Update: 13.08.07: Oh. Gerade einen Anruf von Freenet bekommen. Man habe "noch einmal nachgeschaut" und das Problem gefunden, warum ich nicht von 6Mbit/s auf 16Mbit/s upgraden kann. Es war mein steinalter Tarif, der im System wohl kein Upgrade zu ließ. Das hat man jetzt geändert und in den nächsten 10 bis 14 Tagen wird das hier wohl flotter werden.

Ok- damit hat mich Freenet wieder glücklich gemacht und das man heutzutage von einem Dienstleister noch angerufen wird, ist ja auch wirklich selten.


Update: 10.08.07: Muhahaha. Kam eben per Mail:

Ihre Meinung ist uns wichtig!
Hallo Herr Dahlmann,
Sie haben am 09.08.2007 um 12:04 den telefonischen Kundenservice von freenet kontaktiert.
Ihre Meinung über unseren Kundenservice ist uns sehr wichtig! Um Ihre Wünsche und Erwartungen an uns noch besser erfüllen zu können, bitten wir Sie, sich Zeit für unsere Umfrage zu nehmen. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert nur ca. 3 Minuten.

Ich hab Ihnen dann mal den Link zu diesem Eintrag geschickt.


Ich hatte heute die wahnsinnge Idee, meinen DSL Anschluss etwas flotter machen zu wollen, damit ich noch mehr illegale TV Streams aus den USA gleichzeitig schauen kann Upload habe, da ich für mindestenshaltbar und andere Projekte große Bilddaten hin und her schieben muss. Und 16Mbit/s statt 6Mbit/s download können ja auch nicht schaden. Sowas mache ich normal per Internet, aber da bekam ich bei Freenet, meinem DSL Provider, immer nur Meldung, dass ein "Tarifwechsel" nicht möglich sei. Dabei wollte ich gar nicht den Tarif, sondern nur den Anschluss wechseln. Also bei Freenet angerufen. Ich dachte, so ein Wechsel, wenn man mehr bezahlen will, sollte ja eigentlich eine Sache von zwei Minuten sein. War es zumindest auch bei meinem letzten Upgrade vor ein paar Jahren von 2 Mbit/s auf 6 Mbit/s. Wie gesagt, das dachte ich.

[insert hier - belanglose Geschichte über jemanden, der sich über die Wartezeiten bei einer Hotline, die undurchsichtige Menüfühurung usw. aufregt]

Nach ca. 17 Minuten hat die offenbar mit einem Gespräch leicht überforderte Frau namens "Maja" endlich begriffen, dass ich kein Telekom Kunde mehr bin, sondern meinen gesamten DSL-Anschluss über Freenet laufen habe und stellt bedauernd fest, dass ein Tarifwechsel nicht möglich sei. Eine Einschätzung zu der ich sie herzlich beglückwünsche, allerdings mit dem Hinweis, dass ich diese Erkenntnis auch schon ohne ihre Hilfe gemacht hätte. Nach 18 Minuten wundert sie sich selber und will mit dem "Expertenteam" sprechen. Während ich warte, drängen sich mir Fragen auf.

Warum darf ich nicht mit dem Expertenteam sprechen?
Wie sieht so ein Expertenteammitglied wohl aus? Ist ein ein hochkonzentrierter Mensch, der vor mehreren Bildschirmen sitzt, mit einem Gehrin, so groß wie das Universum und der bei Fragen wie "Warum kann Herr Dahlmann nicht einfach eine 16 Mbit/s Leitung haben?", gequält auflacht, und in ein leises, krächzendes Kichern verfällt und der CallCenter Dame sagt: "Drücken Sie die Tastenkombination "F23 ° ² ž Ÿ '" und gleichzeitig die Tasten "~ € ~" und sagen sie dem Kunden, er möge wie ein teumessischer Fuchs schauen und dabei die Worte "Sei mit mir, oh Gudatrigakwitl" sagen?

