Dienstag, 23. Mai 2006, 23:57 - Topic 'Leben und ich'
Was mich ja an der ganzen Geschichte schon betrübt, ist die Art und Weise, wie das Wort "Glaubwürdigkeit" benutzt wird. Und vor allem, mit was für einer atemberaubenden Geschwindigkeit einem die "Glaubwürdigkeit" entzogen wird. Es reicht manchen Menschen, wenn man eine Geschichte oder einen Satz schreibt, der nicht in das Konzept des Lesers passt. Plötzlich ist alles, was der Leser mit dem Blog verbunden hat, was im Autor gesehen hat, hinfällig. Als ob man plötzlich sein "wahres Gesicht" gezeigt hat und nun wenden sich die Leser enttäuscht ab, hatten sie doch ein anderes Bild.
Ich hab mich schon oft in Gesprächen mit anderen Bloggern darüber gewundert, auf welche Art Leser sich ein Bild von einem Blogger machen. Mit Ix habe ich mich schon lange angefreundet. Ich mag ihn sehr, ich lese seit Jahren sein Blog, wir waren schon gemeinsam betrunken, haben uns Sorgen geschildert und all die Dinge, die eine beginnende Freundschaft so ausmachen. Aber kenn ich ihn? Nö. Und kennt er mich? Nö. Ich bin Ix viel näher, als den vielen anderen Lesern dieses Blogs und wenn ich irgendwas schreibe, was ihn wundert, dann bekomme ich eine Mail oder einen Anruf mit einer Nachfrage. Das macht auch Don Alphonso, den ich längst nicht so gut wie Ix kenne, aber den ich auch schätze. Don Alphonso kennt mich auch nicht, aber er fragt nach, wenn er was genau wissen will, bevor er irgendwas schreibt. Deswegen nehme ich die Kritik von Don Alphonso auch ernst und setze mich gern mit ihr auseinander. Und deswegen sind Menschen wie Ix oder Don Alphonso auch für mich glaubwürdige Menschen, weil sie ihre Bedenken oder auch ihr Lob mir gegenüber nicht einfach so daher sagen.
Die meisten Leser dieses Blogs kenne ich noch viel weniger als Ix oder Don Alphonso. Ich kenn sie gar nicht, ich weiß nicht, woher sie herkommen, was sie machen und warum sie ausgerechnet dieses Blog so oft besuchen. Manchmal treffe ich Leser auf einer Lesung, aber auch nur dann, wenn sie den Mut haben, mich mal anzusprechen.
Gerne wird bei Blogs die Frage nach der Authentizität gestellt, aber beantworten kann die Frage letztlich nur der Autor eines Blogs. Wer weiß schon, was an den Geschichten, die man tagtäglich liest echt ist, welche Passagen vielleicht im Sinne des Spannungsbogens der gute Pointe wegen ein wenig gebogen und verändert sind. Man nimmt Geschichten und den Autoren gerne als glaubwürdig und authentisch wahr, so lange es einem ins eigene Authentizitätsgefühl passt. Und je mehr Geschichten jemand schreibt, die authentisch scheinen, desto mehr meint man von ihm zu kennen. Das ist bei mir nicht anders, als in anderen Blogs. Es scheint niemanden aufzufallen, dass ich weite und mir sehr wichtige Teile meines Lebens aus dem Blog rauslasse. Große Teile meines Privat- und Arbeitsleben finden hier einfach nicht statt, und das aus guten Grund. Und doch meint man mich soweit zu kennen, dass man mir Glaubwürdigkeit absprechen kann.
Das es jetzt viele Blogger gibt, die draußen brüllen, ich hätte meine Glaubwürdigkeit verloren, verwirrt mich. Ich kenn diese Menschen nicht, ich wusste nicht mal, dass sie mein Blog lesen, aber dennoch meinen diese Menschen, mir sagen zu können, ich hätte meine "Glaubwürdigkeit" verloren. Und je mehr gebrüllt wird und je mehr das Wort "Glaubwürdigkeit" in geradezu inflationärer Weise benutzt wird, desto mehr verliert das Wort an Glaubwürdigkeit.
Die Opel Aktion läuft gerade mal eine Woche. Ich habe zwei Geschichten über den Wagen geschrieben und ich bin noch lange nicht am Ende mit meinen Reflektionen über den Wagen, die Automobilindustrie und Autos im Allgemeinen. Aber nach einer Woche ist vielen die Glaubwürdigkeit meines Tun und Schreibens aus den letzten vier Jahren nichts mehr wert. Da frag ich mich, mit welchem Hintergrund manche Menschen das Wort "Glaubwürdigkeit" benutzen. Wie gut sie meinem, den Autor dieses Blogs zu kennen. Ganz ehrlich: ich verzichte gerne auf Leser, die angeben, sie hätten mich jahrelang gelesen, aber nun sei alles anders. Sie haben weder dieses Blog, noch mich jemals verstanden.
Ich hab mich schon oft in Gesprächen mit anderen Bloggern darüber gewundert, auf welche Art Leser sich ein Bild von einem Blogger machen. Mit Ix habe ich mich schon lange angefreundet. Ich mag ihn sehr, ich lese seit Jahren sein Blog, wir waren schon gemeinsam betrunken, haben uns Sorgen geschildert und all die Dinge, die eine beginnende Freundschaft so ausmachen. Aber kenn ich ihn? Nö. Und kennt er mich? Nö. Ich bin Ix viel näher, als den vielen anderen Lesern dieses Blogs und wenn ich irgendwas schreibe, was ihn wundert, dann bekomme ich eine Mail oder einen Anruf mit einer Nachfrage. Das macht auch Don Alphonso, den ich längst nicht so gut wie Ix kenne, aber den ich auch schätze. Don Alphonso kennt mich auch nicht, aber er fragt nach, wenn er was genau wissen will, bevor er irgendwas schreibt. Deswegen nehme ich die Kritik von Don Alphonso auch ernst und setze mich gern mit ihr auseinander. Und deswegen sind Menschen wie Ix oder Don Alphonso auch für mich glaubwürdige Menschen, weil sie ihre Bedenken oder auch ihr Lob mir gegenüber nicht einfach so daher sagen.
Die meisten Leser dieses Blogs kenne ich noch viel weniger als Ix oder Don Alphonso. Ich kenn sie gar nicht, ich weiß nicht, woher sie herkommen, was sie machen und warum sie ausgerechnet dieses Blog so oft besuchen. Manchmal treffe ich Leser auf einer Lesung, aber auch nur dann, wenn sie den Mut haben, mich mal anzusprechen.
Gerne wird bei Blogs die Frage nach der Authentizität gestellt, aber beantworten kann die Frage letztlich nur der Autor eines Blogs. Wer weiß schon, was an den Geschichten, die man tagtäglich liest echt ist, welche Passagen vielleicht im Sinne des Spannungsbogens der gute Pointe wegen ein wenig gebogen und verändert sind. Man nimmt Geschichten und den Autoren gerne als glaubwürdig und authentisch wahr, so lange es einem ins eigene Authentizitätsgefühl passt. Und je mehr Geschichten jemand schreibt, die authentisch scheinen, desto mehr meint man von ihm zu kennen. Das ist bei mir nicht anders, als in anderen Blogs. Es scheint niemanden aufzufallen, dass ich weite und mir sehr wichtige Teile meines Lebens aus dem Blog rauslasse. Große Teile meines Privat- und Arbeitsleben finden hier einfach nicht statt, und das aus guten Grund. Und doch meint man mich soweit zu kennen, dass man mir Glaubwürdigkeit absprechen kann.
Das es jetzt viele Blogger gibt, die draußen brüllen, ich hätte meine Glaubwürdigkeit verloren, verwirrt mich. Ich kenn diese Menschen nicht, ich wusste nicht mal, dass sie mein Blog lesen, aber dennoch meinen diese Menschen, mir sagen zu können, ich hätte meine "Glaubwürdigkeit" verloren. Und je mehr gebrüllt wird und je mehr das Wort "Glaubwürdigkeit" in geradezu inflationärer Weise benutzt wird, desto mehr verliert das Wort an Glaubwürdigkeit.
