Donnerstag, 20. Jul 2006, 01:32 - Topic 'Gelangweiltes Nerdtum'
Schritt Eins:
Sich überlegen, nach drei Jahren ein neues Batterietelefon haben zu wollen. Nicht weil das alte nicht mehr ginge, sondern aus anderen Gründen. Gründe wie: ich will was Neues, das Alte ist alt, das Design gefällt mich nicht, es kann all die Sachen nicht, die die Telefone anderer Menschen können. Dies der kopfschüttelnden Freundin aufzählen.
Schritt Zwei:
Wochenlang Telefone anschauen. Abwägen, entscheiden, verwerfen, neu orientieren, entscheiden, fast kaufen, wieder verwerfen, bei Ebay weiter suchen, Testberichte lesen, noch mehr Testberichte lesen. Dann eine Killerapplikation entdecken und plötzlich noch mehr Geld ausgeben, als man eingeplant hatte.
Schritt Drei:
Bei Ebay das passende Telefon nebst Zubehör suchen
Schritt Vier bis Sieben:
Demütigende Niederlagen beim Bieten einstecken.
Schritt Acht:
Gewonnen! Geld überweisen. Warten.
Schritt Neun:
Nach Tagen eine Mail erhalten. Darin steht, dass der Besitzer das Telefon leider zwischendurch zufälligerweise verloren habe. Aber das tolle Zubehör, dass können man noch bekommen. Für wenig Geld. Man redet von GPS, Navi, DVD mit Programmen und Tischlader. Das übrige Geld würde man natürlich zurück überweisen. Ja, klar. Zurück überweisen. Haha.
Schritt Zehn:
Erstaunt feststellen, dass der Besitzer tatsächlich das restliche Geld am gleichen Tag per Blitzüberweisung wieder eingezahlt hat. Zubehör bekommen, kurz drüber schauen und weglegen.
Schritt Elf:
Neues Telefon bei Ebay suchen. Finden. Sich erst gar nicht mit so dämlichen Dingen wie "Bieten" oder "Konkurrenz" rumschlagen, sondern gleich eine Summe eintragen, die eher grenzwertig ist.
Schritt Zwölf:
Gewinnen und eine weitere Woche warten.
Schritt Dreizehn:
Neues Telefon auspacken. Sich freuen. Zum Beispiel darüber, dass man all seine Daten mit zwei Klicks von alten auf neue Telefon schieben kann. Als alles fertig eingerichtet ist....
Schritt Vierzehn:
...holt man das Zubehör aus dem ersten Einkauf wieder raus. GPS Dingens funktioniert schon mal.
Schritt Fünfzehn:
Sich wundern dass die Navi Software auf einer selbst gebrannten DVD ist. Mit den Schultern zucken, ganz weit hinten was ahnen, aber trotzdem erstmal 400 MB per USB auf die Speicherkarte schieben. Warten.
Schritt Sechzehn:
Sehr lange warten. Zwischendrin herausfinden, dass die Installationsroutine fehlt. Desweiteren fehlt der Productkey, der sich auch nicht auf der DVD befindet. Erste ärgerliche Mail schreiben. Keine Antwort bekommen.
Schritt Siebzehn:
Zweites Naviprogramm finden. Zwar auch auf einer gebrannten CD, aber immerhin mit echtem Productkey. Wieder 400 MB rüber schaufeln. Installieren. Aufrufen. Programm stürzt ab. Deinstallieren. Reinstallieren. Nix. Begleitbuch lesen und feststellen, dass das Programm gar nicht für das Telefon gedacht ist. Zweite ärgerliche Mail schreiben. Keine Antwort bekommen. Freundin verspricht die Leute zu schlagen.
Schritt Achtzehn:
Feststellen, dass man für knapp 90 Euro einen sehr hässlichen Tischlader (Tischlader! Das Herrenhandtäschchen der mobilen Generation), zwei nicht funktionierende Programme, von denen eins höchstwahrscheinlich kopiert wurde und zwar von einer italienischen Version, die man nach kurzem Suchen im Internet findet, einen immerhin funktionierenden GPS Empfänger, ein Autoladekabel und drei DVDs bekommen hat mit ca. 900 raubkopierten Klingeltönen, die in Ordnern wie "Tolle HipHop" und "Islamic mp3" liegen. Neben den "XXX fürs Handy" und "Sexy Wallpaper" Ordnern.
