweder rechts überhole, oder von rechts nach links durch den Rückspiegel husche, um vor ihrer Nase das umgekehrte Spiel zu wagen, was mir aber eigentlich zu doof ist.
Ein solcher wäre uns vor jetzt fast 17 Jahren (Sommer 89) beinahe zum Verhängnis geworden. Mitten in der Nacht waren wir mit 4 Mann auf dem Heimweg von Bibione, als jemand von hinten schneller war als wir, aber beide waren um die 200 schnell. Wir hatten einen Wagen zu überholen als vor uns auf der Mittelspur ein solcher Idiot auftauchte. Wir konnten nur noch rechts überholen und beten..

Achja, zu dem "..kann ich bremsen, mir passiert nix" habe ich auch eine Geschichte, ein ABS-Test mit meinem Golf von 200 auf 100 runter, ausgescherter Merceds. Danach weiß man, was Adrenalin ist. Und ich persönlich habe vor den hintermännern weniger Angst, als vor ausscherenden hilfsscheriffs. Auch wenn alle Medien was anderes behaupten, die meißten, die so von hinten kommen, können mit ihrem Fahrzeug umgehen. Und mir machen fette karren von hinten weit weit weniger Angst, als ein frisierter Maurerporsche.


diestimmeausdemhintergrund, 13. Juni 2006 10:23:57 MESZ

Linksruck

Der Hang von Autofahrern eher links fahren zu wollen lässt sich hier täglich hervorragend beobachten. Vor 2 Jahren wurde die Südautobahn von Wien nach Graz in beiden Richtungen ab Wien von 3 auf 4 Spuren verbreitert. Je niedriger das Verkehrsaufkommen, desto linker fahren alle. Am schnellsten kommt man auf der rechten Spur voran, weil da fast nie jemand fährt, sogar die ganzen Kleinlaster fahren ihren Hunderter auf der 2. Spur, überholen auf der 3., zwingen dadurch die 120-Fahrer auf die 4. Spur und so passiert es andauernd, dass man auf der linken Spur nicht mal die erlaubten 130 fahren kann, während man ganz rechts gemütlich den Tempomat auf 160 stellt. Mich fasziniert auch, dass diejenigen, die von mir rechts überholt werden das Überholmanöver nicht als Hinweis sehen, dass sie eigentlich auf der falschen Spur gondeln, sondern entweder wild gestikulieren, weiter am Handy (ohne Freisprecheinrichtung) quatschen oder mit eiserner Miene und verkrampfter Lenkradhaltung ihren Anspruch auf eine linke Spur manifestieren...


mutant, 13. Juni 2006 13:36:12 MESZ

boah, voll das maenner-blabla hier, wollt ihr nicht leiber ueber fussball reden?


tomsdiner, 14. Juni 2006 00:56:12 MESZ

Herr Dave, ich rede gar nicht von den Suizidboys (und Girls!!) die versuchen mit 250 Sachen ihr Testosteronspiegel zu regulieren. Man kann auch mit 110 km/h drängeln. Und zwar dann, wenn ich mit meinem Kleinwagen auf der linken Spur in einer Reihe mit anderen Fahrzeugen grade einen LKW am überholen bin, meinen gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsabstand einhalte und irgend so eine hohle Nuss meint mein Sicherheitsabstand wäre ein Grund mich zu überholen.
Klar mache ich mir ab und zu den Spaß lass den Vollpfosten vorbei. Die Dumpfnuss gibt dann vollgas, beschleunigt für 3-4 Sekunden von 80/90 auf 110 und muss dann wieder abrupt stoppen weil vor ihm genau die 20 anderen Autos sind, die vorher vor mir waren. Dann mache ich mir oft den Spaß und schere hinter der Dumpfnuss ein, mache Lichtorgel und Linksblinker.

