Liebe Leser,

die Vogelgrippe hat uns höchstwahrscheinlich erreicht und somit ist es an der Zeit, dass wir alle Vorsichtmaßnahmen ergreifen, damit sich die Epidemie nicht ausbreitet.

  1. Verzichten Sie auf Daunenkissen. Ein herrenloses Virus könnte verwirrt werden, und sich in ihrem Kopfkissen einnisten.

  2. Vermeiden Sie Filme mit Jürgen Vogel

  3. Lesen Sie das Blog "Eier, Erbsen, Schleim und Zeug" nur mit einem Mundschutz (zurzeit [leider] von Amts wegen eh geschlossen)

  4. Besuche von Kulturveranstaltungen wie das Ballett "Schwanensee" sollten unterblieben

  5. Trotz des nahenden Frühjahr sollten Kinderlieder wie "Alle Vögel sind schon da" oder "Ein Vogel wollte Hochzeit feiern" vermieden werden

  6. Der Begriff "Vögeln" sollte durch Begriffe wie "Bumsen", "Rattern", "Schnackseln" oder "Lass uns Liebe machen" ersetzt werden

  7. Ebenso schlecht sind Kosenamen wie "Vögelchen" etc. pp. um das Virus nicht unnötig auf Ihre Lieben aufmerksam zu machen.

  8. Wenn sie einen toten Vogel sehen, berühren sie diesen nicht mit ihrer Zunge. Zoophilisten mit einem Federfetisch sollten zumindest ein Kondom benutzen.

  9. Denken Sie daran, dass das Gericht „Acht Köstlichkeiten“ in diesen Zeiten eine zusätzliche beinhalten könnte

  10. Sorgen Sie vor! Kaufen Sie jetzt schon Ihre Ostereier! In sechs Wochen werden die Preise für nicht kontaminierte Ostereier explodieren!

  11. Vermeiden Sie Wortspiele wie "Das ist aber ein schräger Vogel" oder "Der frühe Vogel fängt den Wurm"
    Danke!

Permalink (23 Kommentare)   Kommentieren

 


Darüber nachdenken, dass man seit einiger Zeit nichts hat, was einen belastet. Es belastend finden, das man nichts hat, dass einen belastet, weil man Angst hat, dass in dem Moment, in dem man darüber nachdenkt, dass einen nichts belastet, das Schicksal aufmerksam wird und sich denkt: "So nicht, mein lieber" und einem etwas auf die Reise schickt, was einen belasten wird. Dieses Gedanken belastend finden, aber gleichzeitig denken, dass man mit so einer billigen Ausrede nicht davon kommen wird, sondern damit das Schicksal im Gegenteil noch saurer macht. Am Ende es belastend finden, dass es einem gut geht, dies sofort vergessen und wieder zufrieden sein, zumindest so lange, bis man darüber nachdenkt, dass man seit einiger Zeit nichts hat, was einen belastet.

Auch bekannt unter dem Begriff "Dahlmannsches Fieber" Abhilfe: Schlag auf den Hinterkopf

Permalink (9 Kommentare)   Kommentieren

 


Mist, sechs Jahre zu spät, dieser Link, aber immer noch erstaunlich, wie zumindest teilweise exakt die Zukunft voraus gesehen wurde. Warte jetzt sehr dringend auf den ebenso preiswerten wie hilfreichen Putzrobotor, die Züge die fast zum Selbstkostenpreis mich innerhalb von einer Stunde quer durch die Republik fahren und natürlich die Kleidungsstücke, die sich selbst reinigen und bügeln. Das kann aber alles nur noch eine Frage der Zeit sein, denn im dem Zeitungsartikel steht ja: And this isn't science fiction. It's science fact. Und in der Zeitung steht ja immer die Wahrheit.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren