Wochenende
Wenn man mit 60 Leuten ein Wochenende auf einem Schloss ->
verbringt, die alle einen an der Waffel haben, kann das am Ende nur so aussehehen (das waren nur die Getränke, die man neben dem Bier zu sich genommen hat) ->
Jetzt machen die Banken ernst
Ahhhhhhhhh... MAAAAANNNNN.... VERFICKTE SCHEISSE.... RRAAAAAHHHHH.... KOTZENKOTZEN..... DRECK.... MAAAAAAAAANN... FICKEN..... SCHEISSE.... SCHEI-SSE....
Lesen
Erzahlt wird die Geschichte einer unbekannten Frau. Es ist ihr Tagebuch, dass hier abgedruckt ist. Aber es ist kein Tagebuch das sich über Jahre erstreckt. Vom 20. April bis zum 22. Juni 1945 geht dieses Buch. Gerade mal zwei Monate.
Aber die Autorin nimmt sich keine Zeit. Wahrscheinlich, weil sie einfach keine hatte. Man plumpst plötzlich in die letzten Tage des Krieges. Jeder Tag die Angst vor einem "Teppich" aus Bomben, die auch die Routine der letzten Jahre nicht vertreiben kann. Der Kalkstaub schmeckt immer gleich bitter, wenn er aus den Fugen in den Keller rieselt in dem vielleicht 40 Menschen ausharren. Dazwischen: Einkaufen, organisieren, Hunger, Kohle, Brikett, Gefechtslärm. Und immer wieder Hunger, Hunger, Hunger. Atemlos, immer wieder unterbrochen durch Zeiten in denen das Licht ausfiel und sie nicht schreiben konnte, oder in denen sie Besorgungen machen musste, stolpert das Buch über Tote, Lebenmittelkarten und die Tage vor und nach dem dem Fall Berlins. Dabei bleibt die Sprache trotz der Ereignisse lakonisch, fast zynisch und distanziert. Die Autorin läßt nichts weg, aber sie schmückt auch nichts aus und die emotionalen Momente sind selten, selbst als "der Iwan" da ist und die Vergewaltigungen los gehen, von denen sie auch nicht verschont bleibt. Aber so ist das dann eben, und schnell lernen die Frauen, dass man Vergewaltigungen dann aus dem Weg gehen kann, wenn man sich mit einem russischen Offizier einläßt. Es sind keine Entscheidungen die getroffen werden, wo abgewägt, überlegt, nachgedacht wird. Man sieht eine Lösung für ein Problem und man nimmt diese Lösung an. Man handelt, man ist alleine, denn die Männer sind tot, gefangen oder seelische Wracks die in den Fetzen ihrer Uniform auf der Bürgersteigkante sitzen und den Kopf zwischen ihre Knie drücken. Selbst die Russen verlieren an diesen Wracks irgendwann das Interesse.
Über die Autorin ist nichts bekannt, ausser, dass sie eine Bekannte oder Freundin des Journalisten Kurt W. Marek (besser bekannt als C. W. Ceram) war. Erstmalig erschien das Buch Ende der 50er Jahre in Deutschland. Dann aber nicht mehr. Die Autorin hat wohl erst kurz vor ihrem Tod einer erneuten Veröffentlichung in Deutschland zugestimmt. Das sie ihren Namen nicht nennen wollte, war ihr eigener Wunsch.
Das erstaunliche an diesem Buch: Es wird nicht gejammert. Niemals. Es wird berichtet, auch sehr persönliche Dinge, aber gejammert wird nicht. Eine dumpfe Traurigkeit liegt über allem, mehr nicht. Das Buch gehört zu den stärksten und besten Büchern über den zweiten Weltkrieg in Deutschland, das ich jemals gelesen habe.
Alzheimer & Blasenschwäche
From: "Silke Meier" silke_m@gmx.com Subject: Re: Wir zwei...ganz allein To: dondahlmann@t-online.de Content-Type: multipart/mixed; boundary="=_NextPart_qubhwsdmsrsvhbujfcfjg1" MIME-Version: 1.0 Reply-To: silke_m@gmx.com Date: Tue, 10 Jun 2003 19:41:24 +0200 X-Priority: 3 X-Mailer-Version: 2.20 X-Sender: AB8BFAC1-9AFD-11D7-81E6-0050F000704 Status: O Message-Id: 20030610173400.3422F2EC0E0@p15118180.pureserver.info X-WEBDE-TAG: S Sender: silke_m@gmx.com X-SpamPal: PASS X-HTMLModify: CLEAN - not modified
Hallo Ich versuche es mal auf diesen Weg, meinen"Traummann" zu finden! Aber >wenn mann staendig arbeitet ist es doch recht schwer einen Partner zu finden, mit dem man zusammen Spass und Erholung geniessen kann.
Wo arbeitest Du denn? Als Wetterstationsleiterin auf der Zugspitze?
Meine Hobbys sind Kino, Tanzen und noch vieles mehr.
Spannend!
In den Urlaub fahre ich am liebsten in FKK Clubs, da dort alles sehr locker und ungezwungen ist. Ich hoffe, Du bist jetzt nicht schockiert,aber ich habe noch viele kleine schwarze Geheimnisse, worauf ich dann noch komme!
Ich hoffe, dass Dir Deine Geheimnisse noch einfallen. Alzheimer in dem Alter wäre für mich schon ein Hinderungsgrund für eine Beziehung, da ich keine Lust habe meine Freundin jeden Abend von neuen überzeugen zu müssen, dass wir uns schon länger kennen und meine Hand genau da hingehört. Allerdings wäre das auch eine Erkärung für Deine Probleme mit Männern.
Als Anlage sende ich noch einige Fotos von mir mit, damit Du selbst entscheiden kannst, ob ich in etwa Dein Typ bin. Wie Du ja sehen kannst, bin ich nicht gerade haesslich, naja ich hoffe, das Dir die Bilder gefallen.So,nun gehe ich mal etwas ins Detail, wenn ich darf........?!
Würde ein "Nein" irgendwas ändern?
Ich bevorzuge heisse Blas- und Leckspiele, deswegen moechte ich Dir mal schreiben was wir beide anstellen koennten.
Ah - Beruf Glasbläserin! Ich wußte nicht, dass man damit am Rande der Gesellschaft steht.
Wie wuerdest Du das finden........ Ich ziehe Dich langsam mit meinen zaertlichen Haenden aus. Du liegst nackt auf Deinem Bett,
Wie jetzt? Ausziehen, obwohl ich nackt auf dem Bett liege? Und wo sind wir überhaupt? Bei Dir oder bei mir?
ich betreufele Dich vorsichtig mit Massageoel.
Bin ich ein Salat den man beträufeln muss?
Sanft massieren meine zarten Haende Deinen Ruecken und entspannen Deine Schultern, Du geniesst es und erholst Dich von Deinem Alltagsstress. Spaeter gleiten meine Haende tiefer und verwoehnen Dich weiter,
Vorsicht, ich bin kitzlig.
an Deinem Po spuerst Du ploetzlich, da ich auf Dir sitze, die heisse Feuchtigkeit meiner Lustgrotte.
Das geht mir jetzt zu schnell. Eben noch der Rücken, jetzt auf mir sitzenden. Und Damen mit Alzheimer UND Blasenschwäche gehören nun wirklich nicht mehr in meinen Altersrahmen.
Ich rutsche langsam nach unten, massiere Deinen knackigen Po, beruehre Dich dabei "ganz zufaellig" an Deinem schon ganz hart gewordenen besten Stueck.
Halt, halt, halt. Mein Fahrrad steht in der Garage! Wie kommst Du jetzt dahin und wieso streichelst Du es???
Meine flinke Zunge faehrt zaertlich an Deinem Hals entlang, Du bekommst vor Erregung eine Gaensehaut.Du drehst Dich auf den Ruecken und umfasst meinen Koerper mit Deinen Haenden.....
Ich lieg doch die ganze Zeit auf dem Rücken, Du scheissedoofes... tschulligung...kannst ja nichts dafür.
Ich glaube doch, das wir das weitere zu einem spaeteren Zeitpunkt austauschen! Ich bin ausgehungert und freue mich endlich einen Mann zu finden der richtig zupacken kann.
Tja, da bin ich nicht der richtige. Ich bin kein Heimwerker. Ich hab noch nicht mal eine elektrische Bohrmaschine.
Wie geht es jetzt weiter, ich kenne Dich ja leider noch nicht, habe aber aufrichtiges Interesse an Dir.
A-hä? Achja. Alzheimer...
Mir fehlt leider eine entsprechende Ausstattung um jeden Tag nach einen Antwortbrief zu schauen, möchte aber meine Identität noch bewahren.
Und womit hast Du die Mail geschrieben???
Im Kontaktmarkt einer Zeitschrift habe ich eine eigene Kontaktanzeige aufgegeben, dort konnte ich mir eine gesicherte Rufnummer einrichten, die Nummer ist 01908 ******. So hast Du die Moeglichkeit mich direkt zu erreichen, wir sollten uns aber kurz fassen da diese Nummer ja doch etwas kostet und ich mag keine unnoetige Verschwendung. Da koennen wir uns lieber ein gutes Essen im Restaurant goennen.
Das nenn ich mal nett! Du zahlst!
Ich freue mich aufrichtig bald mehr von Dir zu erfahren und hoffe das wir viele gemeinsame und heisse Stunden zusammen geniessen. Ganz liebe Gruesse Silke
Liebe Silke,
so leid es mir tut, aber eine an Alzheimer erkrankte, sich mit Blasenschwäche plagende Fahrradfetischistin ist nicht so ganz meine Kragenweite. Ich kann verstehen, dass Du anonym bleiben willst und mir deswegen die Bilder geschickt hast. Da ich ein gutes Herz habe, will ich die Sache noch mal überdenken und stelle Deine Bilder auf meine Internetseite, damit meine Freunde mich bei meiner Entscheidung unterstützen können.
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