Friday Five
1. How are you planning to spend the summer? Ich bin kein Freund von Sommerurlauben. Zum einen, weil es hier ja auch schön ist, zum anderen weil ich mir mangels Familie erlauben kann, meinen Urlaub flexibel zu planen. Meine Lieblingsreisemonate sind März, September und Januar. Also werde ich, wie jedes Jahr, brav in der Stadt bleben und vielleicht den ein oder anderen Menschen in der ein oder anderen deutschen Stadt besuchen. (Das ist jetzt eine Drohnung)
2. What was your first summer job? Wahrscheinlich war das Rasenmähen bei meinen Eltern.
3. If you could go anywhere this summer, where would you go? Dieses Jahr habe ich einen eigentümlichen Drang nach Amerika. Gerne würde ich mit dem Auto ein wenig durchs Hinterland fahren, McDonalds Tüten auf der Rücksitzbank lagern und aus drei Liter Flaschen Cola trinken. Neben mir eine nette Dame, die die Füsse aufs Amaturenbrett legt, im Radio Coldplay, Tom Petty und so Sachen.
4. What was your worst vacation ever? 12 Jahre Holland mit meinen Eltern.
5. What was your best vacation ever? Mallorca 2001. 10 Tage Finca im April, morgens auf dem lichten Hof Frühstück unter einer alten Eiche, endlose Entdeckungstouren durchs Hinterland, besteigen von Bergen auf denen oben Kloster gammelten, und der Restaurantführer vom Feinschmecker.
Bachmann Overdrive
Obwohl heute frei, trotzdem den Wecker gestellt, damit ich heute morgen ab 09.00 Uhr den zweiten Tag von Bachmannpreis mitbekomme. Ich könnte jetzt hier sehr viele Dinge schreiben, über Literatur, was sich deren Verfasser wohl so denken mögen und warum weibliche Literaturkritiker sich mit merkwürdigen und sehr auffälligen Mode-Accessiors schmücken (die eine hatte sich eine Art Spültuch über die Schulter geworfen, die andere ein abgefallenes Teil der Columbia am Handgelenk). Mach ich aber nicht. Ich sage nur: Selten habe ich an einem Tag soviel und so entspannt geschlafen. Die einzige, die mich etwas näher berührt hat war Sünje Lewejohann. Eine schöne Geschiche (pdf File), voller Trauer, ausgefallener Bilder und einer stillen Dramatik. Leider etwas zu lakonisch und schnell gelesen.
Die Welt ist gemein, herzlos und grausam
Gerade eben hab ich beim Doc gelesen was er den Tag so gegessen hat. Bei mir waren es 2 Schwarzbrote, halt drei, ein Stück Gürke und 7 Kroketten. Überhaupt sieht mein Tageseßprogramm seit ein paar Wochen so aus, da ich meinen BMI unter 30 lassen will. Zumindest bin ich jetzt ein wenig frustriert. Ich hasse gute Futterverwerter. M. ist auch so einer. Der muss alle drei Stunden was essen, sonst hat er eine üble Laune. Eine Zeitlang ist er nachts wach geworden, hat zwei Nutellabrote gegessen und ist dann wieder ins Bett gegangen. Und er hat einen BMI von 23 oder so was. Ich finde das gemein. Ich esse kaum was, halte mich mit meinem geliebten Abendessen zurück, fahre jeden Tag knapp eine Stunde Fahrrad und nehme ungefähr in der Geschwindigkeit ab, in der George Bush das Kreuzworträtsel der Times lösen würde.
Neues aus Fernost
Kinka Schinkelhube hat eine sehr, sehr schöne Webseite
Ich bin ein bißchen verliebt. <img src="mitglied.lycos.de"">
Kinder, wenn sie jünger als drei Jahre sind
Das mit der Geburt ist ja die eine Sache. Das ist schlimm. Ja. Blutig auch. Und für Ästheten sicher keine angenehme Sache. Aber auch hübsch, denn soviel MDMA kann man wahrscheinlich gar nicht nehmen, um sich so gut zu fühlen.
Etwas ganz anderes sind jedoch die ersten drei Jahre nach der Geburt. Ich kann das wohl beurteilen (obwohl ich keine Kinder habe), denn ich habe a) eine Schwester die 13 Jahre jünger ist und die ich großgezogen habe und be.stens) die ein oder andere Erfahrung mit einer Dame, die schon im Besitz eines Kindes war, das nicht durch meine Liebe zustande kam. Ich kann also folgendes feststellen:
- Kinder unter drei Jahren stecken alles, alles in den Mund und werden nicht krank. Nur man selber, sobald man die Kinder anfasst.
- Kinder unter drei Jahren haben einen Schlafrhythmus, den der Teufel erfunden hat
- Kinder unter drei Jahren lassen sich nicht durch das Setzen vor einen Fernseher ruhig stellen, weil sie es schnell "langweilig" und "doof" finden. Ausnahme "SpongeBob Schwammkopf"
- Kinder unter drei Jahren erreichen jedes auch noch so hohes Regalbrett und freuen sich sehr, wenn sie die limitierte und signierte Ausgabe der Rilke Gedichtsammlung mit ihren Farbmalstiften verschönert haben
- Wie vier nur mit Scheren
- Wie vier nur mit dem Mittagessen
- Kinder unter drei Jahren haben einen Faible für Pitbulls
- Kinder unter drei Jahren bemerken mit einer höllischen Genauigkeit, wenn man nach einer Flasche Obstler morgens um 6 ins Bett gefallen ist, und stehen um 7.30 Uhr auf.
- Kinder unter drei Jahren haben eine unergründliche Lust den seltenen Beischlaf im richtigen Moment mit einem "Ich hab Durst" empfindlich zu stören.
- Kinder unter drei Jahren sind die Hölle
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