Schritt Neunzehn:
Entnervt das Geld abschreiben und das Navi Programm neu kaufen. Desweiteren einen externen Cardreader, damit man die Daten der Speicherkarte auf der das Navi geliefert wird, auf die eigene Karte überspielen kann. Nicht darüber nachdenken, was man in Schritt Eins eigentlich nur ausgeben wollte. (Niemals mehr! Das wäre doch lächerlich! Es ist doch nur ein Batterietelefon!)
Schritt Zwanzig:
Fazit ziehen. Es schnell wieder lassen. Überlegen, alles wieder zu verkaufen. Blutsturz. Zu warm für Massenmorde. Feststellen, dass Massenmorde in diesem Fall auch nicht gerechtfertig wären, weil man selber zu blöd war. Beschließe mich in Zukunft an das zu halten, was meine Großeltern immer gemacht haben. Die kauften technische Gerätschaften immer bei einem Elektrokfachhandel um die Ecke (Grundig Fachhandel) zu lächerlich überhöhten Preisen. Aber, so deren Überlegung, da hat man wenigstens jemanden, den man anschreien kann, wenn was kaputt ist. Bei Ebay kann man niemanden anschreien sondern nur feststellen, dass die Welt schlecht ist. By the way: jemand interesse an zwei super DVDs mit Klingeltönen und sexy Wallpaper? Crazy Frog ist auch dabei!
Sich überlegen, nach drei Jahren ein neues Batterietelefon haben zu wollen. Nicht weil das alte nicht mehr ginge, sondern aus anderen Gründen. Gründe wie: ich will was Neues, das Alte ist alt, das Design gefällt mich nicht, es kann all die Sachen nicht, die die Telefone anderer Menschen können. Dies der kopfschüttelnden Freundin aufzählen.
Schritt Zwei:
Wochenlang Telefone anschauen. Abwägen, entscheiden, verwerfen, neu orientieren, entscheiden, fast kaufen, wieder verwerfen, bei Ebay weiter suchen, Testberichte lesen, noch mehr Testberichte lesen. Dann eine Killerapplikation entdecken und plötzlich noch mehr Geld ausgeben, als man eingeplant hatte.
Schritt Drei:
Bei Ebay das passende Telefon nebst Zubehör suchen
Schritt Vier bis Sieben:
Demütigende Niederlagen beim Bieten einstecken.
Schritt Acht:
Gewonnen! Geld überweisen. Warten.
Schritt Neun:
Nach Tagen eine Mail erhalten. Darin steht, dass der Besitzer das Telefon leider zwischendurch zufälligerweise verloren habe. Aber das tolle Zubehör, dass können man noch bekommen. Für wenig Geld. Man redet von GPS, Navi, DVD mit Programmen und Tischlader. Das übrige Geld würde man natürlich zurück überweisen. Ja, klar. Zurück überweisen. Haha.
Schritt Zehn:
Erstaunt feststellen, dass der Besitzer tatsächlich das restliche Geld am gleichen Tag per Blitzüberweisung wieder eingezahlt hat. Zubehör bekommen, kurz drüber schauen und weglegen.
Schritt Elf:
Neues Telefon bei Ebay suchen. Finden. Sich erst gar nicht mit so dämlichen Dingen wie "Bieten" oder "Konkurrenz" rumschlagen, sondern gleich eine Summe eintragen, die eher grenzwertig ist.
Schritt Zwölf:
Gewinnen und eine weitere Woche warten.
Schritt Dreizehn:
Neues Telefon auspacken. Sich freuen. Zum Beispiel darüber, dass man all seine Daten mit zwei Klicks von alten auf neue Telefon schieben kann. Als alles fertig eingerichtet ist....
Schritt Vierzehn:
...holt man das Zubehör aus dem ersten Einkauf wieder raus. GPS Dingens funktioniert schon mal.
Schritt Fünfzehn:
Sich wundern dass die Navi Software auf einer selbst gebrannten DVD ist. Mit den Schultern zucken, ganz weit hinten was ahnen, aber trotzdem erstmal 400 MB per USB auf die Speicherkarte schieben. Warten.
Schritt Sechzehn:
Sehr lange warten. Zwischendrin herausfinden, dass die Installationsroutine fehlt. Desweiteren fehlt der Productkey, der sich auch nicht auf der DVD befindet. Erste ärgerliche Mail schreiben. Keine Antwort bekommen.
