Donnerstag, 2. Nov 2006, 11:00 - Topic 'Gib mir Dormicum'
Nehmen wir mal an ein, ein Dienstleister aus dem Finanzwesen hat sich angelblich gegenüber einem Kunden unglücklich verhalten.
Nehmen wir weiterhin mal an, das Verhalten ist dergestalt, dass ein neutraler Beobachter der Verdacht kommen könnte, bestimmte Mitarbeiter des Dienstleisters seien
wie die Nacht.
Nehmen wir weiterhin mal an, der Kunde, der aus seinem subjektiven Empfinden heraus das gleiche Gefühl teilt, wie der eben erwähnte Beobachter, ist ob des Verhaltens des Dienstleisters so erregt, dass er, nachdem der Sachverhalt vom Tisch ist, die gesammelte Kommunikation mit dem Dienstleister einem größeren Publikum zur Verfügung stellt. Sagen wir mal: dem Internet. Die macht er einfach, in dem er eine Kettenmail in Gang setzt.
Nehmen wir desweiteren an, diese Mail erreicht eine Bloggerin, die die Korrespondenz sehr witzig findet. Diese Bloggerin nimmt sich vor, den per Mail erhaltenen Briefwechsel auf ihre Seite zu stellen. Da sie aber nicht weiß, ob der Briefwechsel nun wirklich echt ist, oder nicht und zu dem etliche Daten im Briefwechsel zu lesen sind, tippt sie den Brief ab und löscht alle Hinweise auf den Kunden und des Dienstleisters aus dem Finanzwesen. Mit anderen Worten: niemand, wirklich niemand - mal abgesehen von den Menschen, die den Briefwechsel geführt haben - kann erkennen, um welchen Dienstleister aus dem Finanzwesen es sich handelt? Es könnte eine Volksbank sein. Oder eine Sparkasse. Oder die Bank einer weltweit operierenden Automarke aus Stuttgart. Zum Beispiel. Jedenfalls weiß das keiner.
Nehmen wir ganz am Ende an, die Bloggerin wird wegen dieses, vollkommen unkenntllich gemachten Briefwechsels von eben jener Bank abgemahnt.
Was genau haben wir dann?
a) Eine Rechtsabteilung, die im Recht ist?
b) Einen Kunden, der offensichtlich im Recht ist?
c) Einen Dienstleister aus dem Finanzwesen der eine völlig neue Form viralen Marketings gefunden hat?
Nehmen wir weiterhin mal an, das Verhalten ist dergestalt, dass ein neutraler Beobachter der Verdacht kommen könnte, bestimmte Mitarbeiter des Dienstleisters seien
wie die Nacht.Nehmen wir weiterhin mal an, der Kunde, der aus seinem subjektiven Empfinden heraus das gleiche Gefühl teilt, wie der eben erwähnte Beobachter, ist ob des Verhaltens des Dienstleisters so erregt, dass er, nachdem der Sachverhalt vom Tisch ist, die gesammelte Kommunikation mit dem Dienstleister einem größeren Publikum zur Verfügung stellt. Sagen wir mal: dem Internet. Die macht er einfach, in dem er eine Kettenmail in Gang setzt.
Nehmen wir desweiteren an, diese Mail erreicht eine Bloggerin, die die Korrespondenz sehr witzig findet. Diese Bloggerin nimmt sich vor, den per Mail erhaltenen Briefwechsel auf ihre Seite zu stellen. Da sie aber nicht weiß, ob der Briefwechsel nun wirklich echt ist, oder nicht und zu dem etliche Daten im Briefwechsel zu lesen sind, tippt sie den Brief ab und löscht alle Hinweise auf den Kunden und des Dienstleisters aus dem Finanzwesen. Mit anderen Worten: niemand, wirklich niemand - mal abgesehen von den Menschen, die den Briefwechsel geführt haben - kann erkennen, um welchen Dienstleister aus dem Finanzwesen es sich handelt? Es könnte eine Volksbank sein. Oder eine Sparkasse. Oder die Bank einer weltweit operierenden Automarke aus Stuttgart. Zum Beispiel. Jedenfalls weiß das keiner.
Nehmen wir ganz am Ende an, die Bloggerin wird wegen dieses, vollkommen unkenntllich gemachten Briefwechsels von eben jener Bank abgemahnt.
Was genau haben wir dann?
a) Eine Rechtsabteilung, die im Recht ist?
b) Einen Kunden, der offensichtlich im Recht ist?
c) Einen Dienstleister aus dem Finanzwesen der eine völlig neue Form viralen Marketings gefunden hat?
supatyp,
Do, 02.11.2006, 12:51
sonntags beim kicken
mit den jungens, sind echt auch immer dieselben, die aua rufen.
ach so: Online seit 39 Tagen
ach so: Online seit 39 Tagen
dampfbadbiber,
2. November 2006, 16:32
Eher wohl virales Marketing.
So wie es aussieht ist das Fax auf diversen Fun-Pictures-Internetseiten zu finden. Die sind ja eine Hauptquelle der lustigen Büro-Kettenmails. In Sachen Verbreitungsgeschwindigkeit sind blogs dagegen lahme Enten. Und noch nicht mal Techorati kann Alarm melden...
So wie es aussieht ist das Fax auf diversen Fun-Pictures-Internetseiten zu finden. Die sind ja eine Hauptquelle der lustigen Büro-Kettenmails. In Sachen Verbreitungsgeschwindigkeit sind blogs dagegen lahme Enten. Und noch nicht mal Techorati kann Alarm melden...
DonDahlmann,
3. November 2006, 12:40
Das wird ja immer absurder. Wie man in den Kommentaren bei Carmen lesen kann, hat die Bank nun auch das Portal von Yigg.de abgemahnt, weil dort ein Link zu einer Seite aufgetaucht ist, die wiederum auf den erwähnten Text linkt.
Machen die eigentlich auch Online Banking? Weia.
Machen die eigentlich auch Online Banking? Weia.
dirk ploss,
3. November 2006, 19:12
Virales Marketing
Klar viral: So holt sich ein Unternehmen seinen digitalen Schnupfen.
Das mit Yigg tuit mir natürlich leid - wahrscheinlich haben die wegen meines blogs die gleiche UE bekommen wie ich selbst. Aber regal - ich warte erstmal ab, ob sie zu Stufe zwei (Abmahnung) übergehen. Bin schon auf die Begründung gespannt - weil Wettbewerber bin ich ja nun definitiv nicht...
Das mit Yigg tuit mir natürlich leid - wahrscheinlich haben die wegen meines blogs die gleiche UE bekommen wie ich selbst. Aber regal - ich warte erstmal ab, ob sie zu Stufe zwei (Abmahnung) übergehen. Bin schon auf die Begründung gespannt - weil Wettbewerber bin ich ja nun definitiv nicht...
