Samstag, 25. Juni 2005

Bachmannpreis, Tag Drei

08:45 Uhr Ächz.

09:12 Uhr Das ist gar nicht schlecht, was Thomas Lang da liest, aber vielleicht bin ich zahlnloszahm, denn ich habe geträumt, dass ich irgendetwas sehr lässiges gemacht habe. Ich weiß nicht mehr genau was, aber ich bin sehr zufrieden aufgewacht. Ich nenne das "Terence Hill Zufriedenheits Gefühl". Zum Frühstück ist der Text, auch wenn mich so Dramen nicht interessieren, ganz ok. Bergsteigerdramenprosabelletristik. Super Idee, sowas in Klagenfurt, zwischen den Alpen, zu lesen.

09:45 Uhr Juror Nüchtern sieht aber gar nicht so und spricht von Verschlingung. Meine ein leichtes Zittern in seiner Hand zu sehen. Teufel Alkohol. Aber die Damen und Herren sind mit mit dem Text sehr zufrieden. Was ich nicht verstehe, weil der auch nicht anders war als, sagen wir mal, andere. (Es ist früh, Herrgott.) Es ist aber ein neuer Favourit geboren, soviel ist klar.

10:05 Uhr Jetzt kommt eine Dame, die einen Berg Haare auf den Kopf hat und ein bißchen, ein klitzekleines bißchen weinerlich ausssieht. So 30er Jahre weinerlich, als man Depressive noch auf Morphium gesetzt hat. Sabine Schiffner.

10:06 Uhr Ach, das soll so aussehen, weil der Text in der Zeit spielt. Dann prangere ich aber an, dass sie keine Perlenkette um den Hals hat. Die Jury wird es hassen. Alleine die merkwürdigen Namen. Und man kann eine Bäckerei nicht "Knigge" nennen. Das geht leider nicht. Ich vermute die März wird sowas sagen wie: "Das ist alles schön gedacht, aber auch nur gedacht". Das ist aber auch so ein wenig am Preis vorbei gelesen. Da muss man kryptischer sein. Kraweehl.

10:20 Uhr Und SINGEN geht schon mal gar nicht. Auch keine Schlaflieder. Aber tolles neues Wort gelernt: Muttermilchsammelstelle

10:42 Uhr Detering spricht von "Immensee". Hat interessanterweise das gleiche Hemd wie gestern an. Schwitzen die nicht? Was Radisch sagen will, weiß ich nicht, sie aber offenbar auch nicht, was mich beruhigt. Spinnen holt seeeehr weit aus, das wird entweder ein k.o. Schlag oder....ok, "fünffacher Flop". Das wird eine Hinrichtung. Strigel (heute nicht im Männerhemd sondern in rosa Bluse) macht weiter, die Autorin scheint jetzt wirklich Morphium zu brauchen.

11:26 Uhr Eva von Schirach hat einen sehr, sehr schönen Hals. Der Ausschlag Den Einfluss, den ein schöner Hals auf die Auswahl einer Sexualpartnerin hat, wird weitläufig unterschätzt. Von Schirach hat eine achtjährige Tochter, und liest den Juroren den Text so vor, als wäre es eine Gute-Nacht-Geschichte. Ich höre immer Petterson & Findus. Kann mich nicht konzentrieren. Um was gehts da eigentlich?

11:55 Uhr Das war wirklich nicht schlecht, auch wenn diese Kindervorlesestimme leider den ganzen Text kaputt gemacht hat. Ob es die Jury mag (außer er Radisch, die muss es mögen) - nein, Frau März meint "überflüssig", und das, wo sie dieses Jahr so nett zu allen war. Ich warte auf die Worte "Natur-Realismus"...ahhh.. Radisch sagt Assesscoir-Baukasten des Lebens.

12:00 Uhr UND DANN KLEMMT 3SAT DIE ÜBERTRAGUNG AB. SPINNEN DIE????

Stream im Netz ist auch kaputt. Höre gerade Radisch sagen: Seit wann geht es um Wahrheit im Text? Rakusa will was sagen, leider kann man es nicht verstehen. Laut Vorort Bereichterstattung, findet Ebel den Text "verkantet". Offenbar wird Frau von Schirach auseinander genommen.

12:29 Uhr Wie gut das Bekannte vor Ort sind, die einen mit Infos versorgen. So wird berichtet, dass Nüchtern es belanglos fand, Spinnen den Kopf schüttelte und Miller es nicht nicht interessierte.

So - das war es für dieses Jahr. Ab halb zwei kann man den Publikumspreis wählen.

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Freitag, 24. Juni 2005

Bachmannpreis, Tag zwei

Das fängt ja heiter an. Die ersten beiden Texte sind derartig langweilig, dass man sich fragt, wie man bei sowas wach werden soll. Außerdem scheinen Männnernamen mit L schwer in zu sein. Gestern Leander, heute Lennert. Es dauert sicher noch ein paar Klagenfurts, bis all die Lukas, Jannik und Nicos die heute noch im Prenzlauer Berg in die Sandkästen pinkeln eine Rolle in den Storys all der Leas, Hannahs, Leonies spielen.

Schlimm auch: Immer wenn die Frau Strigl sehe, muss ich summen: "Ich bin Schnappi, das kleine Krokodil".

Die Dame gerade mit dem Dutt und dem hübschen Akzent hat einen ganz okayen Text über eine (so hab ich es verstanden, aber das heißt ja nichts, wie ich gestern schon mal erwähnte) Misshandlung gelesen. Nicht so fernsehtauglich, sehr leise, sehr unbetont, sehr kompliziert. Spinnen bemängelt, dass Wahnsinnsdarstellungen große Tradition haben und behauptet, offenbar zur Überraschung der Autorin, das der Text ein Gedicht sei. So langsam macht er mir Angst. Frau Strigl meint, es gäbe eine Allergie, die es einem verböte Lyrik wahrzunehmen, während Frau Radisch die dauernde österreichische Jammerei auf die Nerven geht. Das wird sicher später noch am Büffet ausdiskutiert. (Männerhemd Strigl vs. Bluseimmerzueng Radisch)

Letzte Lesung nicht mitbekommen, weil (jetzt kommts) mich das wunderschöne Mädchen aus Südfrankreich anrief, wo die kreative Elite ihrer Branche gerade ihren Genpool verkleinert, und sich beklagte, dass sie a) schlimme Kopfschmerzen habe, b) es ihr schlecht sei, c) sie morgens um acht ins Bett gekommen sei, d) sie keinen Spaß haben würde, weil eigentlich alle blöd seien.

Ich füg nach freundlicher Bitte mal Uhrzeiten ein:

15:18 Uhr Anne Weber. Irgendwie geht es in dem Text gerade um Bohnen, deren Sprunghaftigkeit und Kapitalismuskritik. Ich verstehe das nicht, was aber nichts heißt. (siehe oben und überall) Wo steckt eigentlich Praschl?

15:50 Uhr DIe Jury begeistert sich über die literarische Aufarbeitung über Grossraumbüros, Gummibärchen und Schokoladenosterhasen, die irgendwas mit Platon zu tun, aber nicht intelektuelles an sich haben, denn, so Herr Ebel, an einem Schokoladenosterhasen kann nichts platonisches sein (Sinngemäß). Offensichtlich war das Mittagessen nicht so üppig. Das scheint sich ein neuer Favourit heraus zu schälen. Jetzt folgt eine hochdeutsch sprechende Südkoreanerin aus Österreich.

16:38 Uhr Zu Anna Kim kann ich leider nichts sagen, da ich mir zwischendurch ein Brot gemacht, auf den Balkon gegangen bin und dann völlig fasziniert dabei zugeschaut habe, wie eine Mutter gegenüber vorm Eisladen sehr lange ihr Kind zusammengeschissen hat. Burkhard Spinnen jedenfalls redet jetzt von Grabschändung, meint es aber positiv. Glaub ich. Engerer Favouritenkreis, oder sie wird bis morgen vergessen.

17:15 Uhr Klaus Böldl beschreibt eine Postkartensammlung der 70er Jahre, die Passau zeigt. Sehr maniriert. Sehr genau. Erinnert an den letztjährigen Gewinner Tellkamp. Leider gut, auch wenn es mich ein wenig langweilt. Aber alles sehr, sehr genau, sehr überlegt, aber auch nicht zu durchdacht. Aber (jetzt mal persönlich rumgemosert): Das sind so autistische Zustandbeschreibungen, die am Ende völlig inhaltslos bleiben, weil sie eine langweilige Postkartenbeschreibung eines manisch Ordnungsliebenden sind, der T-Shirts auf Kante faltet. Er beschreibt einfach sehr genau Passau und gerade eine Kirche. So ähnlich wie die 200 Seiten Altarbeschreibung bei Umberto Eco. Hab ich auch überschlagen. Das es der Jury gefallen wird, weiß ich nicht. Allerdings hat es nicht das Tempo von Tellkamp, nicht diese Handlungsstränge etc.

17:38 Uhr Radisch: Man kann Passau einfach nicht so toll finden, dass man das aushält. Strigl hat ihn ebenfalls runtergemacht, desweiteren (überraschenderweise) Frau Rakusa. Sozialoberpädagoge Sozialkundelehrer Kritiker Ebel sagt was nettes, um direkt hinterher zu hängen, dass es zu genau ist (huch?). Detering, der Böldl vorgeschlagen hat, ist natürlich verzweifelt und bietet an, dass man ihn für ästhetisch unzurechnungsfähig halten könne, aber der Text sei unprätentiös (huch?). Das wäre ein schöner Schlußsatz, aber er redet weiter. Mal sehen was Spinnen sagt. Auf jeden Fall bisher der härteste Verriss des Tages. Überraschend. (Ich kann das schreiben, weil Detering immer noch erklärt)

17:44 Uhr So. Spinnen. Sieht beim sprechen so, als hätte er in einen faulen Apfel gebissen. Findet das alles zuviel, wie auch Nüchtern und März. Doch kein Favourit, da kann Detering am Sonntag nominieren wie er will.

Das war ein echt schwacher Tag, textlich gesehen. Gestern waren mit Heinrich, Schoch und Balkow deutlich bessere Texte am Start. Allerdings hat Anne Weber bei der Jury einen ziemlich guten Eindruck hinterlassen. Ich lehn mich mal aus dem Fenster und tippe mal die Reihenfolge der Jury Favouriten, die die vier Preise unter sich ausmachen könnten. (Ich lieg normalerweise immer völlig daneben)

  1. Anne Weber
  2. Natalie Balkow
  3. Julia Schoch
  4. Gerhild Steinbuch

Nur noch sechs fünf Stunden vier drei zwei eine Lesungen. (Das spannende sind eh die Diskussionen)

P.S.: Ach ja, du dämlicher DHL Bote. Ich saß ab heute 09.00 Uhr am Rechner. Du hast um 11.40 Uhr einen Paketzettel in meinen Briefkasten geworfen. Du musst, um an meinem Briefkasten zu kommen, ins Haus rein. Dafür musst Du klingeln. Warum Du nicht bei mir geklingelt hast, ist mir ein Rätsel, dass ich ab morgen klären werde, in dem ich mir erst die Adresse der Zustellbezirksdingens geben lasse, um danach mal schriftlich anzufragen, ob es seit neustem nicht mehr zum Porto gehört, das die Pakete, auf die man dringend wartet, nach Hause geliefert werden, bzw. ob es nicht mehr zur Grundausbildung eines Paketzustellers von DHL gehört eine Klingel bedienen zu lernen.

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Donnerstag, 23. Juni 2005

Bachmannpreis, Tag Eins

Wie jedes Jahr, der große Lesemarathon bei der Bachmannpreis Verleihung in Klagenfurt. 3Sat überträgt alles live, auch die Sachen, die man lieber nicht sehen wollte. Wie jedes Jahr versuche ich gleichzeitig zu arbeiten und mit einem Auge die Lesung zu verfolgen. Die Qualität der Lesungen ermisst sich mir dabei aus der Tatsache, ob ich den Ton abdrehe, oder nicht. Bisher läuft er.

Heute ist der erste Tag, die ersten vier Lesenden haben (fast) fertig. Bisheriger Eindruck: Texte aus persönlichen Erlebnissen sind wieder da. War letztes Jahr schon ansatzweise zu sehen, hat sich dieses Jahr wohl endgültig durchgesetzt. Was wohl auch daran liegt, dass "Stil" einfach durch ist, wie eine Jurorin anmerkte. Juroren scheinen sowieso in diesem Jahr Dormicum ins Wasser bekommen zu haben. So sanft hab ich die Damen und Herren noch nie erlebt. Wo sonst die Fetzen fliegen, sagen sie Sachen wie "guter Text, hinten etwas schwach" statt wie letztes Jahr "So gelangweilt hab ich mich ja lange nicht mehr". Allerdings sind die Texte dieses Jahr auch schwerer zu packen, weil es eben persönliche Erlebnisse sind. Was ein ganz schön gemeiner Trick ist, denn keiner der Kritiker kann dann den Inhalt angehen, sondern nur die Umsetzung. Bisheriger Liebling der Juroren: Julia Stoch mit einem Text, den ich nicht verstanden habe, aber das ist jedes Jahr so, dass ich die Texte nicht immer verstehe. Je weniger ich einen Text verstehe, desto lieber mögen ihn die Juroren, das was schon immer so. Bisher bester Text meiner Meinung nach von Susanne Heinrich. Eigentlich ein rhythmisch interessanter, vom Stil fast Blogartiger Text, der ein bißchen mit dem sorglosen Kleinmädchen Image rumspielt. Die Texte kann alle hier runterladen. Allerdings immer erst, wenn der Autor seine Lesung beginnt.

Der Nachmittag war dann überraschenderweise doch eher von, sagen wir mal, komplizierten Konstruktionen beherrscht, so das sie Juroren auch gleich wieder behauptet haben, dass es um Stil geht und dieser wichtig ist. Der erste Text war sehr langsam, beim zweiten musste ich Sätze wie "Unter den Füßen tauber Torf. Tschwai, mordel, maschel. Zwei und eine halbe Stunde. Da lacht doch der Hämehä. Horch: eine Kastanie! Die fällt anders als ein Zapfen. Horch das Kanstern. Larven im toten Gehölz. Wie sie ticken, wie sie pochen. Wie eine Totenuhr." hören. Das war eher schwer, aber ich denke, es geht mir noch den Umständen entsprechend gut. Die Bekannte hat allerdings mit ihrem Text schwer das Haus gerockt. Das riecht nach einem Preis, was mich extrem freuen würde. Aber es kommen ja noch der Freitag und der Samstag. Daumen drücken.

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Mittwoch, 22. Juni 2005

Nettes Lob aus der Neuss-Grevenbroicher Zeitung. Danke!

(Klick misch)

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Dienstag, 21. Juni 2005

"Echte Kopfschmerzen bereiten den Studios aber die Blogger (von web log = Internet-Tagebuch), Netzschwätzer also, die zu allem ihre Meinung ablassen. Es dauert keine zwei Minuten, um auf einem Portal wie www.blogger.com eine kostenlose Site zu eröffnen. So kann jeder seine Gedanken zum "Krieg der Welten" verewigen, die dann jedermann zugänglich ist."