Schritt Siebzehn:
Zweites Naviprogramm finden. Zwar auch auf einer gebrannten CD, aber immerhin mit echtem Productkey. Wieder 400 MB rüber schaufeln. Installieren. Aufrufen. Programm stürzt ab. Deinstallieren. Reinstallieren. Nix. Begleitbuch lesen und feststellen, dass das Programm gar nicht für das Telefon gedacht ist. Zweite ärgerliche Mail schreiben. Keine Antwort bekommen. Freundin verspricht die Leute zu schlagen.
Schritt Achtzehn:
Feststellen, dass man für knapp 90 Euro einen sehr hässlichen Tischlader (Tischlader! Das Herrenhandtäschchen der mobilen Generation), zwei nicht funktionierende Programme, von denen eins höchstwahrscheinlich kopiert wurde und zwar von einer italienischen Version, die man nach kurzem Suchen im Internet findet, einen immerhin funktionierenden GPS Empfänger, ein Autoladekabel und drei DVDs bekommen hat mit ca. 900 raubkopierten Klingeltönen, die in Ordnern wie "Tolle HipHop" und "Islamic mp3" liegen. Neben den "XXX fürs Handy" und "Sexy Wallpaper" Ordnern.
Schritt Neunzehn:
Entnervt das Geld abschreiben und das Navi Programm neu kaufen. Desweiteren einen externen Cardreader, damit man die Daten der Speicherkarte auf der das Navi geliefert wird, auf die eigene Karte überspielen kann. Nicht darüber nachdenken, was man in Schritt Eins eigentlich nur ausgeben wollte. (Niemals mehr! Das wäre doch lächerlich! Es ist doch nur ein Batterietelefon!)
Schritt Zwanzig:
Fazit ziehen. Es schnell wieder lassen. Überlegen, alles wieder zu verkaufen. Blutsturz. Zu warm für Massenmorde. Feststellen, dass Massenmorde in diesem Fall auch nicht gerechtfertig wären, weil man selber zu blöd war. Beschließe mich in Zukunft an das zu halten, was meine Großeltern immer gemacht haben. Die kauften technische Gerätschaften immer bei einem Elektrokfachhandel um die Ecke (Grundig Fachhandel) zu lächerlich überhöhten Preisen. Aber, so deren Überlegung, da hat man wenigstens jemanden, den man anschreien kann, wenn was kaputt ist. Bei Ebay kann man niemanden anschreien sondern nur feststellen, dass die Welt schlecht ist. By the way: jemand interesse an zwei super DVDs mit Klingeltönen und sexy Wallpaper? Crazy Frog ist auch dabei!
cursor,
Do, 20.07.2006, 01:42
immerhin
das sollte sie milde stimmen: Freundin verspricht die Leute zu schlagen
clavain,
Do, 20.07.2006, 09:30
Blöder Spruch
aber der stimmt irgenwie doch:
Wer billig kauft, kauft zwei Mal.
Wer billig kauft, kauft zwei Mal.
DonDahlmann,
20. Juli 2006, 10:32
"Wir sind zu arm um billige Sachen zu kaufe" ist ein anderer Spruch, den ich noch kenne.
viktorhaase,
20. Juli 2006, 11:15
"gebraucht ist für die weskis" sagte mein vater immer und neigte den kopf spöttisch gen nachbarn. "wir kaufen neu!". daran halte ich mich. zwar funktionieren meine neuwaren oft auch nicht (fotoapparat, Kaffeemaschine, Beamer...) aber wenistens kriegt man die zügig umgetauscht.
viktorhaase,
20. Juli 2006, 12:51
da ich keine autos kaufe, rufe ich selbstbewusst: aber selbstverständlich!
DonDahlmann,
20. Juli 2006, 12:54
Dabei muss man heute eigentlich sowieso noch vorsichtig sein bei neuen Sachen. Ich erinnere mich an die PS 2. Als die rauskam, wurde sie im ersten halben Jahr in ungefähr der Quantität wieder zum Sony Händler zurück getragen, in der sie zuvor rausgeschleppt wurde. Bei der X-Bxx ähnliches. Bei Autos auch. Man muss offenbar heutezutage erstmal ein Jahr warten, dann kann man sich ein Neugerät zugelegen. (Gilt nicht für Ipods, die gehen immer kaputt)
hillu,
20. Juli 2006, 22:51
komisch
hab ne ps2 und ein iPod 2.generation. nix kaputt bis heute, notting
mcwinkel,
Do, 20.07.2006, 13:34
... aber warum ebay und der ganze Quatsch. Bei Vertragsverlängerung gibt´s das N70 doch so gut wie geschenkt.
humptydumpty,
20. Juli 2006, 13:40
Ich lobe ja mein "6230i" von Nokia über den Klee. Es ist mir schon 15m vom Balkon aus dem Fenster auf harten Beton gekracht und von einem Lastwagen (!!!) überfahren worden, und es funktioniert immer noch wie vorher. Fantastisch!
