Irgendwas ist ja immer : Tags : Bloede Politik
Mittwoch, 23. Apr 2008, 17:46 - Topic 'Bloede Politik'
Lacher des Tages. Wenn es nicht auch ein wenig traurig wäre:
Quelle, via Fefe.
Auch schön finde ich ja, das angebliche Antifa Aktivisten jetzt Opel Astra fahren. Willkommen in der neuen Mitte :)
Es gibt Dinge, die will niemand haben. So geschehen in Bad Oldesloe, wo Daniel Schenk* ein technisches Gerät an seinem Auto entdeckte. Es diente seiner Ortung. Schenk demontierte den Peilsender und übergab ihn der taz nord-Redaktion in Hamburg. Die taz recherchierte nach dem Besitzer, doch niemand wollte etwas mit dem Peilsender zu tun haben.Das tolle: Das LKA, dass die Wanze angebracht hat, hat sich jetzt doch gemeldet und schreibt wohl, dass sich der Überwachte, den Sender "böswillig angeeignet" habe. Interessant. Man darf also nach deren Rechtsverständnis gefundene Wanzen nicht anfassen oder entfernen. Vermutlich ein Verstoss gegen das Fernmeldegesetz.
Quelle, via Fefe.
Auch schön finde ich ja, das angebliche Antifa Aktivisten jetzt Opel Astra fahren. Willkommen in der neuen Mitte :)
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Donnerstag, 28. Feb 2008, 15:22 - Topic 'Bloede Politik'
Vielleicht werde ich ja alt, vergesse Dinge oder hab irgendwas verpasst. Aber warum streitet man sich in der SPD über mögliche Koalitionen mit der "Linken", wenn man in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern seit Jahren zusammen an der Regierung ist? Und zwar nicht "toleriert" sondern als richtige Koalition? Muss ich das verstehen?
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Donnerstag, 31. Jan 2008, 01:48 - Topic 'Bloede Politik'
Manchmal denke ich ja, das ich in die Politik gehen sollte, um dass verändern zu können, was mir wirklich am Herzen liegt. Denn ich liebe dieses Land und zu dem komme ich aus dem Rheinland, also aus dem richtigen Rheinland, nicht Düsseldorf, also daher, wo der rheinische Katholizimus, der rheinische Kapitalismus und der rheinische Kommunismus herkommt. Und zwar ohne sich gegenseitig zu bekämpfen. Für einen echten Rheinländer, wenn er nicht aus Düsseldorf kommt, klingt das sofort logisch.
Lustigerweise gehen dort alle Konzepte Hand in Hand und man unterschätzt auch, wie ökologisch der Rheinländer an sich ist. Ich sag nur "Grafschafter Rübensirup" und sofort ist der Kreis geschlossen zu gesunder Ernährung und Bio-Rüben-Fuel. Aber leider ist alles rheinische seit dem Umzug der Regierung nach Berlin verlorenen gegangen,. Früher konnte man sich darauf verlassen, dass der rheinische Klüngel zwar korrupt war, aber seine Grenzen kannte. Wer aus einer Staatssekretärposition zu den Stadtwerken Bonn wechselte, der war ein korrupter Widerling, "Dä is drusch, den wollte man eh nitt mehr wähle weil dät hann isch ja schon gewooscht, der wor schon imma eh fiese mööp". Heute treten ehemalige Bundeskanzler für den Gazprom Konzern ein und keiner wundert sich. Das hätte es unter Adenauer und Abs nicht gegeben.
Und deswegen denke ich machnmal - der Politik in Deutschand fehlt das Rheinländische. Diese lässige laissez-faire aus nicht vermeitbaren Klüngel (Karnevalsverein und Golf-Club) und elementaren Bürgerbedürfnissen ("Isch kooff nur bejm Nachbarn, den kenn isch, doo hamwer schon imma einjekooft, dot is joot, jeh mir wech mit Industrjie" oder auch "So schlimm woret mit den Stadtwerchen ja och nich") Wenn es eine starke rheinländische Fraktion bei den Grünen oder den Linken geben würde, käme ich ja echt in Versuchung mit der Politk, aber das ist eben so "Adenauer-mäßig" wie ich alt bin
Lustigerweise gehen dort alle Konzepte Hand in Hand und man unterschätzt auch, wie ökologisch der Rheinländer an sich ist. Ich sag nur "Grafschafter Rübensirup" und sofort ist der Kreis geschlossen zu gesunder Ernährung und Bio-Rüben-Fuel. Aber leider ist alles rheinische seit dem Umzug der Regierung nach Berlin verlorenen gegangen,. Früher konnte man sich darauf verlassen, dass der rheinische Klüngel zwar korrupt war, aber seine Grenzen kannte. Wer aus einer Staatssekretärposition zu den Stadtwerken Bonn wechselte, der war ein korrupter Widerling, "Dä is drusch, den wollte man eh nitt mehr wähle weil dät hann isch ja schon gewooscht, der wor schon imma eh fiese mööp". Heute treten ehemalige Bundeskanzler für den Gazprom Konzern ein und keiner wundert sich. Das hätte es unter Adenauer und Abs nicht gegeben.
