Schäuble fordert Handy- und Internetverbot. Desweiteren würde er gerne "Gefährder" internieren und zum eh schon weit gefassten Begriff der "Bildung einer terroristischen Vereinigung" ein Gesetz in Richtung "Verschwörung" schaffen. Mit anderen Worten - Schäuble würde gerne Teile der Notstandsgesetze umsetzen. Aber das wird ja eh schon gemacht. Die Behörden setzen sich beim Einsatz der Bundeswehr im Inneren über das Grundgesetz weg, sie lassen Tornados über die Zeltlager von friedlichen Demonstranten fliegen, sie kriminalisieren Schüler und verkaufen einer Urheberrechtsverwertermafia Teile des Rechts. Derweil wiederholt Schäuble seine angeblichen Terrorwarnungen so oft, dass selbst die "Bild" nicht mehr hinterher kommt, alle abzudrucken und versucht gleich seine eigene Rechtfertigung für seine Ideen zu liefern. Aber Lügen ist ja heute sehr modern da regt man sich in der Politik nicht mehr auf. Oder wie es sonst zu erklären, dass der Chef von Vattenfall immer noch zu den Beratern der Regierung in Sachen Klimaschutz gehört, nach man seine Firma nun offen zu gibt, dass man gelogen hat, als man sagte, dass im Reaktor gar nichts passiert sei? Da wundert man sich eigentlich nicht mehr, wenn man an Touristen schon mal übt, wie das ist, wenn man auf Grund von "Auffälligkeiten" einen Menschen in einem "Saturn" Markt dazu zwingt, sich ausziehen und stundenlang festhält.
Edit: Fefe sucht fachkundige Helfer, um eine hübsche Vergleichsliste aufstellen zu können, in der Gesetze aus der Zeit zwischen 33 und 45, Vorschlägen der NPD und denen von Schäuble nebeneinander gestellt werden.
Die neue Ausgabe von "Mindestenshaltbar" ist online. Thema diesmal: Pop!
Pop ist gar nicht so alt, ist aber vermutlich schon öfter totgeschrieben worden, als jede andere Kunstrichtung. Was vielleicht auch daran liegt, dass Pop immer nur innerhalb eines sehr engen Zeitfenster funktioniert. Jede Dekade entdeckt den Pop, und damit seinen Pop neu. In den 60er Jahren war Pop Teil der revolutionären Bewegung der Studenten, in den 70er Jahren mutierte Pop zum Inbegriff des Glam, um dann in den 80er Jahren komplett durch die Werbung und die Musikindustrie deformiert zu werden. In den 90er Jahren gab es zumindest in Deutschland den Begriff "Pop-Literatur", dessen Bedeutung immer noch einer Bewertung harrt. Und heute? Vielleicht ist Bloggen das neue Pop. Vielleicht sind es Fotodienste wie "Flickr". Vielleicht ist es auch das ganze Internet, das unter den Pop-Begriff fällt. Auf jeden Fall findet man Pop mittlerweile in vielen Begriffen, und es gibt sogar Überlegungen, wie neoliberale Kapitalismustheorie mit Pop zusammenpassen könnten.
Ich bin sehr dankbar, dass sich wieder eine Reihe von einzigartigen Autoren bereiterklärt haben, ihre Texte hier zu veröffentlichen. Zu den Autoren gehören: Mercedes Bunz, perkampus, Modeste, Susanne Englmayer, Anke Gröner, Miriam von K., Glamourdick, Volker Bonaker, René Walter und Dr. Thomas "supatyp" Lau.
Klar - in diesem Magazin kann man keinen genauen Überblick geben, wo Pop heute steht, aber ich wir haben da eine ganz fantastische und spannende Ausgabe hinbekommen, die sehr viele, sehr unterschiedliche Annäherungen zum Thema "Pop" bieten.
Meinungen, Kritik, Lob und sonstige Zuwendungen können gerne in den Kommentaren hinterlassen werden.
Oh - es regnet.

Nach drei Wochen Pixelvergleichen, Forengesprächen, Erfahrungsaustausch, einem Veto meines inneren Buchhalters und einen dreistündigen Beratungsmarathon in zwei Fotogeschäften habe ich mich für eine Kamera entschieden. Und die Entscheidung überrascht mich selber noch ein wenig, denn es ist am Ende tatsächlich die Panasonic FZ 50 geworden.
Was mich bewogen hat, dann doch keine DSLR zu kaufen: Die Olympus ist eine sehr, sehr gute Kamera. Aber DSLR geht nicht. Einerseits aus Kostengründen. Gut, die wären in einem halben Jahr weggefallen. Aber: Ich muss auch ehrlich sein, denn ich fotografiere zwar gerne, aber nicht andauernd. Als ich neulich von Flickr zu Ipernity umzog, bemerkte ich, dass ich seit dem USA Aufenthalt nur noch kleine Schnappschnüsse gemacht hatte. Warum soll ich knapp 1000 Euro in der Ecke liegen haben? Sowas kann man eigentlich auch mit einer 200 Euro Kamera. Aber wenn ich denn mal los gehe und fotografiere, dann möchte ich halt schon was vernünftiges haben. Da blieb nur die Variante Superzoom/Bridge.
Was mich bewogen hat die FZ50 zu kaufen: Ich habe heute alle Bridge Kameras in der Klasse in der Hand gehabt und sie ausprobiert. Die neue Canon S5. Die Fuji S9600. Die Fuji 6500. Die Olympus SP 550. Die Panasonic FZ8. Die Sony H9. Und die Panasonic FZ 50. Um es klar zu sagen: Alle Kameras haben Defizite die mich stören. Die S5 ist mir zu klein, zu leicht und fummelig. Aber vor allem versagt sie bei Langzeitbelichtung mit max. 15 Sekunden völlig. Was mich überzeugte war die Bedienung der Canon. Es dauerte zwei Minuten, und ich kam mit dem Menü klar. Die Fujis liegen gut in der Hand, haben aber keine Bildstabilisierung. Ich hab es im Laden ausprobiert und kam zu dem Schluss, dass mich das sehr schnell nerven würde. Die Olympus ist gut zu bedienen, aber zu leicht so dass man immer Angst hat, dass sie einem aus Hand fällt. Das riesige 500mm Zoomobjektiv wackelt bedenklich, wenn es ganz ausgefahren ist. Die H9 hat auch den dritten Versuch nach zwei Minuten nicht überlebt (sämtliche Berater [ich war im Fachhandel und nicht bei Saturn/Media Markt] haben mir auch dringend von der H9 abgeraten. Einer meinte, er verkaufe sie nur, wenn jemand explizit danach fragt). Die Panasonic FZ8 war mir auch zu klein und hat außerdem noch den alten Prozessor drin. Da blieb dann tatsächlich nur die FZ50 übrig.
Von allen Kameras muss ich bei ihr die wenigsten Kompromisse machen. Sie ist voll manuell bedienbar, inkl. Schärfeeinstellung am Objektiv mittels Ring. Sie hat ein Leica Objektiv. Das Bildrauschen der neuen Prozessoren geht erst ab 400 ISO los, aber dafür gibt es ja auch Programme wie NeatImage. Der Akku nervt ein wenig, aber erstens ist er in 120 Minuten voll geladen, und zweitens gibt es Ersatzakkus für unter 30 Euro. Der absolute Hauptgrund, neben der wohl guten Bildqualtität (selbst wenn man sie mit einer Eos 350D vergleicht) für meine Entscheidung : Meine H1 war/ist im Laufe der Jahre mit allen Filtern und Konvertern (Weitwinkel/Tele) ausgestattet worden. Für die Panasonic musste ich nur noch einen Zwischenring erwerben und schon passen alle Filter und Linsen auf die FZ50. Das hat mich am Ende dann völlig überzeugt.
Mal sehen, wie die Bilder werden. Ich werde am Wochenende wohl einen kleinen Ausflug unternehmen um mein neues "Baby" mal auszuporbieren.
Achja - von wegen Fachhandel zahlt man mehr als bei den Elektrodiscounter. Die FZ50 kostet überall dasselbe. Die Canon S5 war bei Media Markt und bei Saturn fünf Euro teurer. Die Fuji ebenfalls. Dafür hab ich eine wirklich gute Beratung bekommen und der Verkäufer kannte sich so gut mit der Kamera aus, dass er mir das halbe Menü erklärte. Und sollte mal was dran sein, gebe ich sie da im Laden ab. Kleinigkeiten reparieren die nämlich selber.
Update: Die ersten Bilder sind online

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