DonDahlmann,
20. Juli 2006, 13:43
Ich bin seit dem ich ein Batterietelefon habe Prepaid Kunde. Ich telefoniere einfach zu wenig damit. Es ist immer noch halt ein Zusatztelefon, dass man braucht, weil man erreichbar sein muss. Weil das ganz schön teuer ist, habe ich entschlossen, dass mein Telefon auch noch andere Sachen können muss. Abwaschen und Bügeln usw. macht schon jemand, blieb also nur "Mach mich reich" oder "Führ mich zum Glück". Letzteres macht das Telefon jetzt, wenn ihm es sage.
mcwinkel,
20. Juli 2006, 14:59
Diese Prepaid-Sache ist seit Handy-Flatrates und UMTS auch nicht mehr günstiger als Verträge. Wenn ich hier jetzt ausführlicher werde, bin ich plötzlich der vodafone-Blogger, aber da gibt´s alles für knapp 50€ pauschal, mit so viel Freiminuten und Frei-SMS die reichen und UMTS für Überall-Internet.
Aber das sag´ ich jetzt lieber nicht, nachdem Sie ohnehin schon gekauft haben...
Aber das sag´ ich jetzt lieber nicht, nachdem Sie ohnehin schon gekauft haben...
diestimmeausdemhintergrund,
20. Juli 2006, 15:09
für sie wäre das
Qtek9100" genau das richtige! Damit kann man nämlich so ziemlich alles ausser vernünftig telefonieren (schon über 1000 Bubble Braker Partien gespielt!). Es ist auch ein wirklicher Pocket PC, was man daran erkennt, dass Windoof Mobile 5 genauso gern abstürzt wie früher das große 98er. Aber für die mobile Mailverarbeitung isses absolut geeignet und es hat den Vorteil (in einer M$ Umgebung), dass nicht alle Mails über einen externen Schwarzbeer-Server laufen.
Zwecks GPS habe ich mich dann doch für ein TomTom entschieden. Wenn sie 6 Stunden gen Italien brettern, dann werden die GPRS Kosten richtig teuer. In meinem Netz kostet jede angefangende GPRS Abfrage im Ausland fix 75 Cent und 1 MB sieben Euro fuffzich. Da geht was weiter wenn sie zB diese Onlineversion verwenden
Zwecks GPS habe ich mich dann doch für ein TomTom entschieden. Wenn sie 6 Stunden gen Italien brettern, dann werden die GPRS Kosten richtig teuer. In meinem Netz kostet jede angefangende GPRS Abfrage im Ausland fix 75 Cent und 1 MB sieben Euro fuffzich. Da geht was weiter wenn sie zB diese Onlineversion verwenden
don dave,
20. Juli 2006, 15:34
was man daran erkennt, dass Windoof Mobile 5 genauso gern abstürzt wie früher das große 98er
aha?
Kann ich nicht bestätigen! Seit Mobile5 und dem MDAPro habe ich eigentlich keine Abstürze mehr gehabt. Davor mit dem MDA II war es reichlich nervend, ja, aber jetzt? Nö.
Wichtig und das ist das doofe an mobilem Wndows, ist aber auch, dass man ausgeführte Programme regelmäßig beendet, denn sonst sieht es schon mal aus wie ein abgestürztes Windows, weil es unter enormen Performanceproblemen leidet.
aha?
Kann ich nicht bestätigen! Seit Mobile5 und dem MDAPro habe ich eigentlich keine Abstürze mehr gehabt. Davor mit dem MDA II war es reichlich nervend, ja, aber jetzt? Nö.
Wichtig und das ist das doofe an mobilem Wndows, ist aber auch, dass man ausgeführte Programme regelmäßig beendet, denn sonst sieht es schon mal aus wie ein abgestürztes Windows, weil es unter enormen Performanceproblemen leidet.
diestimmeausdemhintergrund,
20. Juli 2006, 15:52
was immer es auch im Detail sein mag, es passiert immer wieder, dass einem als einzige Lösung Handy aus/ein bleibt. Was dann aber besonders nervig ist, weil beim Ausschalten einige Einstellungen verloren gehen...
