Montag, 17. Januar 2005

Den Bericht über Blogs auf SAT.1 nicht gesehen gestern, aber es gibt ja das Internet wo man ihn sich anschauen kann. Lustig der Hansel in der Lederjacke, der als Journalistendarsteller engangiert war und die Blogszene knallhart durchrecherchiert hat. Vor allem bei 20six.

Da mach ich dann also mit, wenn der SWR sagt: Planetopia Lügt

Die Mailadresse der PR Chefin von Sat.1 lautet im übrigen kristina.fassler@sat1.de

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Sonntag, 16. Januar 2005

Herr Kid wollte sich neue Boxen kaufen. Vorsicht! beim Kauf von neuen Boxen. Vorsicht! überhaupt beim Eintauchen in die Welt der Audiophilen. Es ist eine Sucht. Ich kenne Menschen, die würden eher auf Essen verzichten, als auf das 500 Euro teure Abo ihren Halbjahres Audiophilen Magazins, das ein Irrer aus Childress/Texas herausbringt von dem es keine Fotos gibt, und in der Szene als Gott gilt, weil er angeblich mit vier Jahren schon hören konnte, in welchem Presswerk eine Platte hergestellt wurde. Solche Leute würden gerne einen Plattenspieler haben, der auf Luft schwebt, der von einem Riemen angetrieben wird, den ein blinder, 89jähriger Franzose in einem Bergdorf aus seinen Achselhaaren gedrechselt hat,die einen Verstärker kaufen, und irgendwann feststellen, dass die fausgroßen Röhren ihres Verstärkers am besten vor dem Anschalten zwischen den Brüsten einer Frau vorgewärmt werden, und die zu einem kleinem, jämmerlichen Häuflein Elend werden, wenn in der Audioplay das Nachfolgermodell ihres Plattenspielers auftaucht, der auf Supraleitern steht, die zwar fortwährend aufwendig gekühlt werden müssen - aber der Klang! Das ist nicht schön. Diese Menschen haben es schwer in Leben denn bei einem Umzug müssen sie erstmal den Statiker des neuen Hauses ausfindig machen,um heraus zu finden ob und welche Schwingungskurven der Boden hat, damit die Boxen auch am rechten Platz stehen. Diese Menschen werden immer unzufrieden sein, sie werden permanent leiden, weil sie evtl. auch das Gefühl haben, dass vielleicht ihr Gehör so schlecht ist und sie deswegen nicht den kleinen Fehler bei 15.453 Hz hören, den der audiophile Freund mit Halbglatze aus heraus zu hören meint. Diese Menschen stehen stundenlang weinend kleinen Geschäften in der Seitenstrassen großer Städte, bis sie beschließen es ihrem Leid ein Ende zu machen und über dubiose Kanäle riesige Röhren kaufen, die mal in russischen Laboratorien in den 60er Jahren hergestellt wurden und die Stereoanlage des damaligen KPDSU Chefs schmücken sollten, der dann leider Ungnade fiel, die Röhren aber von einem Wissensschaflter jahrelang auf einem Heuboden versteckt wurden. Das ist kein schönes Leben. Man sollte sich eine gute Anlage kaufen, ein paar okaye Boxen und sich entspannen.

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Freitag, 14. Januar 2005

MFSB - T.S.O.P !

Edit - Nein, ist ein kein geheimes Kürzel, keine kryptische Liebeserklärung (außer vielleicht an den Komponisten) und kein Versuch Menschen zu verwirren. Es ist Musik!

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War das der Geist von Walter Sedlmayer?

Edit: Einmal stand mir Moshammer fast auf den Füssen. Nein, sogar zweimal. Das erste Mal war es glaub ich bei der Party zum Deutschen Filmpreis. Er balancierte einen Teller mit hors-d'œuvres, ein Sektglas in der gleichen Hand, zwischen die voluminösen Finger geklemmt, so dass es schief war und immer ein wenig Sekt auf dem Boden tropfte. Der Hund unter dem anderen Arm. Wir kollidierten fast, weil ich ihn übersehen hatte, was ja eigentlich eine schwere Aufgabe ist, aber ich war abgelenkt durch Natalia Wörner, die ich schon immer ein wenig angehimmelt habe, nachts, wenn ich einsam an meinem Rechner saß und ein wenig weinte schrieb. Erst als ein recht spitzes, leicht gequicktes "Achtung!" ertönte, nahm ich den toupierten Haarschopf wahr, welcher sich bedrohlich näherte. Ich machte einen schlechten Scherz, wurde aber auf seine misslichen Lage aufmerksam und bot an, ihm das Sektglas abzunehmen, damit er seinen Teller abstellen könne. Mein Angebot wurde nicht beachtet. Natalia Wörner war dann auch schon wieder in der Masse verschwunden, und ich sendete Herrn Moshammer einen kleinen Fluch hinterher, der mir jetzt natürlich leid tut. Auf der anderen Seite hat er vielleicht meine Vermählung mit ihr verhindert. Das zweite Mal war vor dem Adlon, vor dem ich sinnlos rumstand, da ich auf eine Bekannte wartete, welche drinnen ein Interview mit einem Schauspieler zu führen hatten. Diesmal war es Moshammer, der, weniger bewehrt, aber wie immer mit Hund unter dem Arm, halb rückwärts gehend, in mich in hineinstolperte. Immerhin entschuldigte er sich ausführlich, nicht ohne meine lässige Kleidung naserümpfend zu begutachtend.

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Donnerstag, 13. Januar 2005

Danke für die vielen Mails und Anrufe. Danke für die guten Wünsche. Danke für alles.

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