Die Opel Aktion läuft gerade mal eine Woche. Ich habe zwei Geschichten über den Wagen geschrieben und ich bin noch lange nicht am Ende mit meinen Reflektionen über den Wagen, die Automobilindustrie und Autos im Allgemeinen. Aber nach einer Woche ist vielen die Glaubwürdigkeit meines Tun und Schreibens aus den letzten vier Jahren nichts mehr wert. Da frag ich mich, mit welchem Hintergrund manche Menschen das Wort "Glaubwürdigkeit" benutzen. Wie gut sie meinem, den Autor dieses Blogs zu kennen. Ganz ehrlich: ich verzichte gerne auf Leser, die angeben, sie hätten mich jahrelang gelesen, aber nun sei alles anders. Sie haben weder dieses Blog, noch mich jemals verstanden.
sonderschüler x,
Mi, 24.05.2006, 00:11
mich interessiert ein scheiss an dich persönlich
ich werde dich auch nie anrufen und das bild eines pseudolinken machen sich nur die leute von sich selbst.
ich schrieb eben bei lotta:
ich hätte dem dahlmann und konsorten es ja verziehen wenn es ein porsche gewesen wär oder wenichstens ne lotus elise aber was tun sie: astra und erzählen der welt für ein honorar von 2500 euro würden sie testen.
ja haste schon ma ein restauranttester gesehen der sich vorher angemeldet hat und dann noch einen scheck vom inhaber kricht?
ja und die reaktionen der fans:
man wär auf einen astra neidisch den andere 4 wochen fahren dürften.
so is bloggen.sie sitzen pseudolinks auf hohen rössern und wenn einer mit nem dollar winkt machen se die beine breit.
DU BIST NE NUTTE DAHLMANN!
ich schrieb eben bei lotta:
ich hätte dem dahlmann und konsorten es ja verziehen wenn es ein porsche gewesen wär oder wenichstens ne lotus elise aber was tun sie: astra und erzählen der welt für ein honorar von 2500 euro würden sie testen.
ja haste schon ma ein restauranttester gesehen der sich vorher angemeldet hat und dann noch einen scheck vom inhaber kricht?
ja und die reaktionen der fans:
man wär auf einen astra neidisch den andere 4 wochen fahren dürften.
so is bloggen.sie sitzen pseudolinks auf hohen rössern und wenn einer mit nem dollar winkt machen se die beine breit.
DU BIST NE NUTTE DAHLMANN!
sonderschüler x,
Mittwoch, 24. Mai 2006, 00:50
jo spring ma für ein euro in ein haifischbecken
aber zünd mir vorher ne zigarre an und machs bitte mit die haien lustich.
sind gäste da
sind gäste da
kathleen,
Mittwoch, 24. Mai 2006, 00:55
Don, was schert es die Eiche, wenn sich die Sau an ihr schubbelt?
[Gehen wir mal wieder trinken?]
[Gehen wir mal wieder trinken?]
sonderschüler x,
Mittwoch, 24. Mai 2006, 01:06
kathleen baut den don auf
war die neue creme aus ny vielversprechend wo man geil aussieht odda wieviel muss man für dich getrunken haben?
kathleen,
Mittwoch, 24. Mai 2006, 01:17
Junge, Junge, man kann machen was man will - du wirst einfach nicht besser mit den Jahren.
sonderschüler x,
Mittwoch, 24. Mai 2006, 01:23
ich weiss nich was du machen tust
aber die hl. inquisition kann das natürlich nich anfechten weil die betet zur mutter maria und nich zu alten schachteln.
hüpf dich in dein blog und stör nich unsere kreise.
hüpf dich in dein blog und stör nich unsere kreise.
bud naked,
Mittwoch, 24. Mai 2006, 08:56
Sie sind aber ein dämlicher Sonderschüler. Dabei wiederum jedoch vollkommen glaubwürdig.
fernsehratgeber,
Mi, 24.05.2006, 09:15
herr dahlmann: ich finde das gut, was Sie machen.
und ich hätte es ebenso gemacht. die sache mit der glaubwürdigkeit hat doch zwei seiten: derjenige, der die glaubwürdigkeit eines anderen erschüttert sieht, muss seine position auch überprüfen lassen. vielleicht geht er von völlig falschen voraussetzungen aus.
die weblog-szene nimmt sich viel zu wichtig. da wird in allem ein paradigmenwechsel gesehen.
dass ich Sie für glaubhaft halte, ist am ende nicht Ihr problem, sondern meines.
die weblog-szene nimmt sich viel zu wichtig. da wird in allem ein paradigmenwechsel gesehen.
dass ich Sie für glaubhaft halte, ist am ende nicht Ihr problem, sondern meines.
sonderschüler x,
Mittwoch, 24. Mai 2006, 13:12
also es is gut werbung als test auszugeben?
es geht doch nich darum, dass einer werbung macht wenn ers den nötich hat oder will oder nach 9life handelt:"nehmen sie die kohle mit"
es geht darum werbung als test auszugeben und das in einer verlogenheit die ihresgleichen sucht. noch perfider isses personen einzuführen wie seine mama hinter der sich der schreiberling dann verstecken tut.
wenn astradahli da werbunk drübba schreibt und dann:
"der astra hat ne sporttaste wo wenn ich draufdrück hinten am heck was rauswächst. das is ja so geil"
wer hätte was gesacht aussa die zitterwölfe:
"antville is jezz auf astra verkommen"
aber einen test heucheln und die beine breit machen is qualitativ etwas völlig anderes und darauf zielt das opelbloggen unmissverständlich ab. das is sinn und zweck der veranstaltung.
es geht darum werbung als test auszugeben und das in einer verlogenheit die ihresgleichen sucht. noch perfider isses personen einzuführen wie seine mama hinter der sich der schreiberling dann verstecken tut.
wenn astradahli da werbunk drübba schreibt und dann:
"der astra hat ne sporttaste wo wenn ich draufdrück hinten am heck was rauswächst. das is ja so geil"
wer hätte was gesacht aussa die zitterwölfe:
"antville is jezz auf astra verkommen"
aber einen test heucheln und die beine breit machen is qualitativ etwas völlig anderes und darauf zielt das opelbloggen unmissverständlich ab. das is sinn und zweck der veranstaltung.
timanfaya_,
Mittwoch, 24. Mai 2006, 13:42
auf den ersten blick erscheint mir der astra besser als der ein oder andere beitrag ...
fernsehratgeber,
Mittwoch, 24. Mai 2006, 14:36
was regen sie sich auf, herr sonderschüler?
webloggerei ist nichts, worüber ein rundfunk- oder ethikrat zu entscheiden hätte. lehnen sie sich zurück und weiden sie sich an ihrer integrität. und zur not drücken sie den power-knopf.
diestimmeausdemhintergrund,
Mi, 24.05.2006, 10:00
.com egal
is doch nur Internetz. Echt gezz!
Es ist alles nicht mehr so wie früher...
Es ist alles nicht mehr so wie früher...
goetzeclan,
Mi, 24.05.2006, 10:23
Unglaubwürdig zu werden geht schneller als andersherum
Unglaubwürdig wird man immer dann, wenn man anders handelt als redet. Wenn ich z. B. von Abstinenz rede reicht ein lecker Pils um alle meine Worte zunichte zu machen. Das gilt auch (oder besonders) wenn meine Worte richtig waren oder allgemein abgenickt wurden.
Noch was. In unserer Aufregungsdemokratie sind wir alle scharf wie Nachbars Lumpi wenn es um Fehler anderer geht. Es ist egal, wie viel ein Mensch für andere getan hat oder wie beliebt er war. Ein Fehlerchen und er ist weg vom Fenster. Auf diese Weise können die Aufregungsdemokraten ihre eigen Unfähigkeit und Fehler prima überdecken.
Ich habe an guten Tagen 100 Visits auf meiner Seite. Es ist zuweilen angenehm nicht direkt am Marktplatz in Kleinbloggersdorf zu wohnen. :-)
Noch was. In unserer Aufregungsdemokratie sind wir alle scharf wie Nachbars Lumpi wenn es um Fehler anderer geht. Es ist egal, wie viel ein Mensch für andere getan hat oder wie beliebt er war. Ein Fehlerchen und er ist weg vom Fenster. Auf diese Weise können die Aufregungsdemokraten ihre eigen Unfähigkeit und Fehler prima überdecken.
Ich habe an guten Tagen 100 Visits auf meiner Seite. Es ist zuweilen angenehm nicht direkt am Marktplatz in Kleinbloggersdorf zu wohnen. :-)
clavain,
Mi, 24.05.2006, 11:55
Ich kann Ihnen nur zustimmen Herr Dahlmann, sie waren für mich immer Authentisch und Glaubwürdig und daran ändert sich so schnell nix. Wegen mir könnten sie Küchengeräte oder Sexspielzeug testen, solange Sie das wollen und die Texte Ihre "Handschrift" tragen werde ich Sie weiter lesen.
Grüße vom Unbekannten Leser ;)
Grüße vom Unbekannten Leser ;)
sirdregan,
Mi, 24.05.2006, 12:33
ach don...
...dieses Weblogdings war am Anfang noch irgendwie schöner, oder? Als noch gekuschelt statt gebasht wurde.
Verstehen tu ich das ganze irgendwie grad gar nicht. Deine Glaubwürdigkeit wird angezweifelt...
