Mittwoch, 25. Oktober 2006
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  10. Zhonghua
  11. Nippon
  12. Slovania
  13. Vaticanae
  14. Nsk

Titel der neuen Laibach CD namens "Volk". Ich freu mich schon drauf.

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Ungeordnetes XXI

Hmmmm... (Ich habe es knapp 4 Minuten ausgehalten)

Eigentlich bräuchte ich nochmal vier Wochen Urlaub, um all die angefangenen Geschichten die hier auf dem Rechner rumliegen mal zu Ende zu schreiben.

Und noch mal eine, um die ganzen Panoramaphotos die ich den USA gemacht habe, zusammen zu kleben

Karin Dreijer. Mal wieder elektrische Musik, die man gut finden kann. Kam ja selten genug vor in den letzten Jahren.

Mein altes, wie mein neues Batterietelefon hat eine Notizfunktion, die ich selten nutze und sofort wieder vergesse. Gerade beim Aufräumen des Telefons folgende Notizen gefunden.

E. Anrufen (hat sich wohl erledigt, Notiz ist vom 02.07.2004. Außerdem weiß ich nicht mehr, wen ich mit E. gemeint haben könnte)

Dünsteinsatz (mittlerweile erworben und begeistert)

www.retrocrush.com

The first annual miniature schnauzer christmas ornament

Achtung! Davon kommt man nur schwer wieder los. (Aus den Untiefen meiner Bookmarks, wenn ich mich recht entsinne erstmals bei Höflichen Paparazzi gesichtet. Immer feste auf Tierchen klicken)

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"Die Wahlcomputer wurden in mehreren Fällen vor der Ankunft des Wahlvorstands angeliefert und standen unbewacht im frei zugänglichen Wahllokal, bestenfalls unter Aufsicht des Schulhausmeisters. Gesichert waren die Wahlcomputer mit einer einfachen Bleiplombe, die sich mit wenig Aufwand fälschen bzw. manipulieren lässt.

Die auf dem Deckel des Computergehäuses angebrachten Siegel von Nedap und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) waren zwar eine leichte Verbesserung gegenüber den zuvor verwendeten Papiersiegeln, stellen aber kein ernsthaftes Hindernis für einen motivierten Angreifer dar. Für den Wähler sind die Siegel unsichtbar hinter einer Abdeckklappe verborgen. Der Wahlvorstand widmete den Siegeln bei der Inbetriebnahme keinerlei Aufmerksamkeit, selbst eine plumpe Totalfälschung der Siegel wäre nicht aufgefallen. "

Der CCC hatte einen eigenen "Wahlbeboachter" nach Cottbus geschickt, der nun berichtet

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Dienstag, 24. Oktober 2006

Wenn Berlin „arm, aber sexy“ ist, dann ist der Wedding das Lustzentrum der Stadt. Nehmen wir nur die Müllerstraße, dieser Sündenpfuhl des Nordens, lasziv reiht sich ein Ein-Euro-Shop an den nächsten, nur unterbrochen vom Billig-Kaufhaus und dem Pfennigparadies.

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Ich versuchs mal wieder mit Nanowrimo. Letztes Jahr bin ich zwölf Seiten weit gekommen. Dann war ich von meinem eigenen Geschreibsel so angenervt, dass ich aufgehört habe, bevor ich den letzten Respekt vor mir verliere und in die Politik gehe. Das war ja eigentlich immer meine Notlösung, falls mit allen anderen Karrieren nicht klappen würde, in die Politik gehen. Einer kleinen Partei beitreten (PDS, FDP) mit der Frau des Ortsvorsitzenden vögeln. die ihrem Gatten einredet, ich müsse ganz weit oben auf die Liste, und dann in den Bundestag einziehen. Oder in einen Landtag mit gut bezahlten Abgeordnetenbezügen. Wäre auch ok. Eine andere Variante war immer: Sekte gründen. Der Nachteil von Sekten gegenüber der Politik ist jedoch, dass man erstmal ein paar Irre finden muss, die das, was man macht, so toll finden, dass sie bereit sind dafür Geld zu zahlen. Es gibt zwar, wie ich aus einer sehr, sehr verlässlichen Quelle weiß, genügend Irre auf der Welt, ja sogar in Deutschland, die bereit sind für irgendeinen halbwegs glaubhaft formulierten Schwachsinn ihre Geldbörsen zu öffnen, aber da muss ich ehrlich sein: es würde keinen Spaß machen.

Eine weitere Variante reich und berühmt zu werden habe ich den letzten Tagen eruiert. Wie meine Leser, diese kleinen, aufmerksamen, naughty Pandas schon festgestellt haben, war ich auf dem Pornofilmfestival in Berlin. Dort wollte ich mal sehen, wollte ich mal sehen, wie es denn aussieht, so zwischen der Kunst und dem Porneaux. Ich kann berichten: schlecht sieht es aus. Das was die "Queer" Beauftragten und standhaft sagenden "Ich bin eine Feministin die eben Pornos mag" Damen dort an Filmen abgeliefert haben, war wirklich das langweiligste was ich seit langem gesehen habe. Krönung waren die Filme von einer Frau namens "Petra Joy". Gut, der Name hätte einen warnen können. Sie hatte einen Film gedreht, der aus Phantasien bestand, die ihr andere Frauen ins Ohr geflüstert haben. Seitdem weiß ich, das Frauen, wenn sie eine Autowerkstatt betreten, sich sofort vorstellen, wie es sein könnte von zwei muskulösen Mechanikern gevögelt zu werden, dass sie gerne Rosenblätter (aber keinen Schaum) vor dem Geschlechtsverkehr in die Wanne werfen und noch viele Dinge mehr, über die ich hier nicht sprechen will.

Noch schlechter als dieser Film war allerdings "One Night Stand" von Emilie Jouvet, ein Queer Porno, der aussah wie ein Heteroporno. Was mich bei allen angeschauten Filmen extremst nervte: kaum einer hatte Gefühl für die Kamera und die Postproduktion. Langweilig abgefilmtes Fleisch, mit dem großen Unterschied, dass Amateure zu werken gingen. Diese Form von Gonzo Porno ist nun aber auch nicht sensationell neu. Jedenfalls dachte ich mir: einen Porneaux filmen, dessen Kamera und Licht und Bildausschnitte mal ein bisschen anders sind, kann nicht so schwer sein und müsste mir Reichtum und Macht bringen. Da mir aber sowohl die Kamera, als auch das Licht, als auch die Möglichkeit zur digitalen Nachbearbeitung als auch die Darsteller fehlen, versuch ich halt doch erstmal ein Buch zu schreiben. Sowas kann man auch seinen Eltern leichter erklären.

P.S.: Im der taz gibt es einen schönen Artikel zum Thema Porneaux im allgemeinen. Die ästhetische Leere erklärt das aber auch nicht.

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