Kleine Neuerung. Rechts unter den Links findet man jetzt einen kleinen Link mit dem Titel "heute vor einem Jahr", der den glücklichen Benutzer des Links - Überraschung - zum Eintrag des Tages von vor einem Jahr führt. Erdacht hat sich dieses handliche Skript Herr Heimchen, bei dem ich mich artig bedanken will.

Und irgendwie bin ich immer noch nicht so ganz aus dem Urlaub wieder zurück. Ich arbeite zwar schon seit letzten Freitag wieder fleißig (irgendwie muss die Kreditkartenabrechnung ja bezahlt werden) aber so richtig bin ich noch nicht wieder da. Ich schau sehnsüchtig den Flugzeugen hinterher und ich vermisse sogar das Essen. Naja, ein bißchen jedenfalls.

Tatsächlich hat es mir außerordentlich gut in den USA gefallen. Die kulturellen Unterschiede erschienen mir weniger groß, als ich es vorher befürchtet hatte. Als mich meine Mutter nach der Heimkehr allerdings fragte, ob ich mir vorstellen könnte, in den USA zu leben, musste ich lange nachdenken. Und schließlich zu dem Schluß kommen, dass ich nicht auf Anhieb weiß. Was auch damit zu tun hat, dass ich nicht wüßte, in welche Stadt ich gehen würde. Nach L.A. sicher nur, wenn ich mir von meinem Gehalt ein nettes Appartment in Santa Monica und Umgebung leisten könnte. Die anderen Städte, die ich bisher gesehen habe (San Francisco, Las Vegas, Phoenix, Albuquerque) waren auch nicht unbedingt auf der Liste jener Städte, in denen ich unbedingt mal leben wollte.

Ein wenig bedauere ich es schon, dass ich, bisher, in meinem Leben noch keine Möglichkeit hatte, bzw. mir keine Möglichkeit geschafft habe, mal ein Jahr irgendwo anders zu leben. Grundsätzlich würde ich immer noch gerne mal für ein Jahr ins Ausland gehen. Die USA lägen nahe, zumal ich nur im Englischen einigermaßen wörtlich wie schriftlich wohl fühle. Aber das wird wohl in diesem Leben nichts mehr. Was auch damit zu tun hat, dass man selber gewisse Ansprüche an sein Lebensumfeld stellt. Wenn, würde man gerne seinen jetzigen Lebensstandart in das andere Land transportieren und gerne noch eine Schippe drauf legen. Schließlich will man zwischendurch ja auch mal nach Hause fliegen.

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mutant, Mi, 18.10.2006, 17:47

nyc wuerde ich wohnen, vielleicht, aber 5000$ fuer ne 2 zimmerwohnung ist irgendwie nicht ok.
und rauchen sollte man wohl auch aufhoeren.


stralau, Mi, 18.10.2006, 17:49

Mh. Ich habe vor einer Weile festgestellt, daß dieses Plugin bei Spreeblick dafür sorgte, daß auch nichtveröffentlichte Beiträge plötzlich für die Allgemeinheit sichtbar wurden. Johnny hat es dann rausgenommen: www.spreeblick.com

Weißt Du, ob das inzwischen gefixt ist?


DonDahlmann, 18. Oktober 2006 17:51:51 MESZ

Keine Ahnung, aber hier gibt es keine Beiträge die offline stehen.

NY war ich noch nicht. Was das Rauchen angeht - ich bin gerade seit zwei Monaten rauchfrei, wäre also kein Problem. 5000 Dollar - ich hab bei Sponline gerad gelesen, dass man für 1200 Dollar irgendwo außerhalb ne 2 Zimmer Wohnung bekommt. Und das war wohl günstig. Selbst in Albuquerque, jetzt nicht gerade der Nabel der der Welt, sind die Wohnungen nicht eben billig.


g a g a, Mi, 18.10.2006, 18:39

man braucht eine ganze weile, um die dimension dieses weiten landes zu begreifen. mir ging es auch so, dass noch wochen- und monatelang die eindrücke innerlich an mir vorbeizogen. nie hat mich eine reise in irgendeinen teil der welt tiefer und langfristiger beeindruckt. erst gut vier wochen nach meiner rückkehr schrieb ich gerade mal das hier. ein wesentlicher unterschied war sicher zu deiner reise, dass sich mein aufenthalt auf die navajo nation reservation konzentrierte, was sich begrenzter anhört, als es ist, da es sich um das größte reservat in den usa handelt, das sich auf die vier bundesstaaten arizona, utah, colorado und new mexico erstreckt.

es war auch das erste mal, dass ich sehr ernsthaft darüber nachdachte, ob ich dort leben könnte. der magnetismus besteht eindeutig in der liebe zu dieser unfassbar schönen landschaft und der weite, die sich nach und nach, ganz subtil und befreiend in einem breit macht.

und ganz richtig, wie du schreibst: wenn, würde man gerne seinen jetzigen lebensstandard in das andere land transportieren (und gerne noch eine schippe drauf legen...). das wär's.

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