Entlockt mir irgendwie nur ein müdes Lächeln wenn jemand in der virtuellen Welt von Glaubwürdigkeit redet. Dann wirst hier noch beschimpft als ob du einen guten Freund angelogen hast. Aber wie es kathleen schon schrob: Was juckts die Sau?
Ich mag dich und lese dich gern, wie so viele andere Leser sicher auch. Und mich interessiert nicht, wie viel von deinen Geschichten erfunden sind weil sie mich einfach wunderbar unterhalten.
Verstehen tu ich das ganze irgendwie grad gar nicht. Deine Glaubwürdigkeit wird angezweifelt...
Entlockt mir irgendwie nur ein müdes Lächeln wenn jemand in der virtuellen Welt von Glaubwürdigkeit redet. Dann wirst hier noch beschimpft als ob du einen guten Freund angelogen hast. Aber wie es kathleen schon schrob: Was juckts die Sau?
Ich mag dich und lese dich gern, wie so viele andere Leser sicher auch. Und mich interessiert nicht, wie viel von deinen Geschichten erfunden sind weil sie mich einfach wunderbar unterhalten.
febo,
Mi, 24.05.2006, 13:19
Ist es nicht
schön, wenn sich Idioten zum fleddern treffen und dabei schön anonym sind.
Von mir aus könnten Sie auch Werbeeinblendungen machen, denn ob ich hier lese oder nicht bestimme ich noch selbst.
Sie investieren viel Zeit und Kreativität in diesen Blog, also sei es Ihnen auch gegönnt, wenn Sie mal ne Mark (äh Euro) verdienen.
Mehr zählt für mich, wie ich bei vielen Ihrer Texte schon herzlich gelacht habe und der ein oder andere Tag dadurch besser wurde.
Also hab Dank und denken se dran immer weitermacken.
Von mir aus könnten Sie auch Werbeeinblendungen machen, denn ob ich hier lese oder nicht bestimme ich noch selbst.
Sie investieren viel Zeit und Kreativität in diesen Blog, also sei es Ihnen auch gegönnt, wenn Sie mal ne Mark (äh Euro) verdienen.
Mehr zählt für mich, wie ich bei vielen Ihrer Texte schon herzlich gelacht habe und der ein oder andere Tag dadurch besser wurde.
Also hab Dank und denken se dran immer weitermacken.
timanfaya_,
Mi, 24.05.2006, 13:40
zum thema: ich finde es schade - und in gewisser weise aufgrund des unterirdischen niveaus der "kritik" auch extrem überflüssig - darüber eine diskussion zu führen. als relativ regelmäßiger leser dieses blogs muß ich feststellen, daß seit diesem "thema" [also seit dem zeitpunkt der einsetzenden "kritik"] der schreibstil deutlich verkrampft und fast jeder satz sehr abgewogen wirkt. das ist wie die sache mit dem elfer. sobald der kopf dabei ist, ist das ding schon versemmelt ...
zur werbung: die werbeindustrie wird sich etwas einfallen lassen müssen. zum beispiel "sowas". wir werden in wenigen jahren viele dinge im radio und im fernsehen nur noch zeitversetzt konsumieren, da ständig eine festplatte im tb-bereich im hintergrund läuft, die uns auch am ball bleiben läßt wenn wir mal pinkeln gehen, ficken oder das nachbarauto zu laut hupt. beim fernsehen zuhause habe ich mich schon derart daran gewöhnt, daß ich im auto immer die rückspultaste suche, wenn ich etwas nicht richtig mitbekommen habe. "sowas" wird jedenfalls die zukunft, weil die werbung einfach neue wege suchen muß[!]. und es geht garnicht darum, daß irgendwer den wagen in den himmel schreibt und dafür geld bekommt. es geht um image, etwas viel defizileres. hier wurde präsenz "gekauft" und sicher nicht eine meinung. finde ich jetzt nicht gerade problematisch, da jeder zipfel unserer welt inzwischen derart vermarktet wird. nicht unbedingt schön, ist aber nun mal so. da muß man auch nicht mit aller macht die noch immer relativ werbefreien blogs als die direkten abkömmlinge von sherwood forest hüten. außerdem ist das ein versuchsballon, wo hinterher erstmal legionen von superschlauen anal.ysten drüber herfallen. egal ... thema zukunft: hat jemand das transluzente "vollbild-popup" [da ging es auch um irgendeine karre] während kerkelings tanzshow am sonntag gesehen? nur mal so am rande ...
zur werbung: die werbeindustrie wird sich etwas einfallen lassen müssen. zum beispiel "sowas". wir werden in wenigen jahren viele dinge im radio und im fernsehen nur noch zeitversetzt konsumieren, da ständig eine festplatte im tb-bereich im hintergrund läuft, die uns auch am ball bleiben läßt wenn wir mal pinkeln gehen, ficken oder das nachbarauto zu laut hupt. beim fernsehen zuhause habe ich mich schon derart daran gewöhnt, daß ich im auto immer die rückspultaste suche, wenn ich etwas nicht richtig mitbekommen habe. "sowas" wird jedenfalls die zukunft, weil die werbung einfach neue wege suchen muß[!]. und es geht garnicht darum, daß irgendwer den wagen in den himmel schreibt und dafür geld bekommt. es geht um image, etwas viel defizileres. hier wurde präsenz "gekauft" und sicher nicht eine meinung. finde ich jetzt nicht gerade problematisch, da jeder zipfel unserer welt inzwischen derart vermarktet wird. nicht unbedingt schön, ist aber nun mal so. da muß man auch nicht mit aller macht die noch immer relativ werbefreien blogs als die direkten abkömmlinge von sherwood forest hüten. außerdem ist das ein versuchsballon, wo hinterher erstmal legionen von superschlauen anal.ysten drüber herfallen. egal ... thema zukunft: hat jemand das transluzente "vollbild-popup" [da ging es auch um irgendeine karre] während kerkelings tanzshow am sonntag gesehen? nur mal so am rande ...
supatyp,
Mittwoch, 24. Mai 2006, 16:43
kerkeling seine tanzshow
war 1 großer mist. daß einem ansonsten wachen kopf sowas passieren kann
kid37,
Mi, 24.05.2006, 15:21
Hm.
Diese Reaktionen können Sie jetzt doch aber nicht ernsthaft erstaunen? Es betrifft ja nicht MC Winkel, dem unterstellt, so weit ich es verfolgt habe, niemand ein "Glaubwürdigkeitsproblem". Es betrifft ix und Sie, zwei Blogger, die bislang nicht zurückhaltend waren, wenn es darum ging, die Begehrlichkeiten "der Industrie" auf die Blogwelt in scharfen Tönen anzugehen.
Nun sitzen Sie also selbst mit drin im Wagen, ein Zugpferd vor fremden Karren - und hinterlassen bei vielen Lesern Fragezeichen. Ich kenne Ihre Motivation nicht ("ein Experiment", sagen Sie).
Ich hätte mich ja gefragt, ob das alles geht. Schlüsselhalter spielen für einen Konzern, der notorisch nichts dabei findet, Subkulturen auszusaugen (vgl. Tom Waits und Iggy Pop) und mit einem aktuellen TV-Spot (Geschlechtsumwandlung) "glänzt", den ich für sehr, sehr dumm und sehr, sehr zynisch halte. Ich möchte solche Menschen, die sich so was ausdenken und so was lustisch finden, gar nicht kennenlernen, glaube ich. Aber das ist natürlich auch eine Frage von Befindlichkeiten, und Sie mögen da anders denken.
Wäre es für Sie eine Option, die Karre einfach wieder bei denen auf den Hof zu stellen und zu sagen "Ich habe mich geirrt. Ich möchte lieber nicht."?
Nun sitzen Sie also selbst mit drin im Wagen, ein Zugpferd vor fremden Karren - und hinterlassen bei vielen Lesern Fragezeichen. Ich kenne Ihre Motivation nicht ("ein Experiment", sagen Sie).
Ich hätte mich ja gefragt, ob das alles geht. Schlüsselhalter spielen für einen Konzern, der notorisch nichts dabei findet, Subkulturen auszusaugen (vgl. Tom Waits und Iggy Pop) und mit einem aktuellen TV-Spot (Geschlechtsumwandlung) "glänzt", den ich für sehr, sehr dumm und sehr, sehr zynisch halte. Ich möchte solche Menschen, die sich so was ausdenken und so was lustisch finden, gar nicht kennenlernen, glaube ich. Aber das ist natürlich auch eine Frage von Befindlichkeiten, und Sie mögen da anders denken.
Wäre es für Sie eine Option, die Karre einfach wieder bei denen auf den Hof zu stellen und zu sagen "Ich habe mich geirrt. Ich möchte lieber nicht."?