Nach 21 Minuten ist Maja wieder bei mir sagt mir, dass ich meinen Wunsch, einen 16 Mbit/s Leitung haben zu wollen, doch schriftlich einreichen möge. Das habe ihr das Expertenteam gesagt. Und mit schriftlich meint die Dame nicht etwa, dass ich eine Mail senden soll. Oder ein Fax. Nein. Ich möge bitte einen Brief per Post an das Kundencenter schicken. Dort würde man den Brief gegebenenfalls lesen, den Wunsch begutachten und eventuell auch erfüllen.

Oha. Was kommt als nächstes? Muss ich bei meinem nächsten Upgrade persönlich in Kiel erscheinen? Vielleicht in Begleitung meiner Mutter? Wenn ich nicht grundsätzlich so zufrieden mit dem Laden wäre, weil die Ausfallraten beim DSL gen Null tendieren, würde ich einfach sagen: dann eben woanders. So schreibe ich halt jetzt einen Brief, drucke ihn aus, stecke ihn in einen Umschlag, klebe eine hübsche Briefmarke drauf (Ich hab noch welche auf denen steht "Ich vermisse dich", vielleicht hilft das ja) und stecke den Brief in die Post. Vermutlich ist dieser Weg sogar günstiger, als es nochmal bei der Hotline zu versuchen.

Derweil höre ich etwas Musik, und denke gar nicht daran, mich weiter aufzuregen, dafür ist das Wetter hier viel zu gut.

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alltagsgrauen, Do, 09.08.2007, 14:33

ach ja

na, das klingt doch fast, als würde die teledumm und arcor das selbe Callcenter benutzen.

Habe heute morgen zum 4. Mal bei Arcor angerufen, weil da immer so ein Telekomiker vorbeischaun möchte, um die (schon seit dem 11.07. funktionierende) Leitung FREIZUSCHALTEN .. doh

cu, w0lf.


sopran, Do, 09.08.2007, 15:08

Mir ging es bei der Post quasi umgekehrt: Am 31.7. rief mich jemand von der T-Com-Drückerkolonne an, ob ich nicht für nur wenige Euro mehr 16 statt 6 MB Bandbreite haben wolle. "Nein, bloß nicht", sagte ich, "nach der letzten Tarifumstellung hatten wir wochenlang kein Telefon". Geäußerte Vermutung: Dass nach erneuter Tarifumstellung das Internet nicht mehr funktioniere. Der Drücker äußerte Bedauern über meine Entscheidung und verabschiedete sich. Ich bin übrigens gar nicht Inhaber des Anschlusses, das ist mein Mitbewohner.

Am 3.8. funktionierte das Internet nicht mehr. Am 4.8. erhielt der Mitbewohner eine Auftragsbestätigung für den von mir ausdrücklich abgelehnten Tarifwechsel.

Mein Modem kann gar keine 16 MB, warum auch? Ich wollte doch bei meinen 6 MB bleiben. Umgestellt wurde aber schon mal, falls ich dem Auftrag nicht widerspreche. Deshalb drei Tage kein Internet.

Ich fühle mich verfolgt.

Beim letzten Mal schaltete man uns einen Analoganschluss, obwohl wir eine ISDN-Anlage haben. Es gibt wohl Provisionen für die Drücker nur, wenn sie neue Anschlüsse verkaufen.


joerg-olaf schaefers, Do, 09.08.2007, 18:51

Mbit/s übrigens, nicht MB ,)

--snip-- Wikipedia

[...] man muss also darauf achten, ob eine Übertragungsrate z. B. mit 1 MB/s oder mit 1 Mbit/s angegeben wird (letztere Angabe entspricht nur einem Achtel der Geschwindigkeit der ersten).

--snip--

Soll ich noch schreiben, dass die Umstellung von 6 auf 16 (bzw. 12, mehr geht hier nicht. Schlechte Kabel und so.) bei der T-Com stressfrei per Mausklick ging? Jaha, manchmal schaffen sie es!

Nunja, halbwegs zumindest. Zu Beginn der Werbeaktion für die neuen Tarife (Mit denen ich tatsächlich spare, weil ich nun statt irgendwas um 80 Euro nur noch 53 Euro im Monat zahle) wollte man mir bei der Onlineumstellung (20 Euro Gutschrift ...) noch einen neuen ISDN-Anschluß berechnen.