Und der Gesprächsaufbau ist ohnehin eine Geduldsfrage bzw. Glückssache.
Trotzdem würde ich mit nix tauschen wollen und die beleuchtete qwertz Tastatur ist sehr praktisch
Und der Gesprächsaufbau ist ohnehin eine Geduldsfrage bzw. Glückssache.
Trotzdem würde ich mit nix tauschen wollen und die beleuchtete qwertz Tastatur ist sehr praktisch
don dave,
20. Juli 2006, 15:53
handy aus/ein?
wie aus ein? resetten meinen sie?
hm, keine Ahnung, wie das bei dem gerät läuft und warum was verloren geht. Gerade die verlorenen Daten existieren jetzt beim MDA-Pro nicht mehr. Das war bis zum 3er ein problem, wenn die Batterie komplett leergesaugt war.
bei aus /ein geht der mda aus und wieder an, selbst wenn er probleme machen würde, würde das nicht helfen. Wohl ne ganz andere Philosophie ihr gerät!?
hm, keine Ahnung, wie das bei dem gerät läuft und warum was verloren geht. Gerade die verlorenen Daten existieren jetzt beim MDA-Pro nicht mehr. Das war bis zum 3er ein problem, wenn die Batterie komplett leergesaugt war.
bei aus /ein geht der mda aus und wieder an, selbst wenn er probleme machen würde, würde das nicht helfen. Wohl ne ganz andere Philosophie ihr gerät!?
DonDahlmann,
20. Juli 2006, 23:00
@Stimme: Das TomTom hat ja die Karten für Europa dabei. Muss man also nur auf die Speicherkarten schieben. Wenn man dem Navi dann noch verbietet nach Hause zu telefonieren um Staumeldungen abzurufen, dann kostet auch die Navigation im AUsland nix. Wenn man TomTom nur für Deutschland hat, dann kann man sich die Europa Karten nachträglich freischalten lassen.
diestimmeausdemhintergrund,
21. Juli 2006, 07:47
@don dave - die Geräte entwickeln definitiv ein Eigenleben. Es wurden in der Fabrik 30 Stück gleichzeitig ausgeliefert und jedes Kastl hat seine ganz persönlichen Macken. Kantinengespräche beginnen seitdem meist mit dem Satz:"Sag, macht dein Kastl eigentlich auch immer..."
@don don - ja, auf TomTom ist ganz Europa. Ich hatte aus ihren obigen Ausführungen darauf geschlossen, dass sie sich ein Handy gewünscht haben, welches online navigieren kann. Das hatte ich mir vorher auch überlegt aber dann eben aus Kostengründen (und aus Bedienerbequemlichkeit) doch nicht genommen.
Die Verkehrsinfos fürs TT habe ich nicht abonniert, weil sie für Ö nicht zufriedenstellend funktionieren und wenn mich das Wetter am Zielort interessiert, dann hab ich ja mein Kastl...
@don don - ja, auf TomTom ist ganz Europa. Ich hatte aus ihren obigen Ausführungen darauf geschlossen, dass sie sich ein Handy gewünscht haben, welches online navigieren kann. Das hatte ich mir vorher auch überlegt aber dann eben aus Kostengründen (und aus Bedienerbequemlichkeit) doch nicht genommen.
Die Verkehrsinfos fürs TT habe ich nicht abonniert, weil sie für Ö nicht zufriedenstellend funktionieren und wenn mich das Wetter am Zielort interessiert, dann hab ich ja mein Kastl...
roland schwarzer,
Do, 20.07.2006, 15:26
Alternative
Schritt Eins: Beschließen, daß man kein Batterietelefon braucht.
Das wars dann auch schon. :-)
Das wars dann auch schon. :-)
DonDahlmann,
20. Juli 2006, 20:32
Das ist alles nicht so einfach. Die Bedienungsanleitung des N70 hat über 130 Seiten. Alle auf deutsch. Also, was die dafür halten. Es hat 49 Fastrilliarden Untermenüs die alle Untermenüs haben. Gerade heraus gefunden, wie man die Moblogging Bilder in der richtigen Größe raussenden kann. UMTS geht, Internet geht mit dem eingebauten Brauser auch, aber mit Opera Mini nicht. Keine Ahnung, wieso. Naja, im Prinzip kommt man rein, ins Netz, aber ein Spaß ist auf dem kleinen Display nicht. Nächste Herausforderung: wie richte ich das Ding als Modem fürs Laptop ein?
