Links, mal wieder

Offenbar haben die schreibenden Kollegen, die sich derzeit so mühen, das Internet zum großen gesellschaftlichen Gesamtschuldner zu erklären, einen blinden Fleck in ihrer Wahrnehmung, der sie überscharf jeden Dreck im neuen Medium sehen lässt, während der desolate Zustand alter Medien ausgeblendet bleibt.
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Eigentlich gilt selbst in der eher Transparenz-aversen deutschen Lobbybranche der Grundsatz, wenigstens bei Kontakten mit Politikern anzugeben, für wen man arbeitet.
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Eines der beliebtesten Prinzipien im Mediengeschäft ist: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?! So wurde die rotgrüne Regierung von denselben Journalisten erst bejubelt und dann verdammt, der "Neoliberalismus" zunächst gepriesen und dann verurteilt. Vergesslichkeit ist eine Voraussetzung für ständige Aufgeregtheit (-> Hysterie) - so, als sei das, was man gerade in höchsten Tönen lobt oder verdammt, nie da gewesen.
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Mit dieser vom Finanzsenator als ausreichend befundenen Kalorienmenge von durchschnittlich 1550 kcal täglich leiden selbst die untätigsten Arbeitslosen nach vier Wochen an Unterernährung.
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Apropos Hillary....

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sven k., Fr, 15.02.2008, 05:12

Vergesslichkeit ist ja noch pathologisch und damit irgendwie entschuldbar. Nur haben wir es in der Politik wie in den Medien ja mit kalkulierter Verdrängung zu tun. Und das ist niederträchtig. Der Scoop verträgt kein kaltes Blut.

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