Ich hatte einen schweren Unfall mit 120km/h! Nicht mit 200,250 oder 180. 120km/h! UNd ich bin nicht einmal mit 120km/h irgendwo vor gefahren, sondern mit 120 einen LKW der 80km/h fuhr hinten drauf gekachelt. Die Differenzgeschwindigkeit betrug also grade einmal 40 (in Worten: Vier-zig!) Kilometer pro Stunde.
Es gibt genug Idioten die meinen, sie müssten sich bei 40km/h nicht einmal anschnallen weil sie ja so tolle Helden sind. Das sind dann die gleichen Idioten die auf den Autobahnen bei 110 Massenkarambolagen veranstalten weil sie auch der Meinung sind, dass 10 Meter Sicherheitsabstand schon 5 zuviel sind.

Ich gehe davon aus, dass sich 90% der Kraftfahrer völlig überschätzen. Wer denkt z.B. daran das der Bremsweg bei 100km/h bei optimalen Bedingu7ngen ca. 35-40 Meter beträgt. Scheinwerfer haben eine Reichweite von ca. 40 Metern. Bedeutet: Die Scheinwerfer leuchten grade einmal meinen Bremsweg aus. Der Weg den ich zu reagieren benötige (Fuß vom Gas- aufs Bremspedal), ist da nicht einmal berücksichtigt.
Demnach dürfte man bei Dunkelheit aus völlig logischen Gründen nicht schneller als 100km/h fahren. Und? Die ach so tollen und ach so erfahrenen Autofahrer, weil ja jedes Jahr mindestens 100.000km* (30tsd KM) unterwegs, bretzeln mit nicht weniger als 160 bei völliger Dunkelheit über die Bahn. Ist ja alles frei. Ist ja keiner da.... Bis irgendwann mal was auf dem Asphalt liegt. Ein Ziegelstein. Oder ein Gullideckel zum Beispiel.
Ich würde da dann nicht anhalten um das Mett vom Asphalt zu kratzen. Echt nich.

Falls irgendjemand einen KM-Schwanzvergleich anstellen will: Ich habe schriftliche Nachweise über 250 TSD gefahrene KM. Und das sind nur beruflich gefahrene KM.

  • Je länger man sich mit den Helden der Autobahnen unterhält, desto mehr Kilometer fahren sie im Jahr. Es gibt tatsächlich Menschen die mir versucht haben zu erklären das sie an nicht weniger als 200 Tagen im Jahr wenigstens 10 Stunden im Büro gesessen haben udn dann im gleichen Jahr auch noch 100.000 (und mehr!) Kilometer mit dem Auto unterwegs waren. Natürlich sind grade dies die besten und aufmerksamsten und völlig defensivsten Autofahrer unter Gottes Himmel. Großes Indianerehrenwort.

Bei Tempo 110 fährt man übrigens 30 Meter pro SEKUNDE. Ich möchte den Menschen sehen, der in 0.3 Sekunden erkennt das dass Fahrzeug vor einem eine Vollbremsung hinlegt und den Fuß vom Gas- aufs Bremspedal bekommt.
0.3 Sekunden hat man ungefähr Zeit um bei 110km/h und einen "Sicheheitsabstand" von 10-15 Metern sein Fahrzeug sicher zum Stehen zu bekommen.

So viel mal zum Thema Selbsteinschätzung.


kristof, 14. Juni 2006 08:33:42 MESZ

Ja, Thema "Sicherheitsabstand" ist schon ein seltsames. Gerade weil er von fast allen nicht eingehalten wird, nicht nur nicht von den "Dränglern". Mit seltenen Ausnahmen besteht die linke Spur aus eine einzigen Autostange, Stossstane an Stossstange, mit all den braven, entspannten Familien-Sharan-Fahrern mittendrin. Diese "Stange" ist nicht nur individuell gefährlich, sondern jedes Abbremsen an einer Stelle schlägt sofort auf alle nachfolgenden Wagen durch.
Dabei gibt es rechts Sicherheitsabstand im Überfluß, man muss ihn nur wahrnehmen. Aber es tut fast niemand. Ob aus Ekel vor der rechten Spur, aus Angst, nicht mehr nach links zu kommen oder warum auch immer.
Fährt man nun rechts und nutzt diesen Sicherheitsabstand, kann es durchaus passieren, dass links die Stange mal wieder gebremst wird, und man rechts einfach weiterrollt. 5 minuten lang, 10 Minuten lang, manchmal noch länger. Bin ich dann ein Raser?