DonDahlmann,
Mittwoch, 24. Mai 2006, 16:29
Nö, weil ich bisher nicht glaube, dass die Aktion ein Fehler ist, oder dass ich mich geirrt habe, in dem mich bei der Aktion mitmache. Für dererlei Resumees ist es auch einfach zu früh, aber die mit der Aktion der verbundenen Fragen werde ich mir auch noch stellen.
Was die böse Industrie angeht: das Argument führst Du doch jetzt nicht ernsthaft an. Dann muss ich meinen HP Laptop und die Sony Kamera gleich mit abgeben, gehe nicht mehr zu McDonalds, kaufe keine Ware mehr bei Edeka oder von Unilever und verzichte auf Produkte von diversen Pharmaunternehmen.
Was die böse Industrie angeht: das Argument führst Du doch jetzt nicht ernsthaft an. Dann muss ich meinen HP Laptop und die Sony Kamera gleich mit abgeben, gehe nicht mehr zu McDonalds, kaufe keine Ware mehr bei Edeka oder von Unilever und verzichte auf Produkte von diversen Pharmaunternehmen.
kid37,
Mittwoch, 24. Mai 2006, 16:39
Diese Diskussion ist an der Blogbar bereits besser geführt worden. Ich hätte errwartet, daß Sie, werter Don, Opel ebenso gewissenhaft anschauen wie beispielsweise Transparency International. Ich habe genau erklärt, warum Opel bei mir schlechte Laune hervorruft. Wenn Sie das jetzt mit Totschlagargumenten (ihre Schuhe, vergessen Sie die bösen Schuhe nicht!) abbügeln wollen, ist das nicht das Niveau, das ich anvisierte. Dennoch, erstmal gute Fahrt.
Wir sind gespannt, wie das "Experiment" ausgeht. Ich weiß es schon. Warum sollte man Sie bei Opel rücksichtsvoller behandeln als Tom Waits oder Iggy Pop ;-)
Wir sind gespannt, wie das "Experiment" ausgeht. Ich weiß es schon. Warum sollte man Sie bei Opel rücksichtsvoller behandeln als Tom Waits oder Iggy Pop ;-)
don alphonso,
Donnerstag, 25. Mai 2006, 00:06
Das klingt mir bei Dir und Felix schon etwas nach Schützengrabenmentalität, und wie ich Euch kenne, wird es Euch nach den vier Wochen gehörig ankotzen. Was Euch ehrt. Man könnte jetzt fragen, wer den grösseren Fehler macht, der No Brain No Pain Typ, der das ohne einen Gedanken durchzieht und es auch noch cool findet, oder der andere, der die Probleme genau erkennt, die er damit sich, seinem Blog und seinen Lesern bereitet. Das liegt natürlich auch an der Grunddisposition dieser Aktion, die schlecht umgesetzt wurde. Ich versuche das mal von meiner Position aus zu erklären:
Lese ich Dein Blog, wenn Du mir alle 3 Geschichten mit irgendwas über eine Firma kommst, die ich dumm finde? Ja. Aber mit Schmerzen und Kopfschütteln, weil es gerade hier geschieht. Es bricht die normale Geschichte auf, es stört.
Lese ich aber ein Blog, in dem ich alle paar Tage eine Bonusgeschichte vom Dahlmann bekomme, auch wenn da ein bescheuerter Blechklumpen drin vorkommt? Kann sein, denn vielleicht erfahre ich ja, wie das Ding eine Panne hat, in Bayern mit Steinen beworfen wird oder sich eine Frau weigert, da einzusteigen. Das ist dann eine eigene Geschichte. Vielleicht ist sie gut, ich gebe ihr schon mal eine Chance.
Bah, Don, im Ernst, ich lese Dein Blog und das von Felix jetzt seit gut drei Jahren. Ich glaube, ich habe das meiste gelesen, und ich schaue jeden fast Tag vorbei. Nicht, weil ich ein Fan bin, sondern weil ich wissen will, wie der Roman des Lebens weiter geht. Das ist wie ein Buch. Und die Opelseiten sind welche, da fühle ich sofort den Krampf, den ihr beim Schreiben habt. Es ist der Fluch und das Privileg von Autoren, solche Krämpfe zu haben, das unterscheidet sie von normalen Schreibern. Transparency lief ohne eine einzige Mail hintenrum an, das wart ihr, und zig andere Texte auch, und bei jedem merkt man: Das wollt ihr schreiben. Unbedingt. Das macht Euch zu A-Listern in meinen Augen, dieses unbedingt schreiben müssen. Deshalb geht das hier ab wie Sau, und das F1-Blog dümpelt. Kein Problem, ist ja woanders.
Ich verstehe einfach nicht, warum Ihr Euch das auf Euren eigenen Blogs antut. Ich kann die Erklärung rational erfassen, aber ich kapiers nicht.
Lese ich Dein Blog, wenn Du mir alle 3 Geschichten mit irgendwas über eine Firma kommst, die ich dumm finde? Ja. Aber mit Schmerzen und Kopfschütteln, weil es gerade hier geschieht. Es bricht die normale Geschichte auf, es stört.
Lese ich aber ein Blog, in dem ich alle paar Tage eine Bonusgeschichte vom Dahlmann bekomme, auch wenn da ein bescheuerter Blechklumpen drin vorkommt? Kann sein, denn vielleicht erfahre ich ja, wie das Ding eine Panne hat, in Bayern mit Steinen beworfen wird oder sich eine Frau weigert, da einzusteigen. Das ist dann eine eigene Geschichte. Vielleicht ist sie gut, ich gebe ihr schon mal eine Chance.
Bah, Don, im Ernst, ich lese Dein Blog und das von Felix jetzt seit gut drei Jahren. Ich glaube, ich habe das meiste gelesen, und ich schaue jeden fast Tag vorbei. Nicht, weil ich ein Fan bin, sondern weil ich wissen will, wie der Roman des Lebens weiter geht. Das ist wie ein Buch. Und die Opelseiten sind welche, da fühle ich sofort den Krampf, den ihr beim Schreiben habt. Es ist der Fluch und das Privileg von Autoren, solche Krämpfe zu haben, das unterscheidet sie von normalen Schreibern. Transparency lief ohne eine einzige Mail hintenrum an, das wart ihr, und zig andere Texte auch, und bei jedem merkt man: Das wollt ihr schreiben. Unbedingt. Das macht Euch zu A-Listern in meinen Augen, dieses unbedingt schreiben müssen. Deshalb geht das hier ab wie Sau, und das F1-Blog dümpelt. Kein Problem, ist ja woanders.
Ich verstehe einfach nicht, warum Ihr Euch das auf Euren eigenen Blogs antut. Ich kann die Erklärung rational erfassen, aber ich kapiers nicht.
don alphonso,
Donnerstag, 25. Mai 2006, 00:47
Nachtrag: Da hatte ich das hier und das hier noch nicht gesehen: "Opel und sein Ix ... Ix und sein Opel". Brrr. Da seid ihr ja in einem tollen Werbecontentumfeld, mein lieber Scholli. Manchen Leuten sollte man keine Kamera in die Hand geben, und schon gar kein Flickr. Die Frau ist sowas von daneben, null Reflexion von dem, was sie da treibt, einfach nur eine grenzenlos willige Werbepersonality, knipsi knipsi flicki flicki hihihihi cool Leute schaut mal.
Mal ehrlich, Don, sag nicht, dass Du das gut findest.
Mal ehrlich, Don, sag nicht, dass Du das gut findest.
DonDahlmann,
Donnerstag, 25. Mai 2006, 13:11
knipsi knipsi flicki flicki hihihihi
Mal ehrlich Don, ist es jetzt schon so, Du Dich über ein paar Erinnerungsfotos von Pia so auseinandersetzen willst? Und sich über ein paar Erinnerungsfotos von Pia aufzuregen.... ach.... Christlicher Feiertag heute, da darf man nicht schimpfen.
Mal ehrlich Don, ist es jetzt schon so, Du Dich über ein paar Erinnerungsfotos von Pia so auseinandersetzen willst? Und sich über ein paar Erinnerungsfotos von Pia aufzuregen.... ach.... Christlicher Feiertag heute, da darf man nicht schimpfen.
don alphonso,
Donnerstag, 25. Mai 2006, 14:36
Ich bin kein Christ. Wir wissen beide, was der Unterschied zwischen privat und öffentlich auf einer Vermarktungs- und PR-Plattform ist. Und Du weichst aus.
DonDahlmann,
Donnerstag, 25. Mai 2006, 15:15
Nein, ich bin nur müde darüber zu diskutieren, was meine Sicht der Dinge ist, da ich sie hier und woanders mehrfach ausführlich vorgestellt habe. Das wir und nicht einig werden in einigen Punkten ist klar, aber wir kennen uns beide gut genug, als dass wir nicht immer einer Meinung sein müssen um uns zu verstehen. Und manchmal ist ein Photo einfach nur Photo.
frau klugscheisser,
Do, 25.05.2006, 13:04
Glaubwürdigkeit/Authentizität sind doch Mode(un)begriffsscheisse
Chapeau, Don, gute Darstellung.
