Freitag, 10. Feb 2006, 15:09 - Topic 'Bloede Politik'
Das ist ein bekanntes Problem der Krisenberichterstattung: Die Medien zeigen das Außergewöhnliche, nicht das Alltägliche. Am Montag haben 68 Millionen Iraner einen ganz normalen, durchschnittlich langweiligen Tag gehabt. 200 andere Iraner haben versucht, sich der österreichischen Botschaft zu nähern und wurden von der Polizei daran gehindert. Ein kleiner, außergewöhnlicher Ausschnitt der Wirklichkeit wird in Zeitungen, Fernsehen, Radio und Internet so lange wiederholt, bis das Außergewöhnliche als das Normale erscheint.
Sehr amüsanter und ebenso interessanter Bericht eines Reisenden der gerade in Syrien Urlaub macht.
Via
Sehr amüsanter und ebenso interessanter Bericht eines Reisenden der gerade in Syrien Urlaub macht.
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Irene,
So, 12.02.2006, 12:34
Ich hab grad mit einem Bekannten aus Deggendorf telefoniert, der sich lieber um sein Mittagessen kümmert als um den Schnee auf dem Flachdach: Da Wind had eh gnua owa g'waht.
punnes,
14. Februar 2006, 09:40
Genau, es wird höchste Zeit, dass sich unsere alarmistische Nachrichtenkultur ändert:
26.12.2004 - "Tsunami halb so wild: 99 % aller Indonesier haben überlebt!"
24.8.1992 - "Alles ruhig: 79,99 Millionen Deutsche werfen keine Brandbomben auf Ausländerwohnheime!"
26.4.1986 - "Atomkraft ist sicher: Nur ein einziges Kraftwerk ist explodiert!"
8.12.1980 - "Chapman wirklich nett: Drei Viertel der Beatles noch am Leben!"
26.12.2004 - "Tsunami halb so wild: 99 % aller Indonesier haben überlebt!"
24.8.1992 - "Alles ruhig: 79,99 Millionen Deutsche werfen keine Brandbomben auf Ausländerwohnheime!"
26.4.1986 - "Atomkraft ist sicher: Nur ein einziges Kraftwerk ist explodiert!"
8.12.1980 - "Chapman wirklich nett: Drei Viertel der Beatles noch am Leben!"
