Schwarz ihre Brauen, Weiß ihre Brust, Klein mein Vertrauen, Groß doch die Lust.
Schwatzhaft mit Blicken, Schweigend die Zung´, Alt das Missglücken, Wunsch immer jung;
Arm, was ich brachte, Reich meine Lieb´, Warm, was ich dachte, Kalt, was ich schrieb.
Franz Grillparzer
Doch was quillt So kühl und erquicklich, So ahndungsvoll Unterm Herzen Und verschluckt Der Wehmut weiche Luft? Hast auch du Ein menschliches Herz, Dunkle Macht? Was hältst du Unter deinem Mantel, Das mir unsichtbar kräftig An die Seele geht? Du scheinst nur furchtbar - Köstlicher Balsam Träuft aus deiner Hand, Aus dem Bündel Mohn. In süßer Trunkenheit Entfaltest du die schweren Flügel des Gemüts Und schenkst uns Freuden Dunkel und unaussprechlich Heimlich, wie du selbst bist
Novalis
Du machst mich allein. Dich einzig kann ich vertauschen. Eine Weile bist dus, dann wieder ist es das Rauschen, oder es ist ein Duft ohne Rest. Ach in den Armen hab ich sie alle verloren, du nur, du wirst immer wieder geboren: weil ich niemals dich anhielt, halt ich dich fest.
R. M. Rilke
Ein neuer Server
Ein neuer Link
Ein gefixter Link
Wenn das Leben auch so mal wäre.
Mir geht es überings gut. Danke der vielen Nachfragen. Auch keine neue oder alte Frau/Hund/Kind/Katze/Familie. Ich wollte nur mal was anderes machen, einen anderen Ausdruck finden. In den Gedichten, seien sie von mir, oder von jemand anderem, nebst den Bildern steht dasselbe drin, was hier auch vorher stand. Und - ja, es gibt auch bald wieder Rezepte. Ich fand es nur irgendwann langweilig, immer die gleiche Form zu benutzen und fast 500 Zugriffe am Tag waren mir auch zuviel. Jetzt ist es besser.
So - bitte entschuldigen sie die kurze Unterbrechung. Wie fahren bald in unserem Programm wie gewohnt fort. düdeldüdeldüdel
Aus dem Schatten trittst du dir selbst Ein verlorenes Ich Umstellt von Dämonen und Feen Wie einst, wie alle. Mit Kreuzbalken hinter den Armen Geheimen Wundmalen wie alle. Gebacken aus Staub und aus Schmerz Immer noch immer wieder Rätselhaft mutig.
Marie Luise Kaschnitz
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