Ich bin mir sicher, wer am meisten mit den oben genannten Begriffen um sich wirft, hat deren Bedeutung am wenigsten verstanden. Wundern kann ich mich darüber nicht mehr. Im Grunde kommt es mir aber mehr und mehr so vor, als würden da viele Trittbrettfahrer die Chance zur Aufmöbelung eigener Besucherzähler nutzen. Mit Lob ist da nicht viel abzugrasen, also pöbeln sie. War doch schon immer so. Kleine Kinder, die zu wenig Aufmerksamkeit kriegen, provozieren diese durch Trotz und Schreien.
Ansonsten fällt mir dazu dieser alte Spruch über die vier Finger einer Hand ein, die mit einem Finger auf das Verhalten anderer zeigt.
Ich bin mir sicher, wer am meisten mit den oben genannten Begriffen um sich wirft, hat deren Bedeutung am wenigsten verstanden. Wundern kann ich mich darüber nicht mehr. Im Grunde kommt es mir aber mehr und mehr so vor, als würden da viele Trittbrettfahrer die Chance zur Aufmöbelung eigener Besucherzähler nutzen. Mit Lob ist da nicht viel abzugrasen, also pöbeln sie. War doch schon immer so. Kleine Kinder, die zu wenig Aufmerksamkeit kriegen, provozieren diese durch Trotz und Schreien.
Ansonsten fällt mir dazu dieser alte Spruch über die vier Finger einer Hand ein, die mit einem Finger auf das Verhalten anderer zeigt.
dings,
Do, 25.05.2006, 15:32
die opels sind doch ganz ok. "industrie", "werbung", "glaubwürdigkeit"... .com hör auf. die gelegenheit ist natürlich da, bei leuten, die sonst gelegentlich nicht gerade zimperlich mit dem einen oder anderen blogger umspringen, mal einen kratzer am lack anzusetzen - auch auf die gefahr hin, die "fresse poliert" zu bekommen. oder sonst irgendwie sich für das hohe ross der a-klasse zu entschädigen. bloggen bei freunden 2006. kollektives im-glashaus-sitzen. bescheidenheit ist eine zier, doch weiter kommt man ohne ihr. wer hat angefangen?
kid37,
Freitag, 26. Mai 2006, 12:08
Bloggen ist keine Bewegung und wir sind auch nicht alle automatisch "Freunde". Widersprüchlichkeit erzeugt aber Fragezeichen, da muß nachfragen erlaubt sein. Wenn Don kein Problem bei einer Firma sieht, die sich notorisch (und ungefragt) subkultureller "Testimonials" bedient, dann ist das doch... interessant. Wie ich das überhaupt alles mit Interesse verfolge.
DonDahlmann,
Freitag, 26. Mai 2006, 14:05
Ich finde dieses "...das ist aber interessant" merkwürdig ausweichend. Da sehe ich schon das bedächtige Schütteln des Kopfes mit spitzen Lippen und einem "Wenn er meint, er muss es ja wissen, ich denk mir meinen Teil" Blick. Das erinnert mich an alte Damen in einem Café und eine derartige Haltung hätte ich Dir gar nicht zu getraut. Aber das nur nebenbei.
Diese Moralkeule, von wegen ich würde einen schlimmen Konzern den Weg in den Underground öffnen, ist wirklich, verzeihung, lächerlich. Opel mag in der Vergangenheit mal (und offenbar erfolglos) versucht haben sich mit "Underground Aktivisten" (Tom Waits ist einer? Naja) ein neues Image zu schaffen, aber so what? Mercedes Benz sponsort das SWR 3 New Pop Festival auf dem Bands wie Kettcar aufgetreten sind, die ja nun auch nicht gerade in Verdacht stehen, sich dem großen Mainstream zu verkaufen. Beim Grimme Award steckt Mercedes auch mit drin. Zigarettenkonzerne machen mal ein Sponsorship für Theaterbühnen usw. usf. Kunst (wobei ich nie behaupten würde, dass ich hier Kunst "mache") ist seit den 80er Jahren Teil der Marketing Kampagnen der Konzerne geworden. Muss ich Dir ja nun wirklich nicht erklären. Mann kann darüber streiten, ob sie damit nun Kunst fördern, oder ob sie den Kunstmarkt in nicht hinnehmbarer Weise beeinflußen und das durch das Geld der Konzerne Kunst als politisches und revolutionäres Sprachrohr abgetötet wurde. Aber das ist eine andere Baustelle.Komischerweise machst Du Opel den Vorwurf, sie würden sich mittels Tom Waits in die "Undergroundszene" einkaufen, aber nicht Tom Waits, der einem wie auch immer gearteten Vertrag mit Opel zugestimmt hat. Das ist mir etwas janusköpfig.
Und dann diese polical correctness bzgl. der wahrlich mäßig komischen Opel Werbung mit der/dem Transsexuellen. Man kann sich über die Stigmatisierung einer Gruppe aufregen,sicher. Werbung nutzt billige Bildchen, und die Anzahl der Werbefilmen, in denen Schwule, Lesben, dürre oder dicke Menschen, Männer im allgemeinen, Hunde oder Katzenliebhaber, Bankangestellte und andere Randgruppen in meist langweiliger und platter Art gezeigt werden, ist nun wirklich nicht zu zählen. Darüber kann man sich aufregen, aber mir vorzuwerfen, ich würde mit einer - ich schreib es jetzt zum tausendstenmal, noch lange nicht beendeten - Aktion in diesem Blog Transgender und den Underground und das gesamte Abendland im allgemeinen in seiner Gesamtheit beleidigen und gefährden, ist eine Argumentation die zum einen nicht stimmt, zum anderen sich jener einfach Mittel bedient, die man gerne mal in Diskussionen verwendet. Wenn man nicht mehr weiterkommt, dass nimmt man die Keule der politischen Korrektheit und schlägt alle besinnungslos mit Besinnungsargumenten.
Das steckt die Gefahr der Bigotterie drin, denn es mag sein, dass große Konzerne wie Nike, Coca Cola, Merck usw. uns alle für ihre Profite fertig machen willen, aber wer ist in der Lage, sich in allen Lebensbereichen von den Konzernen zu lösen? Ich gehöre auch nicht zu denen, die die Globalisierung anbeten, aber ich und ich denke ebenso viele andere Menschen, sind keine so gelagerten Gutmenschen, die nicht mit dem Flugzeug von Boing das mit Sprit von BP betankt wurde in die USA fliegen würden und dort eine Cola trinken. Oder die nicht mehr mit der Bahn fahren, da die ihren Strom von Atomkraftwerken beziehen, die großen Konzernen wie EON gehören. Man kann sich nicht von den Konzernen und ihrer Politik unabhängig machen, aber Aktionen wie die von Opel bieten immerhin die Möglichtkeit, dass man ihnen mittels eines Autos ein Feedback gibt, dass weiter reicht, als ein Leserbrief an die "Auto, Motor und Sport". Zum Beispiel auch das, dass man sich selbst dann nicht vereinnahmen läßt, wenn man mal vier Wochen ein Auto probefährt. Aber diese Überlegung wird offenbar von einem antrainierten und wenig überlegten Hang zum hysterischen "Moral" Geschrei überlagert.
Diese Moralkeule, von wegen ich würde einen schlimmen Konzern den Weg in den Underground öffnen, ist wirklich, verzeihung, lächerlich. Opel mag in der Vergangenheit mal (und offenbar erfolglos) versucht haben sich mit "Underground Aktivisten" (Tom Waits ist einer? Naja) ein neues Image zu schaffen, aber so what? Mercedes Benz sponsort das SWR 3 New Pop Festival auf dem Bands wie Kettcar aufgetreten sind, die ja nun auch nicht gerade in Verdacht stehen, sich dem großen Mainstream zu verkaufen. Beim Grimme Award steckt Mercedes auch mit drin. Zigarettenkonzerne machen mal ein Sponsorship für Theaterbühnen usw. usf. Kunst (wobei ich nie behaupten würde, dass ich hier Kunst "mache") ist seit den 80er Jahren Teil der Marketing Kampagnen der Konzerne geworden. Muss ich Dir ja nun wirklich nicht erklären. Mann kann darüber streiten, ob sie damit nun Kunst fördern, oder ob sie den Kunstmarkt in nicht hinnehmbarer Weise beeinflußen und das durch das Geld der Konzerne Kunst als politisches und revolutionäres Sprachrohr abgetötet wurde. Aber das ist eine andere Baustelle.
