Lacher des Tages. Wenn es nicht auch ein wenig traurig wäre:

Es gibt Dinge, die will niemand haben. So geschehen in Bad Oldesloe, wo Daniel Schenk* ein technisches Gerät an seinem Auto entdeckte. Es diente seiner Ortung. Schenk demontierte den Peilsender und übergab ihn der taz nord-Redaktion in Hamburg. Die taz recherchierte nach dem Besitzer, doch niemand wollte etwas mit dem Peilsender zu tun haben.

Das tolle: Das LKA, dass die Wanze angebracht hat, hat sich jetzt doch gemeldet und schreibt wohl, dass sich der Überwachte, den Sender "böswillig angeeignet" habe. Interessant. Man darf also nach deren Rechtsverständnis gefundene Wanzen nicht anfassen oder entfernen. Vermutlich ein Verstoss gegen das Fernmeldegesetz.

Quelle, via Fefe.

Auch schön finde ich ja, das angebliche Antifa Aktivisten jetzt Opel Astra fahren. Willkommen in der neuen Mitte :)

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microsia, Sa, 26.04.2008, 18:05

SoSo, man darf also Überwachungstechnik innerhalb seiner Privatsphäre nicht entfernen, gilt dann als "böswillig angeeignet". Würde gern lachen wollen, mir bleibt es aber gerade im Halse stecken.

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