don dave, 14. Juni 2006 10:22:55 MESZ

Tut mir leid

aber wenn ich "gesetzlich vorgeschriebener Sicherheitsabstand" lese und jemand behauptet, er halte den ein, muss ich lachen.

  1. Wie messen sie den? haben sie ein Abstandsmessgerät im Auto? Wenn sie den "aktiv" selber messen, haben sie keine Chance noch Auto zu fahren.
  2. Diese ganzen Regeln und mathematischen Formeln sind ohnehin ein Witz, denn sie nützen gar nix, wenn der Hintermann ein anormales Reaktionsvermögen hat und ggf. seine Bremstechnik scheiße oder vielleicht exobitant gut ist. Es kann sich also allenfalls um Durchschnittswerte handeln.
    Ferner scheinen diese regeln je nach lesart immer zu baheupten, dass der Vordermann im Gegensatz zu mir nen Anker werfen kann.
  3. Nichts im Verkehr ist wichtiger als Umsicht. Ich stehe meistens auf der Bremse, BEVOR mein Vordermann bremst. (was wiederum die Regeln oben ad absurdum führt) Das bedeutet aber auch, nicht zu dicht auf LKWs bzw. je weniger Sicht am Fahrzeug vorne vorbei ist, umso höher der Abstand, wobei der Abstand eine Sache des gefühls ist, nicht der plumpen berechnung.
  4. Wer drängelt, weil der Vordermann überholen muss, ist ein Depp.
  5. Wenn der Vordermann überholt hat und dann nicht nach Rechts zieht, ist er der Depp.
  6. Links fahren ohne überholvorgang ist für Deppen.
  7. Überholen mit vorherigem einhalten des gesetzlich vorgeschriebenen (haha) Sicherheitsabstandes ist unmöglich auf den meisten Autobahnen im Ruhrgebiet, weil a) niemand deine Absicht zu überholen als solche erkennt und b) in der zwischenzeit alle 20 Sekunden jemand von rechts nach links eingeschert ist. Ihr Hintermann wird mittlerweile kochen und niesen kann zur tödlichen Falle werden, wenn sie das Bremspedal auch nur leicht tuschieren.
  8. Das alles führt mich zu dem Gedanken, dass nicht gestzlich vorgeschrieben(ich lach mich weg), korrekt ist, sondern angepasst. Wer das nicht kann oder will, kann gerne Rechts sein eigenes Ding durchziehen, aber bitte nicht links.
  9. Die größte gefahr auf solchen Autobahnen geht demanach von menschen aus, die nicht mitschwimmen, also nicht angepasst fahren, sondern ihr eigenes Ding durchziehen, in die eine oder andere Richtung.

(100tkm wäre ne ziemliche Leistung, wenn man arbeiten geht. Ich selber habe irgendwann in den 90ern einen Lohnsteuerjahresausgleich mit fast 70.000km ausgefüllt, die zu Recht auch so abgerechnet wurden. Ich betrachte das aber eher nicht als heldentum, sondern als staatlich geföorderte Umweltverschmutzung, von daher bin ich auf diese "Leistung eher nicht stolz. Dennoch glaube ich, dass mich die Erfahrung im Verkehr dazu befähigt, dazu Stellung zu nehmen, vor allem wenn jemand einfach nur Obrigkeitshörig argumentiert.

@Ich würde da dann nicht anhalten um das Mett vom Asphalt zu kratzen. Echt nich.
Sie meinen also beurteilen zu können, warum jemand verunglückt ist und anhand dessen haben sie durchaus das Recht weiter zu fahren? versteh ich das Richtig?
Und sie wollen hier über korrektes Verhalten im Strassenverkehr referrieren? Hat jemand angehalten als sie offensichtlich (denn sie sind aufgefahren) viel zu nah am LKW waren, als der bremsen musste?


DonDahlmann, 14. Juni 2006 12:31:33 MESZ

Manchmal bringen Sie mich wirklich zum Lachen, Dave Kay.

Wegen Sicherheitsabstand: das ist gar nicht so schwer. Bei 100km/h --> 50 Meter. Kann man relativ einfach mit diesen kleinen schwarz-weißen Pollern am Rand der Autobahn messen. Die stehen nämlich im Abstand von 50 Meter. Dafür braucht auch nicht die Augen des Argus. Das schätzt man nebenbei mit ein, wenn man vorausschauend den Verkehr beobachtet.

Klar: es ist eine Sisyphosarbeit, den Sicherheitsabstand einzuhalten, weil dauernd einer reinzieht.


don dave, 14. Juni 2006 13:39:22 MESZ

Manchmal bringen Sie mich wirklich zum Lachen, Dave Kay.

ist ja nicht so, dass das nicht auf Gegenseitigkeit beruht.
Aber im Gegensatz zu ihnen pflege ich kein trügerisches Gutmenschenimage.
Und wo sie das gerade so nett anmerken, kann ich ja mal sagen, was mir am Herzen liegt.

Ich hätte jederzeit eine Entschuldigung hinter den Kulissen angenommen und gesagt Schwamm drüber, aber Menschen wie sie besitzen einfach kein Format und belügen lieber ihre Leser/Mitmenschen. Und schreiben sogar Mails von fiktiven Absendern um eine Lüge aufrecht zu erhalten!
Sie wissen ja mittlerweile die Quelle der informationen damals und wenn ich recht informiert bin, hat diese Quelle ihnen auch erzählt, dass ich eigentlich jederzeit Bescheid wusste.
Haben sie mal darüber nachgedacht, wie sich das auf meiner Seite angefühlt hat, dass ihre dumpfe Leserschaft ihnen diesen Unfug abgenommen hat?
Nein, vermutlich nicht, sie haben wohl eher innerlich triumphiert, was in Anbetracht der Realitäten auch eher, sagen wir mal von niederem Niveau ist.
Aber das alles wäre gar nicht so schlimm, wenn sie nur ein einziges Mal gesagt hätten, was wirklich gelaufen ist. Stattdessen haben sie die Eier, permanent den Gutmenschen raushängen zu lassen. Es tut mir leid, aber das ist mindestens so charakterlos, wie ihre Texte großartigen waren und sind.


sonderschüler x, Mo, 12.06.2006, 22:31

der kriechst ja jeden in den arsch

Am schönsten war es immer sonntags nachmittags in der Eifel oder dem Sauerland.........

und dann holta noch katzenfutter

is ja rührend

was man mit som astra alles so machen kann. kann man da auch aus das fenster rauspinkeln während das teil den stimmstamm hochkeucht wie aufm fahrrad bei die tour oder schadet das dem lack?


oweh, 13. Juni 2006 09:16:09 MESZ

Ist ja mal wieder...

..echt lustig und typisch bis unorginell, wie hier die Positionen mit Klischeegranaten verteidigt werden, jeder jedem erklärt warum er selbst zwar supergut fährt, die anderen aber alles falsch machen, die verdammten Fahranfänger.

In der deutschen Meisterschaft der selbstbewusstseinserweiternden Drogen steht es im Spiel Auto - Bier bestimmt 8:2.

Solange Autofahren so emotional belastet ist, sollte man es komplett verbieten. Für alle.


Nix für ungut


generator, 13. Juni 2006 10:10:08 MESZ

impotenz bei über 120?