In dem Bericht geht es um die von Filmstudios wie Konzertagenturen (vergl. den Ärger um Fotos von den Coldplay Konzerten) immer häufiger verordnete Gleichschaltung der Medien. Es ist nichts Neues, dass es eine Sperrfrist für Veröffentlichungen gibt. Es gab auch schon immer ein Gentlemans Agreement zwischen Journalisten, Filmverleihen, Musikfirmen etc. Man bekommt das zu besprechende Material vorher, dafür schreibt man auch erst drüber, wenn die die VÖ ansteht. Etwas anderes würde allerdings auch für die Medien keinen Sinn machen, denn was sollen die über einen Film berichten, der erst sechs Wochen später anläuft. Und das manche Firmen paranoid werden, wenn es um Ware geht, die viel verkaufen soll, leider aber schlecht ist, weiß ich, seit ich mal erlebt habe, dass eine Musikfirma die neue CD ihres Stars in einem CD Player anlieferte, bei dem die Lade zugeklebt war, damit man sie nicht öffnen konnte. Den Player musste man natürlich später wieder zurückgeben, damit die Firma sehen konnte, dass man auch ja keine Kopie gemacht hatte. Was anderes ist es aber, wenn Firmen per Unterschrift von Journalisten verlangen, dass sie erst ab einem bestimmten Zeitpunkt über etwas öffentlich schreiben, bzw. das bestimmtes Material nach Ablauf eines Datums nicht mehr veröffentlicht werden darf, also quasi seinen Urheberrechtsschutz verliert.

Letzlich gibt es da eigentlich nur eine Antwort: nicht drüber schreiben. Denn genauso wie eine Firma bestimmten kann, wann und ob man über deren geistiges (haha) Eigentum berichtet, genauso können Zeitungen und Journalisten entscheiden, ob sie über etwas berichten. Das nun zum Beispiel einige Flimverleiher Angst haben, dass Blogs in Zukunft die Mediensperren unterlaufen, halte ich für übertrieben. Gerade die Bereiche Film und Musik sind sehr vom persönlichen Geschmack abhängig. Natürlich kann irgendein Kritiker, der einen Film sechs Wochen vor seinem offiziellen Start schon gesehen hat, behaupten, der Film sei der größte Müll seit Menschengedenken, aber das würde wahrscheinlich trotzdem kaum jemanden davon abhalten, den Film zu sehen.

Viel eher sehe ich die Gefahr, dass Firmen das Medium der Blogs benutzen, um zusätzliche Promotion für einen Film zu machen. Das man in vielleicht nicht allzu ferner Zukunft Blogbots einsetzen kann, um zufallsgenerierte Einträge zu erhalten, um dann, wenn die Blogs mal so ein oder zwei Jahre mäßig untereinander verlinkt vor sich herdümpelen, plötzlich mit positiven Einträgen über ein Produkt, einen Film oder eine neue CD zu kommen. Klingt utopisch?

So weit entfernt ist das nicht. Ich nutze zum Beispiel Flickr um bei Antville per MMS zu mobloggen. Und das kann ich nicht nur hier, sondern bei allen Antville Blogs, bei denen ich als Admin oder Contributer eingetragen bin. Ich kann, nur mit einem Handy ausgestattet, von jedem Ort der Welt, solange ich Empfang habe, auf verschiedenen Blogs in wenigen Schritten posten. Es gibt also jetzt schon die Möglichkeit und die relative Anonymität der Blogsphäre macht es noch leichter Blogs anzulegen, die gar nicht existieren sollten.

Warum sich jemand diese Mühe machen sollte, Blogbots entwicklen, die sich automatisch einloggen, Texte generieren usw.? Weil es Geld bringt. Es hat sich auch keiner vorstellen können, dass es Firmen gibt, die den ganzen Tag nichts anderes machen, als abertausende von Seiten als Linkfarmen zu erstellen, die das Googleranking einer anderen Firma verbessern. Die Porneauxindustrie hat das, wie so oft, als erste entdeckt. Schon seit etlichen Jahren findet man in den Refs immer wieder Blogs, die nichts anderes als Weiterleitungen zu Payseiten sind. Andere Gewerbesparten werden da nachziehen. Auf jeden Fall ab dem Moment, ab dem es vernünftige Textgenerierungsbots gibt, oder man 1 Euro Jobber einstellen kann, die Blogs pflegen.

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