Passt nun aber. Neuer Router kann Anfang August (59 Euro, dafür mit eingebaute Telefonanlage, WLAN und nochwas), geschaltet wurde gestern in der Frühstückspause.

Die T-Telefonwerber sind nochmal eine ganz andere Geschichte. 3 oder 4 Anrufe im Juni, offenbar gibt es in der T-Kundenverwaltung keine Checkbox für "Nein, der Kunde möchte nicht". Wenigstens wurde ich damals nicht zwangsumgestellt.


DonDahlmann, Do, 09.08.2007, 19:11

Korrigiert. Ich wußte doch, dass da was nicht stimmte :)

Es ist ein Kreuz mit den Anbietern. So lange alles läuft ist es ok, aber wehe, man will als Kunde was ändern. Das bekommen die einfach nicht mehr hin.

Die Telekom scheint zumindest ihr Internetgeschäft im Griff zu haben, dass habe ich auch schon bemerkt, da meine analog Leitung ja noch von denen kommt. Ich bin da etwas redundant, und nicht nur bei einem Anbieter. Einer kann man Mist bauen, aber dann habe ich immer noch die andere Leitung und das Handy. Das alles drei hinüber ist, passiert wohl selten.

Mal sehen, wann und ob ich die 16 Mbit/s bekomme. Vielleicht mögen die mich einfach nicht, oder denken, ich hätte das nicht verdient.


schmerles, Do, 09.08.2007, 19:16

Was macht eigentlich Ihre Kamera? Ich liebäugele nunmehr mit der kommenden fz-18.


DonDahlmann, Do, 09.08.2007, 19:38

Ich hab ein paar Bilder aus Paris online gestellt. www.ipernity.com. Dazu ein längerer Erfahrungsbericht aus den ersten Wochen hier: www.ipernity.com

Im Prinzip bin ich ganz happy, aber hab die Kamera noch nicht völlig ausgetestet. Das dauert auch sicher noch was.

Bei der FZ18 würde ich mal warten, was die Tests sagen. So ein mächtiges Objektiv geht eigentlich zu Lasten der Lichtempfindlichkeit und die Probleme mit dem Rauschverhalten der Kamera sind ja bekannt.


textkoch, Fr, 10.08.2007, 10:19

Ich habe seit zehn Tagen alles aufs Fernsehkabel umgestellt: Internet, Telefon, Fernsehen (okay, das kam schon vorher aus dem Kabel). Einziges Nadelöhr bei dem Projekt: Die Rufnummernmitnahme. Kostet erstens 30 Euro (24 beim neuen Anbieter, 6 bei der Telekom) und dauert. Ich habe jetzt erstmal zwei Telefone: Eines mit dem ich Gespräche annehme (Telekom), eines mit dem raustelefoniere (Fernsehkabel). Wenn der neue Anschluss, das erste Mal klingekt, weiß ich, dass die alte Rufnummer nun umgelegt ist. Bin ja mal gespannt. Achso, kostet alles zusammen 30 Euro im Monat mit Internetflat, Digitalfernsehen (ohne PayTV) und Telefonflat (Festnetz). Einen Haufen Hardware, die ich gar nicht brauche, gab es auch noch dazu. Hat jemand Interesse an einem Orginal verpackten WLAN-Router?


bat, Fr, 10.08.2007, 10:34

jeden tag aufs neue

bin ich froh, daß ich mich nicht mehr mit den telekomikern herumschlagen muß. haben jetzt kabel d und die ausfälle tendieren gegen null (seit april nur ein kurzer ausfall wg. gewitter).


strappato, Sa, 11.08.2007, 20:09

Wenn man das so hört, kann ich mich ja richtig darüber freuen, dass hier nur die Telekom DSL hinbringt, und das nur mit max. 1MB/s. Private Anbieter: Fehlanzeige, genau rückkanalfähiges Kabel, UMTS oder Sachen wie Genion.

Ich hatte auch noch nie einen Drücker-Anruf. Erst recht nicht von einem TK-Anbieter.

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