Und dann diese polical correctness bzgl. der wahrlich mäßig komischen Opel Werbung mit der/dem Transsexuellen. Man kann sich über die Stigmatisierung einer Gruppe aufregen,sicher. Werbung nutzt billige Bildchen, und die Anzahl der Werbefilmen, in denen Schwule, Lesben, dürre oder dicke Menschen, Männer im allgemeinen, Hunde oder Katzenliebhaber, Bankangestellte und andere Randgruppen in meist langweiliger und platter Art gezeigt werden, ist nun wirklich nicht zu zählen. Darüber kann man sich aufregen, aber mir vorzuwerfen, ich würde mit einer - ich schreib es jetzt zum tausendstenmal, noch lange nicht beendeten - Aktion in diesem Blog Transgender und den Underground und das gesamte Abendland im allgemeinen in seiner Gesamtheit beleidigen und gefährden, ist eine Argumentation die zum einen nicht stimmt, zum anderen sich jener einfach Mittel bedient, die man gerne mal in Diskussionen verwendet. Wenn man nicht mehr weiterkommt, dass nimmt man die Keule der politischen Korrektheit und schlägt alle besinnungslos mit Besinnungsargumenten.
Das steckt die Gefahr der Bigotterie drin, denn es mag sein, dass große Konzerne wie Nike, Coca Cola, Merck usw. uns alle für ihre Profite fertig machen willen, aber wer ist in der Lage, sich in allen Lebensbereichen von den Konzernen zu lösen? Ich gehöre auch nicht zu denen, die die Globalisierung anbeten, aber ich und ich denke ebenso viele andere Menschen, sind keine so gelagerten Gutmenschen, die nicht mit dem Flugzeug von Boing das mit Sprit von BP betankt wurde in die USA fliegen würden und dort eine Cola trinken. Oder die nicht mehr mit der Bahn fahren, da die ihren Strom von Atomkraftwerken beziehen, die großen Konzernen wie EON gehören. Man kann sich nicht von den Konzernen und ihrer Politik unabhängig machen, aber Aktionen wie die von Opel bieten immerhin die Möglichtkeit, dass man ihnen mittels eines Autos ein Feedback gibt, dass weiter reicht, als ein Leserbrief an die "Auto, Motor und Sport". Zum Beispiel auch das, dass man sich selbst dann nicht vereinnahmen läßt, wenn man mal vier Wochen ein Auto probefährt. Aber diese Überlegung wird offenbar von einem antrainierten und wenig überlegten Hang zum hysterischen "Moral" Geschrei überlagert.
kid37,
Freitag, 26. Mai 2006, 14:59
Ich finde Ihre Dünnhäutigkeit... interessant. Ob ich bedenklich mit dem Kopf wackel oder nicht, können Sie nicht sehen. (Wir werden doch jetzt nicht persönlich oder?) Was ich tat, ist darzulegen, warum ich Probleme mit just diesem Konzern hätte. Sie haben die nicht, das wissen wir nun.
Ihre Repliken, man würde die "Moralkeulen" rausholen, finde ich unangemessen platt. Das wiederum hätte ich von Ihnen nicht erwartet. Ich stelle mir nämlich gerade vor, was gewesen wäre, hätte TID solche Spots oder solches Gebaren gegenüber Subkulturen bewiesen. Es wäre im damaligen Sturm wohlfeile Munition gewesen, vermute ich. Da war keine "Moralkeule" dick genug.
Mehr habe ich aber bislang nicht festgestellt. Ich weiche nicht aus, ich habe meine Meinung dargelegt und Ihnen ein paar Links hinterlassen - Ihre Bewertung ist Ihre Sache, die nehme ich zur Kenntnis. Ich habe Sie konkret gefragt, ob für Sie eine Option wäre, diese Aktion zu stoppen, Sie haben das verneint. Mehr wollte ich nicht wissen.
Ich würde nicht alles gleich immer so hoch hängen. (Ich würde auch nicht ständig privaten Konsum mit aktiver PR-Arbeit argumentativ vermengen, wie Sie es in Ihren letzten beiden Repliken getan haben. Nachher heißt es wieder, ach, der Kid, der hat doch bestimmt auch nicht jeden Tag ein Bioei auf dem Tisch.)
Das Abendland, immerhin so viel ist klar, bedrohen aber weder Sie noch ich. Sie haben uns eine Facette von sich gezeigt, wie Sie sagen, dafür Danke. Wie gesagt: Weiterhin Gute Fahrt und viel Erfolg mit Ihrem Experiment.
Hat der Opel eigentlich Seitenairbags?
Ihre Repliken, man würde die "Moralkeulen" rausholen, finde ich unangemessen platt. Das wiederum hätte ich von Ihnen nicht erwartet. Ich stelle mir nämlich gerade vor, was gewesen wäre, hätte TID solche Spots oder solches Gebaren gegenüber Subkulturen bewiesen. Es wäre im damaligen Sturm wohlfeile Munition gewesen, vermute ich. Da war keine "Moralkeule" dick genug.
Mehr habe ich aber bislang nicht festgestellt. Ich weiche nicht aus, ich habe meine Meinung dargelegt und Ihnen ein paar Links hinterlassen - Ihre Bewertung ist Ihre Sache, die nehme ich zur Kenntnis. Ich habe Sie konkret gefragt, ob für Sie eine Option wäre, diese Aktion zu stoppen, Sie haben das verneint. Mehr wollte ich nicht wissen.
Ich würde nicht alles gleich immer so hoch hängen. (Ich würde auch nicht ständig privaten Konsum mit aktiver PR-Arbeit argumentativ vermengen, wie Sie es in Ihren letzten beiden Repliken getan haben. Nachher heißt es wieder, ach, der Kid, der hat doch bestimmt auch nicht jeden Tag ein Bioei auf dem Tisch.)
Das Abendland, immerhin so viel ist klar, bedrohen aber weder Sie noch ich. Sie haben uns eine Facette von sich gezeigt, wie Sie sagen, dafür Danke. Wie gesagt: Weiterhin Gute Fahrt und viel Erfolg mit Ihrem Experiment.
Hat der Opel eigentlich Seitenairbags?
dus,
Fr, 26.05.2006, 09:51
.
muss doch keiner nachher das auto kaufen.
kindergarten.
kindergarten.
lois lane,
Fr, 26.05.2006, 13:48
Natürlich komme ich Lichtjahre zu spät mit diesem Kommentar, trotzdem...
Ehrlich gesagt verstehe ich Ihr Problem mit der Glaubwürdigkeit nicht, abgesehen von den vielen Kommentaren zu diesem Thema.
Als unregelmässige Leserin von Blogs ist die Glaubwürdigkeit der jeweiligen Autoren doch überhaupt kein Kriterium für einen Blog, solange dieser sich nicht dem investigativen Journalismus verschrieben hat. Manche Blogs lese ich gerne, andere weniger. Sind Sie, Don Dahlmann glaubwürdig? Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen, woher soll ich das denn wissen. Ich kenne Sie doch gar nicht. Hier kann es doch nur um so etwas wie gefühlte Glaubwürdigkeit gehen. Ich lese das, was Sie schreiben gerne oder auch mal nicht, Punkt.
Für die Werbetreibenden allerdings ist diese "Glaubwürdigkeit" sogleich mit Authentizität verbunden und daher sehr wichtig. (Ich habe nie verstanden, was diese beiden Begriffe miteinander zu tun haben) Die Werbetreibenden brauchen diese Glaubwürdigkeit wie die Luft zum Atmen, um ihre Zielgruppen erreichen zu können - wie auch immer sie Blogger und deren Leser für sich definiert haben mögen.
Das wiederum sollte Ihnen aber total egal sein und doch scheint es Sie zu kratzen.
Und genau da beginnt die Deformation, die dieses Engagement nach sich zieht. Und ich unterstelle Ihnen jetzt einfach mal, daß Sie Ihre Lehren daraus ziehen werden.
Aber ich finde es ein bißchen schwach, wenn Sie diese Erfahrung jetzt zu einem Experiment befördern.
Ja und ich glaube, daß Sie Sich damit keinen Gefallen getan haben.
Mit freundlichen Grüssen aus Paris
Ehrlich gesagt verstehe ich Ihr Problem mit der Glaubwürdigkeit nicht, abgesehen von den vielen Kommentaren zu diesem Thema.
Als unregelmässige Leserin von Blogs ist die Glaubwürdigkeit der jeweiligen Autoren doch überhaupt kein Kriterium für einen Blog, solange dieser sich nicht dem investigativen Journalismus verschrieben hat. Manche Blogs lese ich gerne, andere weniger. Sind Sie, Don Dahlmann glaubwürdig? Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen, woher soll ich das denn wissen. Ich kenne Sie doch gar nicht. Hier kann es doch nur um so etwas wie gefühlte Glaubwürdigkeit gehen. Ich lese das, was Sie schreiben gerne oder auch mal nicht, Punkt.
