Am Sonntag-Morgen, um 8 Uhr und 5 Minuten hat ein Passant Marcus Bensmann im Schnee gefunden. Er lag da, bewusstlos. Sein Gesicht zerschlagen, sein Kiefer gebrochen, seine Hände erfroren. Marcus Bensmann lag im Schnee der kasachischen Hauptstadt Astana. Das Thermometer zeigte minus 20 Grad. Es heißt, Marcus Bensmann sei aus einem fahrenden Wagen hierhin geworfen worden, in das Eis der Steppe.

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Meldung aus der taz

Mut haben ist heute eine gefährliche Angelegenheit.

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sven k., Do, 24.01.2008, 15:26

War es immer, wird es immer sein. Deswegen übt sich das Gros auch imer schon in Dekadenz. Augen zu und nicht durch.


simon columbus, Do, 24.01.2008, 15:51

Schrecklich. Ich hatte bereits vor einigen Tagen in einem kasachischen Blog von dem Vorfall gelesen, aber der Bericht auf ruhrbarone geht wirklich unter die Haut. Eine wichtige Frage ist nun auch, ob es "nur" ein Raubüberfall oder doch ein gezielter Angriff war. Ausgeraubt zu werden - erst recht, wenn man dabei so schwer verletzt wird - ist schon schlimm genug. Wenn Marcus Bensmann aber ganz direkt ein Opfer seiner journalistischen Arbeit geworden ist, hat das noch eine ganz andere Qualität. Zumal, als der Artikel auf ruhrbarone von einem Menschen berichtet, der mit seinem Job der Gesellschaft dient.


creezy, Do, 24.01.2008, 16:03

Mut haben war immer eine gefährlich Angelegenheit. Wir erfahren heute nur häufiger, schneller und genauer davon, wenn andere Menschen den Mut nicht respektieren können.

Diese Brutalität macht sprachlos.

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