Die Zugriffszeiten auf die Menüs sind allerdings etwas lahm. Akku Laufzeit ist noch eher hmpf. Gut, ich hab es erst einmal aufgeladen und viel rumgespielt. Mal sehen, wie der Akku nach ein paar Ladezyklen drauf ist. Wenn man es heftig nutzt, kann man es zur Zeit täglich laden. Wenn man es wohl normal nutzt und nur wegen der GPS Maus Bluetooth offen läßt, müsste es min. drei Tage halten. Wie Nokia auf eine Standby Zeit von 11 Tagen kommt, ist mir ein Rätsel. Zumal der Akku im N70 laut Bezeichnung der gleiche ist, wie im 6230, das kein Symbian, ein viel kleineres Display hat und bei mir rund eine Woche Standby hatte. Naja, wenn man unterwegs ist, hat man das Ladegerät meist sowieso dabei, aber zwei Tage sollte es bei normalen Gebrauch aber schon halten.
Symbian an sich ganz ok. Wie erwähnt sind ist der Menüaufruf etwas langsamer als bei meinem alten Handy. Aber es ist intuitiv zu bedienen und stellt einen bei den groben Einstellungen vor keine große Rätsel. Anders sieht es allerdings aus, wenn man mehr in die Tiefe gehen will. Da hilft dann nur üben, merken und das Handbuch.
Ich hab ne 1GB Karte drin. Die Navi nimmt, mit der Deutschlandkarte, rund 250 MB weg. Was ok ist. Zugriffszeiten auf die Karten sind komischerweise nicht langsamer, als auf das interne Speichermodul. Immerhin geht mit dem Navi die Sache, weswegen ich den ganzen Mist eigentlich veranstaltet habe. Und die macht Spaß. Großen sogar. TomTom liefert einem nicht nur eine gute einseh- und im Auto hörbare Navigation, sondern im Programm sind auch "Point of interests" angegeben. Die reichen von Hotel über Sehenwürdigkeiten, Apotheken und Restaurants bis hin zum nächsten Supermarkt. Plus noch ungefähr 30 andere Sachen, die mir gerade nicht einfallen. Navi ist gut und erstaunlich exakt. Nur wenn Strassen zu nah nebeneinander liegen, springt es schon mal. Aber e fängt sich schnell. Sehr schön, dass man dem Navi sagen, ob man zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto unterwegs ist. Das Programm startet schnell, verbindet sich automatisch mit dem GPS Empfänger, aber der braucht schon mal was bis er sich eingestellt hat. Hängt immer davon ab, ob man das Ding anmacht, wenn man schon bewegt, oder später. Aber wenn er sich mal eingestellt hat, klappt die Navigation ganz hervoragend.
Die Zugriffszeiten auf die Menüs sind allerdings etwas lahm. Akku Laufzeit ist noch eher hmpf. Gut, ich hab es erst einmal aufgeladen und viel rumgespielt. Mal sehen, wie der Akku nach ein paar Ladezyklen drauf ist. Wenn man es heftig nutzt, kann man es zur Zeit täglich laden. Wenn man es wohl normal nutzt und nur wegen der GPS Maus Bluetooth offen läßt, müsste es min. drei Tage halten. Wie Nokia auf eine Standby Zeit von 11 Tagen kommt, ist mir ein Rätsel. Zumal der Akku im N70 laut Bezeichnung der gleiche ist, wie im 6230, das kein Symbian, ein viel kleineres Display hat und bei mir rund eine Woche Standby hatte. Naja, wenn man unterwegs ist, hat man das Ladegerät meist sowieso dabei, aber zwei Tage sollte es bei normalen Gebrauch aber schon halten.
Symbian an sich ganz ok. Wie erwähnt sind ist der Menüaufruf etwas langsamer als bei meinem alten Handy. Aber es ist intuitiv zu bedienen und stellt einen bei den groben Einstellungen vor keine große Rätsel. Anders sieht es allerdings aus, wenn man mehr in die Tiefe gehen will. Da hilft dann nur üben, merken und das Handbuch.