Für die Werbetreibenden allerdings ist diese "Glaubwürdigkeit" sogleich mit Authentizität verbunden und daher sehr wichtig. (Ich habe nie verstanden, was diese beiden Begriffe miteinander zu tun haben) Die Werbetreibenden brauchen diese Glaubwürdigkeit wie die Luft zum Atmen, um ihre Zielgruppen erreichen zu können - wie auch immer sie Blogger und deren Leser für sich definiert haben mögen.
Das wiederum sollte Ihnen aber total egal sein und doch scheint es Sie zu kratzen.
Und genau da beginnt die Deformation, die dieses Engagement nach sich zieht. Und ich unterstelle Ihnen jetzt einfach mal, daß Sie Ihre Lehren daraus ziehen werden.
Aber ich finde es ein bißchen schwach, wenn Sie diese Erfahrung jetzt zu einem Experiment befördern.
Ja und ich glaube, daß Sie Sich damit keinen Gefallen getan haben.
Mit freundlichen Grüssen aus Paris
goetzeclan,
Fr, 26.05.2006, 15:20
Mein Schwiegervater hat mal Ärger mit dem Finanzamt bekommen, weil er den beiden Sachbearbeiterinnen ein Eis (jeder vier Kugeln im Becher, von Eis-Prah auf der Uellendahler-Straße in Elberfeld, gutes Eis übrigens) mitgebracht hat. Er wollte sich bedanken, dass die beiden seine Erklärung so angenehm schnell durchgebracht hatten, denn als frischgebackener Fachwerkhausbesitzer und vierfacher Familienvater war er zeitweise echt knapp dran. Da kam das gerade passend.
Das Eis war nu weg, da war nix mehr dran zu drehen, aber den Verdacht eine Vorteilsnahme zu erwirken, den wurde er nicht mehr los.
Das Eis war nu weg, da war nix mehr dran zu drehen, aber den Verdacht eine Vorteilsnahme zu erwirken, den wurde er nicht mehr los.
diestimmeausdemhintergrund,
Fr, 26.05.2006, 16:48
mich wundert ja,
warum sich 0pel diese Bloggergeschichte überhaupt antut. Als ich noch gebloggt habe (ein herzhaftes *speib* für diesen Satzanfang!) hat sich das durchschnittliche Blog hauptsächlich mit den 3 K's (Katzen, Kochen und Komputer) beschäftigt und Autos waren absolut uncool.
Die Zielgruppe für so ein OPC Gefährt ist schon im realen Leben äusserst dünn - und jetzt das ganze noch als virtuelles Minderheitenprogramm? Kost' ja nix - stimmt, aber ausser bei Google von derzeit 12,1 Mio. Treffern für Astr@ auf 12,1x zu kommen wirds auch nix bringen.
Ich finds gut, Hr. Dahlmann, wenn sie die Karre benutzen und die Kohle nehmen. Sie ham hier ein Blog und können machen was sie wollen. Ich nehme stark an, dass sie sich selbst gar nicht so wichtig nehmen wie andere glaubten (hofften), dass sie innerhalb der Bloggergemeinde sind und offensichtlich nimmt sich die Gemeinde selbst unheimlich wichtig, sonst gäbe es nicht so einen Aufschrei wegen dieser Sache. Tja, das ist das Problem, wenn man ernst genommen werden möchte - und wenn sich dann endlich mal einer erbarmt und schauen möchte, ob die Blogger nicht doch als Zielgruppe taugen, dann isses natürlich der Falsche und der große moralische Aufschrei hallt durchs Netz. Warum nur hat sie kein Verlag gekeilt und ihnen irgendein Gratisabo angeboten - niemanden hätts interessiert...
Ich lese Sie jetzt schon seit Jahren mit halbwegiger Regelmäßigkeit und ich kann mich in den Zeilen von Don Alphonso weiter oben wiederfinden, der bei einem Astr@blog gekennzeichneten Eintrag vielleicht ein wenig weniger gerne "anliest", aber wenn die ersten 3 Sätze gut sind, dann lese ich - wie bei allem anderen auch - weiter.
Die Jungs von Top Gear haben übrigens auch letztens ihre Mütter irgendwelche Kleinwagen testen lassen. Sehr unterhaltsam und durchaus informativ - wie überhaupt die gesamte Sendung!
Mich würde ja interessieren, an welcher Stelle im Kaufentscheidungsprozess des durchschnittlichen Kompaktwagenkäufers der Punkt "Recherche im Internet über Erfahrungsberichte von Kompaktklassefahrern" kommt, aber aus meiner Erfahrung kommen weit oberhalb noch die Punkte
- "hübsch"
- "wirtschaftlich"
- "mir kommt kein Japaner ins Haus" und natürlich
- "Fußmatten gibt der Händler gratis dazu!"
Halten Sie durch, Hr. Dahlmann - 4 Wochen gehen sogar mit einem Astr@ vorbei und von der Kohle gönnen Sie sich dann einfach ein Wochenende in der Sonne - inkl. Mietwagen ihrer Wahl!
Die Zielgruppe für so ein OPC Gefährt ist schon im realen Leben äusserst dünn - und jetzt das ganze noch als virtuelles Minderheitenprogramm? Kost' ja nix - stimmt, aber ausser bei Google von derzeit 12,1 Mio. Treffern für Astr@ auf 12,1x zu kommen wirds auch nix bringen.
Ich finds gut, Hr. Dahlmann, wenn sie die Karre benutzen und die Kohle nehmen. Sie ham hier ein Blog und können machen was sie wollen. Ich nehme stark an, dass sie sich selbst gar nicht so wichtig nehmen wie andere glaubten (hofften), dass sie innerhalb der Bloggergemeinde sind und offensichtlich nimmt sich die Gemeinde selbst unheimlich wichtig, sonst gäbe es nicht so einen Aufschrei wegen dieser Sache. Tja, das ist das Problem, wenn man ernst genommen werden möchte - und wenn sich dann endlich mal einer erbarmt und schauen möchte, ob die Blogger nicht doch als Zielgruppe taugen, dann isses natürlich der Falsche und der große moralische Aufschrei hallt durchs Netz. Warum nur hat sie kein Verlag gekeilt und ihnen irgendein Gratisabo angeboten - niemanden hätts interessiert...
Ich lese Sie jetzt schon seit Jahren mit halbwegiger Regelmäßigkeit und ich kann mich in den Zeilen von Don Alphonso weiter oben wiederfinden, der bei einem Astr@blog gekennzeichneten Eintrag vielleicht ein wenig weniger gerne "anliest", aber wenn die ersten 3 Sätze gut sind, dann lese ich - wie bei allem anderen auch - weiter.
Die Jungs von Top Gear haben übrigens auch letztens ihre Mütter irgendwelche Kleinwagen testen lassen. Sehr unterhaltsam und durchaus informativ - wie überhaupt die gesamte Sendung!
Mich würde ja interessieren, an welcher Stelle im Kaufentscheidungsprozess des durchschnittlichen Kompaktwagenkäufers der Punkt "Recherche im Internet über Erfahrungsberichte von Kompaktklassefahrern" kommt, aber aus meiner Erfahrung kommen weit oberhalb noch die Punkte
- "hübsch"
- "wirtschaftlich"
- "mir kommt kein Japaner ins Haus" und natürlich
- "Fußmatten gibt der Händler gratis dazu!"
Halten Sie durch, Hr. Dahlmann - 4 Wochen gehen sogar mit einem Astr@ vorbei und von der Kohle gönnen Sie sich dann einfach ein Wochenende in der Sonne - inkl. Mietwagen ihrer Wahl!
neuro,
Fr, 26.05.2006, 17:20
...
hi don.
ich finds gut. jeder kann machen was er will und weil man blogger ist, heisst es nicht, man muss sich an irgendein ehren-blogger-kodex halten. bald könnt ihr nich mal pinkeln gehen, weil a- blogger pinkeln nicht einfach so, nur gegen spezielles honorar, das aber auf blogbar davor ausgiebig erörtert wird. mit pro und contra. prima gemacht, täts wohl jeder mitmachen, der gefragt worden wäre.
...von wegen billig zu haben, was is mit den blogs-buch autoren? war der vorschuss mehr als 1200 euro? dafür aber ganz schön werbung machen für don a..
ich finds gut. jeder kann machen was er will und weil man blogger ist, heisst es nicht, man muss sich an irgendein ehren-blogger-kodex halten. bald könnt ihr nich mal pinkeln gehen, weil a- blogger pinkeln nicht einfach so, nur gegen spezielles honorar, das aber auf blogbar davor ausgiebig erörtert wird. mit pro und contra. prima gemacht, täts wohl jeder mitmachen, der gefragt worden wäre.