(wirklich kaum zu glauben, was man hier an schwanzverlängerndem blödsinn lesen muss.)

ach, ich wurde auch schon bei tempo 100 schön von der autobahn geflext. und der rollstuhl nachher, der wird dann auch noch von kinderwagen überholt.

hatte glück, bin nicht sitzengeblieben, konnte nach 1 jahr reha wieder laufen. aber den unfallflüchtigen wixer, der die autobahn für ein videospiel und sich selbst für einen tempogott hielt, den haben sie nicht gekriegt. ergo: keine versicherung wollte für die pflegekosten aufkommen beim anderen mitfahrer (seitdem ab hals gelähmt). den könnt ihr gern mal zum thema tempolimit befragen...

krieg den kalten hass, wenn ich sowas lese. ab in die notaufnahme mit solchen beiträgen.


syberia, Di, 13.06.2006, 12:22

Die gefährlichsten (und peinlichsten) Verkehrsteilnehmer sind die, welche meinen, Regeln wie Geschwindigkeitsbegrenzungen und Überholverbote wären willkürlich aufgestellt worden und würden hauptsächlich für die anderen gelten. Fragen Sie mal einen Autobahnpolizisten, was mehr als 100 kmh bei einem Unfall mit dem menschlichen Körper anstellen, Airbags, Sicherheitsgurte und Pufferzonen hin oder her.

Aber hey, Unfälle haben ja nur die anderen und selbst verursachen tut man ja keine als überdurchschnittlicher Fahrer, der seinen Wagen jederzeit beherrscht, gell.

Am sexiesten fahren übrigens Männer, die gelassen und souverän ihr Fahrzeug lenken und die es weder nötig haben zu rasen noch andere zu erziehen oder sich über sie aufzuregen.


mutant, 13. Juni 2006 13:35:33 MESZ

sexy fahren gibt es nicht.


lysmenia, 13. Juni 2006 18:52:57 MESZ

Doch, gibts.
Die lenkradbeißenden, tiefergelegten, sonnenbebrillten, cholerischen Bluthochdruckkandidaten sind eher peinlich. "Fremdschämen" ist da ein angebrachtes Wort.


syberia, 13. Juni 2006 19:29:15 MESZ

Ich stehe ja drauf, wenn ein Mann punktgenau rückwärts einparkt und dabei das Lenkrad lässig mit EINER Hand führt. Fragen Sie mich nicht wieso. Oder auf den Typ neulich neben mir an der Ampel im Cabrio, dem der Wind durchs volle Haupthaar weht, während seine genau richtig behaarten (nicht zu viel, nicht zu wenig), sonnengebräunten, aus hochgekrempelten, weissen Hemdsärmeln ragende, genau richtig muskulöse (siehe Behaarung) Arme locker das Lenkrad umfassen... Lechz.


mutant, 14. Juni 2006 02:22:47 MESZ

hm, es gibt gruende, warum ich nicht autofahre, die sexyness von autofahren erschliesst sich mir garnicht.
ich mag dann doch lieber nachts rennradfahren oder sowas.
und bei volles haupthaar kommt als naechstes wohl mann in besten jahren?
uga.


goetzeclan, Mi, 14.06.2006, 09:23

Sie sind alle da: die Linkskleber, Erziehungsberechtigte aus eigenen Gnaden, 100-sind-genug-Apostel, Nichtgucker, Merkbefreite, Trotzdemtelefonierer, Auf-dem-Mittelstreifen-Fahrer, Wandervögel, Sonntagsfahrer, Montags-immer-noch-besoffen-Fahrer, die Rechts-Überholer, die Ohne-blinken-rüber-Zieher, die Linksschläfer, die Sicherheitsabstand-Ignorierer, Fernlicht-im-Sommer-Fahrer, die Orientierungslosen und auch die Endlich-nach-Hause-Woller.

Die sind alle da. Und die sind morgen auch noch da. Was soll man da machen? Drüber aufregen?

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