Ich hab ne 1GB Karte drin. Die Navi nimmt, mit der Deutschlandkarte, rund 250 MB weg. Was ok ist. Zugriffszeiten auf die Karten sind komischerweise nicht langsamer, als auf das interne Speichermodul. Immerhin geht mit dem Navi die Sache, weswegen ich den ganzen Mist eigentlich veranstaltet habe. Und die macht Spaß. Großen sogar. TomTom liefert einem nicht nur eine gute einseh- und im Auto hörbare Navigation, sondern im Programm sind auch "Point of interests" angegeben. Die reichen von Hotel über Sehenwürdigkeiten, Apotheken und Restaurants bis hin zum nächsten Supermarkt. Plus noch ungefähr 30 andere Sachen, die mir gerade nicht einfallen. Navi ist gut und erstaunlich exakt. Nur wenn Strassen zu nah nebeneinander liegen, springt es schon mal. Aber e fängt sich schnell. Sehr schön, dass man dem Navi sagen, ob man zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto unterwegs ist. Das Programm startet schnell, verbindet sich automatisch mit dem GPS Empfänger, aber der braucht schon mal was bis er sich eingestellt hat. Hängt immer davon ab, ob man das Ding anmacht, wenn man schon bewegt, oder später. Aber wenn er sich mal eingestellt hat, klappt die Navigation ganz hervoragend.
don dave,
20. Juli 2006, 21:07
1. als Modem, da sollte ein Treiber beiliegen, oder man bekommt ihn im Internet. kommuniziert wird normalerweise über Infrarot dabei und wenn der Treiber im Notebook ist, erkennt das notebook es auch direkt als Modem, wenn IR aktiv ist auf beiden Seiten.
2. Bluetooth bei nichtebnutzung IMMER abschalten, nicht nur wegen dem Akku.
3. dem Brauser muss man doch bestimt sagen, wie er sich mim Internetz verbindet?
4. Machense mal ein Foto damit, die N-Serie von Nokia soll so unglaublich gute Fotos für ein handy machen und falls ich mal meines MDAs überdrüssig bin, will ich ein N90 haben.
2. Bluetooth bei nichtebnutzung IMMER abschalten, nicht nur wegen dem Akku.
3. dem Brauser muss man doch bestimt sagen, wie er sich mim Internetz verbindet?
4. Machense mal ein Foto damit, die N-Serie von Nokia soll so unglaublich gute Fotos für ein handy machen und falls ich mal meines MDAs überdrüssig bin, will ich ein N90 haben.
DonDahlmann,
20. Juli 2006, 22:31
IR hat das N70 schon gar nicht mehr. Nur Bluetooth und USB. Richtet man das Ding per Bluetooth auf einem XP Rechner ein, erkennt dieser wohl das Telefon auch als Modem. Jedesfalls machte XP das bei meinem alten. Wie es dann weiter geht, werde ich ausprobieren, wenn es kälter geworden ist und Denken nicht mehr so anstrengend ist. Im Moment bin ich über alles was "Plug & Play" macht sehr froh
3. Nein, kann man nicht. Jedenfalls nicht Opera mini. Der sucht sich aus dem vorkonfigurierten Internetprofil die Daten raus. Die habe ich durch meinen Provider einrichten lassen, aber es geht trotzdem nicht. Um das per Hand einzurichten ist mir zu warm.
4. Foto hier . Ist allerdings von 2MP runtergeschraubt auf sendungsverträgliche 75k. Herr Ix hat ein sehr sdchönes Bild, bei dem man die auflösung der Kamera gut erkennen kann. Von einem winzigen Bildsensor kann man auch nicht viel erwarten. Insgesamt sind sie mir etwas zu grell, was wohl am automatischen Weißabgleich liegt. Den kann man aber einstellen, was ich machen werde wenn - nein, nicht wenn es kälter wird, sondern wenn das Gerät aus seinem nächsten 12stündigen Ladezyklus kommt, in das ich es gerade geschickt habe. (Immerhin, hat 8 Stunden gehalten, die erste Akkuladung. Beim 6230 waren es seinerzeit auch nicht mehr)
Was echt doof ist: Das N70 hat einen neuen, kleineren Stecker für das Ladegerät. Man kann also nicht einfach irgendjemanden mit einem Nokia wegen eines Ladegerätes anhauen, weil der Anschluss nicht paßt. Unverständlich, zu mal der Akku wie erwähnt der gleiche wie in den meisten anderen Nokias ist. Mitgeliefert wird dafür ein Adapter, mit dem dass dann doch geht, aber den muss man jetzt dann auch immer rumschleppen.