...von wegen billig zu haben, was is mit den blogs-buch autoren? war der vorschuss mehr als 1200 euro? dafür aber ganz schön werbung machen für don a..
eric_hh,
Fr, 26.05.2006, 19:37
Anfeindungen und vor allem verbale Attacken, die vor allem der formvollendeten Formulierung wegen im Netz gepostet werden - wegen eines Autos? Mich erschreckt wirklich nicht, dass Opel oder einige Blogger (die sich meiner Meinung nach jeder für sich und auf sehr persönliche weise klein bloggersdorf in der vergangenheit bereichert haben) hier ein PR-Experiment versuchen - mich erschreckt, wie persönlich sich einige (freiwillige) Leser dadurch angegriffen fühlen. Da es sich um eine durchaus transparente Aktion handelt, kann ich beim besten Willen nicht den Verrat an einer Blogszene entdecken, die sowieso vielfältig genug ist, dass sie auch diesen Versuch überstehen wird. Sie wird sich sogar noch in ganz andere Richtungen bewegen, die viel beunruhigender sein können. Es kommt mir ein wenig vor, als würde die eine Blogger-Gruppe der anderen vorschreiben wollen, wie sie ihre Blogs zu führen haben. Und das, zumindest in meinem Verständnis, war nie die Idee eines Blogs.
sonderschüler x,
Fr, 26.05.2006, 20:13
HEY AUFSTEIGER DER WOCHE
""Neben ix, Pia und Don (und den anderen Opel-Verdächtigen) habe ich noch SN vom Bildblog, Peter vom Blogwinkel und den Popkulturjunkie getroffen, der mich mit den Worten “Hey, Aufsteiger der Woche! begrüßte." Dafür danke ich Euch!""
GERN GESCHEHEN
"Draußen dann einige Bilder von den 4 schönsten glaubwürdigsten authentischsten opeligsten Opel-Bloggern gemacht. Bilder folgen."
Es gab jede Menge Freibier
Es gab jede Menge Freibier
Es gab jede Menge Freibier
iS KLAR WER WÄR AUF WAS ANDERES GEKOMMEN
GERN GESCHEHEN
"Draußen dann einige Bilder von den 4 schönsten glaubwürdigsten authentischsten opeligsten Opel-Bloggern gemacht. Bilder folgen."
Es gab jede Menge Freibier
Es gab jede Menge Freibier
Es gab jede Menge Freibier
iS KLAR WER WÄR AUF WAS ANDERES GEKOMMEN
sonderschüler x,
Freitag, 26. Mai 2006, 22:56
JENS VOIGT STATT OPELBLOGGA
.
GTaag,
Sa, 27.05.2006, 01:30
Sinnkrise?
Schade. Warum eigentlich?
Ich sehe die Grenzen von Blogs sowieso nur, wenn es zu privat wird, will heißen: Privates Tagebuch. Die gehören eigentlich in die Schublade.
Ich sehe die Grenzen von Blogs sowieso nur, wenn es zu privat wird, will heißen: Privates Tagebuch. Die gehören eigentlich in die Schublade.
blogisch,
Samstag, 27. Mai 2006, 14:56
"Ohne WERTE ...
... schlägt man nicht mal einen Nagel in die Wand!" (Max Weber) Alles egal, hauptsache die Kohle stimmt? Nö, ne?
"Glaubwürdigkeit ist nichts für entweder ...oder (nicht!). Sondern eben mehr oder weniger ...
Und da sind Sie halt auf dem Weg ins "weniger".
Da helfen auch die Verweise auf die wirklich schönen Karossennichts. Falls Sie den pOpel- Etat noch nicht ausgeschöpft haben, hier ist EINER für 250.000 - das schafft in Ihrer Tiefgarage Platz für Astr@, Zafira usw:
www.spiegel.de
GLAUB- WÜRDIG:
Schon im Glauben ist der Zweifel immanent, und die Würde - das war´s vielleicht, was Ihnen mit der Aktion abhanden kommt.
KANN einem Egal sein, isses Ihnen aber nicht. Und das ist gut so.
"Glaubwürdigkeit ist nichts für entweder ...oder (nicht!). Sondern eben mehr oder weniger ...
Und da sind Sie halt auf dem Weg ins "weniger".
Da helfen auch die Verweise auf die wirklich schönen Karossennichts. Falls Sie den pOpel- Etat noch nicht ausgeschöpft haben, hier ist EINER für 250.000 - das schafft in Ihrer Tiefgarage Platz für Astr@, Zafira usw:
www.spiegel.de
GLAUB- WÜRDIG:
Schon im Glauben ist der Zweifel immanent, und die Würde - das war´s vielleicht, was Ihnen mit der Aktion abhanden kommt.
KANN einem Egal sein, isses Ihnen aber nicht. Und das ist gut so.
blogisch,
Samstag, 27. Mai 2006, 14:57
"Ohne WERTE ...
... schlägt man nicht mal einen Nagel in die Wand!" (Max Weber) Alles egal, hauptsache die Kohle stimmt? Nö, ne?
"Glaubwürdigkeit ist nichts für entweder ...oder (nicht!). Sondern eben mehr oder weniger ...
Und da sind Sie halt auf dem Weg ins "weniger".
Da helfen auch die Verweise auf die wirklich schönen Karossen nichts. Falls Sie den pOpel- Etat noch nicht ausgeschöpft haben, hier ist EINER für 250.000 - das schafft in Ihrer Tiefgarage Platz für Astr@, Zafira usw:
www.spiegel.de
GLAUB- WÜRDIG:
Schon im Glauben ist der Zweifel immanent, und die Würde - das war´s vielleicht, was Ihnen mit der Aktion abhanden kommt.
KANN einem Egal sein, isses Ihnen aber nicht. Und das ist gut so.
"Glaubwürdigkeit ist nichts für entweder ...oder (nicht!). Sondern eben mehr oder weniger ...
Und da sind Sie halt auf dem Weg ins "weniger".
Da helfen auch die Verweise auf die wirklich schönen Karossen nichts. Falls Sie den pOpel- Etat noch nicht ausgeschöpft haben, hier ist EINER für 250.000 - das schafft in Ihrer Tiefgarage Platz für Astr@, Zafira usw:
www.spiegel.de
GLAUB- WÜRDIG:
Schon im Glauben ist der Zweifel immanent, und die Würde - das war´s vielleicht, was Ihnen mit der Aktion abhanden kommt.
KANN einem Egal sein, isses Ihnen aber nicht. Und das ist gut so.
lois lane,
Montag, 29. Mai 2006, 13:52
Also wirklich
Glaubwürdigkeit kann man doch nicht einfordern. Die inflationäre Benutzung dieses Begriffes nervt mittlerweile total.
Glaubwürdigkeit ist doch ein Vertrauensvorschuss, den man in der Regel nur seiner Familie und engen Freunden gewährt.
Und dann haben Politiker und Unternehmen daran ein grosses Interesse, um sich bzw. ihre Produkte besser zu verkaufen.
Glaubwürdigkeit kann man auch nicht verleihen oder attestieren, das glauben nur Werber.
Diese Enttäuschung über Don Dahlmann kann doch nur bedeuten, dass ihr vorher etwas geglaubt habt, wofür es auch vorher keine Grundlage gab. Ausgenommen davon sind nur die, die ihn persönlich und besser kennen.
Allen anderen kann ich nur empfehlen, sein Blog zu lesen, weil ihr es interessant, unterhaltsam oder sonstwas findet. Aber doch nicht weil ihr ihn für glaubwürdig haltet. Was soll denn das für ein merkwürdiges Kriterium sein, diese Glaubwürdigkeit???
Jemandem zu glauben, ohne ihn gut zu kennen, offenbart vielleicht auch nur einen Mangel an Phantasie.
Mit mittlerweile ungehaltenen Grüssen aus Paris
Glaubwürdigkeit ist doch ein Vertrauensvorschuss, den man in der Regel nur seiner Familie und engen Freunden gewährt.
Und dann haben Politiker und Unternehmen daran ein grosses Interesse, um sich bzw. ihre Produkte besser zu verkaufen.
Glaubwürdigkeit kann man auch nicht verleihen oder attestieren, das glauben nur Werber.
Diese Enttäuschung über Don Dahlmann kann doch nur bedeuten, dass ihr vorher etwas geglaubt habt, wofür es auch vorher keine Grundlage gab. Ausgenommen davon sind nur die, die ihn persönlich und besser kennen.
Allen anderen kann ich nur empfehlen, sein Blog zu lesen, weil ihr es interessant, unterhaltsam oder sonstwas findet. Aber doch nicht weil ihr ihn für glaubwürdig haltet. Was soll denn das für ein merkwürdiges Kriterium sein, diese Glaubwürdigkeit???
Jemandem zu glauben, ohne ihn gut zu kennen, offenbart vielleicht auch nur einen Mangel an Phantasie.
Mit mittlerweile ungehaltenen Grüssen aus Paris