Und deswegen denke ich machnmal - der Politik in Deutschand fehlt das Rheinländische. Diese lässige laissez-faire aus nicht vermeitbaren Klüngel (Karnevalsverein und Golf-Club) und elementaren Bürgerbedürfnissen ("Isch kooff nur bejm Nachbarn, den kenn isch, doo hamwer schon imma einjekooft, dot is joot, jeh mir wech mit Industrjie" oder auch "So schlimm woret mit den Stadtwerchen ja och nich") Wenn es eine starke rheinländische Fraktion bei den Grünen oder den Linken geben würde, käme ich ja echt in Versuchung mit der Politk, aber das ist eben so "Adenauer-mäßig" wie ich alt bin
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Freitag, 18. Jan 2008, 18:13 - Topic 'Bloede Politik'
Das doofe ist ja: Wenn Roland Koch die Wahl in Hessen gegen diese Buchstaben-Braut verliert, dann bekommt er bestimmt irgendein Amt in Berlin und gibt noch mehr Unsinn von sich. Das hat die SPD in den letzten Jahren mit ihren Wahlverlierern ja auch immer so erfolgreich durchgezogen. Lieber wäre mir fast, er bliebe in Hessen. ('tschulligung, Hessen. Einer muss ihn ja nehmen, abschieben ist ja nicht)
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Sonntag, 6. Jan 2008, 20:57 - Topic 'Bloede Politik'
Vielleicht wäre es ja sinnvoller, wenn man statt "Boot Camps" und härter Strafen mal wieder dazu übergehen würde, mehr Geld in die Ausbildung von Jugendlichen zu stecken. Ich habe keine Ahnung, wie der Bildungshintergrund der Straftäter der letzten Wochen ist, aber wenn man sich die Vorkommnisse aus Hauptschulen anschaut, scheint es zumindest einen gewissen Zusammenhang zu geben.
Es ist typisch für die deutsche Politik der letzten Jahre und auch für die deutschen Politiker, dass man erst an manchen Ecken das Sozial- und Bildungsnetz zusammenstreicht, um dann nach einer gewissen Zeit hilflos vor den Ergebnissen zu stehen. Und um sie dann zu dämonisieren und zur Schuld derjenigen zu erklären, die durch die Streichungen durchs Netz gefallen sind. Hartz IV Bezieher werden ein Lied davon singen können.
Keine Frage - wer auch noch in einer Gruppe einen andern Menschen angreift und ihn zusammenschlägt hat sie nicht mehr alle. Wer seinen Anstand und seinen Respekt vor der Menschlichkeit verliert, der hat eine möglichst harte Strafe verdient. Und jeder, egal wie übel ihm das Leben mitgespielt hat, jeder hat die Chance, seine Entscheidung vor einer solchen Tat zu treffen. Das ändert aber nichts daran, dass Teile der Probleme in den Schulen und auf der Strasse auch zum Teil Schuld einer Politik sind, die sich nicht mehr um Zukunft, sondern nur noch um den nächsten Wahlterimin im Auge hat.
Ich weiß nicht, ob ein besserer Zugang zu Bildung die Vorkommnisse der letzten Wochen verhindert hätte. In meiner, kleinen, gutbürgerlichen Welt glaube ich daran, dass mehr Bildung, mehr Hinwendung zur Kultur auch Menschen dazu bewegen kann, die Finger von Gewalt zu lassen. Und wer Menschen Chancen und Perpektiven gibt, der hat hat dann auch weniger Probleme mit einer Gesellschaft, die aus Angst und Frust durchdrehen. Doch dummerweise werden wir von Menschen regiert, die demonstrierende Menschen für ein Sicherheitsrisiko halten und in den eigenen Versäumnissen der Vergangenheit nun einen weiteren Grund dafür sehen, die Vorratsdatenspeicherung zu befürworten.
Noch mehr zum Thema hat Heribert Prantl geschrieben
Es ist typisch für die deutsche Politik der letzten Jahre und auch für die deutschen Politiker, dass man erst an manchen Ecken das Sozial- und Bildungsnetz zusammenstreicht, um dann nach einer gewissen Zeit hilflos vor den Ergebnissen zu stehen. Und um sie dann zu dämonisieren und zur Schuld derjenigen zu erklären, die durch die Streichungen durchs Netz gefallen sind. Hartz IV Bezieher werden ein Lied davon singen können.
Keine Frage - wer auch noch in einer Gruppe einen andern Menschen angreift und ihn zusammenschlägt hat sie nicht mehr alle. Wer seinen Anstand und seinen Respekt vor der Menschlichkeit verliert, der hat eine möglichst harte Strafe verdient. Und jeder, egal wie übel ihm das Leben mitgespielt hat, jeder hat die Chance, seine Entscheidung vor einer solchen Tat zu treffen. Das ändert aber nichts daran, dass Teile der Probleme in den Schulen und auf der Strasse auch zum Teil Schuld einer Politik sind, die sich nicht mehr um Zukunft, sondern nur noch um den nächsten Wahlterimin im Auge hat.
Ich weiß nicht, ob ein besserer Zugang zu Bildung die Vorkommnisse der letzten Wochen verhindert hätte. In meiner, kleinen, gutbürgerlichen Welt glaube ich daran, dass mehr Bildung, mehr Hinwendung zur Kultur auch Menschen dazu bewegen kann, die Finger von Gewalt zu lassen. Und wer Menschen Chancen und Perpektiven gibt, der hat hat dann auch weniger Probleme mit einer Gesellschaft, die aus Angst und Frust durchdrehen. Doch dummerweise werden wir von Menschen regiert, die demonstrierende Menschen für ein Sicherheitsrisiko halten und in den eigenen Versäumnissen der Vergangenheit nun einen weiteren Grund dafür sehen, die Vorratsdatenspeicherung zu befürworten.
Noch mehr zum Thema hat Heribert Prantl geschrieben
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