3. Nein, kann man nicht. Jedenfalls nicht Opera mini. Der sucht sich aus dem vorkonfigurierten Internetprofil die Daten raus. Die habe ich durch meinen Provider einrichten lassen, aber es geht trotzdem nicht. Um das per Hand einzurichten ist mir zu warm.
4. Foto hier . Ist allerdings von 2MP runtergeschraubt auf sendungsverträgliche 75k. Herr Ix hat ein sehr sdchönes Bild, bei dem man die auflösung der Kamera gut erkennen kann. Von einem winzigen Bildsensor kann man auch nicht viel erwarten. Insgesamt sind sie mir etwas zu grell, was wohl am automatischen Weißabgleich liegt. Den kann man aber einstellen, was ich machen werde wenn - nein, nicht wenn es kälter wird, sondern wenn das Gerät aus seinem nächsten 12stündigen Ladezyklus kommt, in das ich es gerade geschickt habe. (Immerhin, hat 8 Stunden gehalten, die erste Akkuladung. Beim 6230 waren es seinerzeit auch nicht mehr)
Was echt doof ist: Das N70 hat einen neuen, kleineren Stecker für das Ladegerät. Man kann also nicht einfach irgendjemanden mit einem Nokia wegen eines Ladegerätes anhauen, weil der Anschluss nicht paßt. Unverständlich, zu mal der Akku wie erwähnt der gleiche wie in den meisten anderen Nokias ist. Mitgeliefert wird dafür ein Adapter, mit dem dass dann doch geht, aber den muss man jetzt dann auch immer rumschleppen.
apunkt,
20. Juli 2006, 22:35
mal so von Symbian-Opfer zu Symbian-Opfer:
1.)
Das erste, was ich mir für mein 7610 gekauft habe, war ein Zweitakku. Das wird nicht besser, können Sie glauben.
(der Nicht-Nokia-Akku mit der größeren Kapazität hält dann auch 4 Tage am Stück.)
2.)
In meinem fon steckt nur eine 512er Karte, aber eine Killeranwendung hab ich auch dafür: wikipedia!
Hier ist der mobireader: mobipocket.com
und hier ist die herunterzuladende wiki-Version:
de.wikipedia.org
MfG, apunkt.
beamtendreikampf.de
Das erste, was ich mir für mein 7610 gekauft habe, war ein Zweitakku. Das wird nicht besser, können Sie glauben.
(der Nicht-Nokia-Akku mit der größeren Kapazität hält dann auch 4 Tage am Stück.)
2.)
In meinem fon steckt nur eine 512er Karte, aber eine Killeranwendung hab ich auch dafür: wikipedia!
Hier ist der mobireader: mobipocket.com
und hier ist die herunterzuladende wiki-Version:
de.wikipedia.org
MfG, apunkt.
beamtendreikampf.de
DonDahlmann,
20. Juli 2006, 22:42
Wie gut dass sie das sagen, das mit dem Akku. Ich hatte mich ja vorher schon schlau gemacht und gehört, dass das N70 eher maue Standby Zeiten hat. Die Frage ist nur, welchen Akku man nimmt? Irgendso ein NoName Ding von Ebay, wie dieses, angeblich unschlagbare Angebot. Oder doch lieber den Original Akku von Nokia für einen Euro?
don dave,
20. Juli 2006, 22:53
sie müssen erst
auf ihr Handymodell klicken, dann bekommt der Akku auch einen Hersteller. Alles was man an Bewertungen diesem hersteller von Akkus dort zuordnen kann ist sehr positiv!
Ich gehe jetzt mal gucken, ob der auch was für den MDA hat..
Ich gehe jetzt mal gucken, ob der auch was für den MDA hat..
modeste,
Do, 20.07.2006, 22:28
Graswurzel-Businessbloggen
Oh, Sie haben sich über das Handyangebot informiert? Das ist ja großartig, dann brauche ich das vielleicht nicht mehr zu machen, sofern Sie mich an Ihrem Wissen teilhaben lassen. Ich brauche nämlich auch ein neues Gerät, ich habe ein steinaltes Sagem, über das Jugendliche in der Tram lachen.
Sie bekommen ein Bier, ich bekomme den absoluten Marktüberblick, was diese Geräte angeht?
Sie bekommen ein Bier, ich bekomme den absoluten Marktüberblick, was diese Geräte angeht?
Christian77,
Fr, 21.07.2006, 23:05
ich würde als Schritt 21 meinen ebay-Account löschen lassen. Mindestens in der Phantasie.
