Ach, es ist ein Trauerspiel. Jetzt kommen sie wieder alle, die Stoibers, Becksteins und wie sie alle heißen und freuen sich über so Zeiten.

Woher und ob auch er Gefallen an perversen Rollenspielen mit Hinrichtungsszenen oder anderen gewaltverherrlichenden Spielen hat, will er nicht verraten. Der Verdacht liegt nahe.
Sebastian B., den alle nur Bastian nannten, galt als internetsüchtig und soll den ganzen Tag vor dem Computer gesessen haben. Er spielte den Horror-Shooter "Doom 3", in dem man in einer Science-Fiction-Welt auf Gruselmonster schießt, und angeblich auch "Counter Strike", einen sogenannten taktischen Shooter, in dem sich Teams von "Terroristen" und "Polizisten" gegenseitig bekämpfen
[Quelle]

Stand so nicht in der "Bild" aber bei Sponline, die sich ja seit eingier Zeit massiv darum bemühen, das Niveau der "Bild" zu erreichen. Und natürlich sind es die "Killerspiele" die die Kinder zu den Waffen greifen lassen. Mag ja sein, aber mich würde es vielmehr interessieren, warum es eigentlich für einen frustrierten Teenager aus der Provinz so leicht ist, sich mit scharfen Waffen eindecken zu können. Es kann ja wohl nicht sein, dass es leichter ist, sich eine Schrotflinte samt Munition zu besorgen, als einen Therapeuten zu finden. Stimmt da vielleicht was mit den Waffengesetzen nicht? Wenn ich irgendwo in Berlin oder in Hamburg eine Waffe kaufen kann, ok. Aber in Emsdetten?

Wenn es so leicht ist, sich eine Waffe zu besorgen, dann ist das geforderte Verbot von "Killerspielen" völlig falsch. Wie soll man sonst lernen sich zu ducken und in Deckung zu gehen, wenn auf einen geschossen wird?

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don dave, Di, 21.11.2006, 18:09

Müssen wir das wirklich schon wieder diskutieren?
Nur weil weltfremde Politiker und unterirdische Medien das Thema schon wieder aufgreifen?
Können wir die nicht einfach plonken?


todesfee, 22. November 2006 13:18:37 MEZ

Ist jedes mal wenn wieder in Irrer rumrennt und Menschenleben bedroht das Gleiche, immer sind die PC-Spiele Schuld. Irgendwie wird es langweilig.

Die Tatsache dass auf über 1000 Schüler nur ein Schulspychologe kommt und man bei Egun problemlos Waffen kaufen kann, hat damit rein gar nichts zu tun.


l9, 22. November 2006 17:51:21 MEZ

Ach, ich bin froh, dass sie jetzt endlich auf die PC Spieler losgehen und uns Horrorfilmfans in Ruhe lassen.


hagen von tronje, Di, 21.11.2006, 19:20

"Sebastians Familie braucht uns jetzt"

www.spiegel.de
gefühlsschwule kerzenträger an die front:

lehrer sind sowieso penner und wenn sie nächstes jahr 500 euro im monat weniger kaufkraft haben is das nur gerecht

das leben fängt erst bei hartz 4 an und wenn man deutscher is hat es damit auch aufzuhören

EIN HOCH DEM SEBASTIAN


roland schwarzer, Di, 21.11.2006, 19:25

Ich plädiere dafür, den Pawlow-Refelex umzutaufen in Killerspielverbotsreflex. Geifernde Politiker sind doch inzwischen häufiger zu beobachten als sabbernde Hunde.


dings, Mi, 22.11.2006, 09:06

Dass sich Menschen über "Killerspiele" entsetzen und deren abstumpfende Effekte kritisieren, zeigt, dass es noch einen Rest an Verstand und Moral gibt. Noch.


mark793, 22. November 2006 09:25:47 MEZ

Mit Verstand und Moral

hat es aber nur noch wenig zu tun, wenn sich irgendwelche Polit-Populisten mit wohlfeilen Schuldzuweisungen aus dem Fenster lehnen. Da braucht man sich dann weniger den Kopf zu zerbrechen, was in diesem System grundsätzlich so alles schiefläuft, dass junge Menschen eine derartige Perspektivlosigkeit kultivieren.

Aber unter uns gesagt kriege ich angesichts dieser Bildschirm-Ballereien auch das kalte Grausen.


pazifist, 22. November 2006 11:02:56 MEZ

Also das mit der Moral kaufe ich den Politikern, die sich jetzt für ein Verbot einsetzen nicht ab. Eher schon Doppelmoral, weil ich mir sicher bin, dass sie bei diesem glorreichen "Killerspiel" eine Ausnahme machen werden:

America’s Army – The Official U.S. Army Game


mariong, Mi, 22.11.2006, 09:11

ja, neuerdings gehen die politikreaktionen immer paar kilometer am thema vorbei.

als das kind in der kühltruhe (oder wars der kühlschrank) gefunden wurde die riesendiskussion, ob jetzt zwangsweise die Reihenuntersuchungen gemacht werden sollen, damit Kinderärzte im Auftrag des Staates überwachen können, ob ein Kind vielleicht von seinen Eltern mißhandelt wird.
Dabei war doch in diesem Fall die Schlamperei des Jugendamtes augenfällig.

Alles nur Ablenkungsmanöver (vorausgesetzt, da sind denkende Menschen am Werk)

oder

Herr wirf Hirn vom Himmel.


hagen von tronje, 22. November 2006 09:28:46 MEZ

.

"eine stärkere Kultur des Hinsehens und Hinhörens praktizieren
Mit Betroffenheit und Trauer
Unser Mitgefühl
Damit soll keineswegs der Blick von den Opfern weggelenkt werden"

so der VBE im betroffenheitsvokabular

"Aufarbeitung"
auch sehr beliebt in den schlachzeilen

Zwei Tage nach dem Amoklauf an einer Realschule soll heute Schülern, Eltern und Lehrern - aber auch den Hinterbliebenen des getöteten Amokläufers - Trost gespendet werden.
rhein-neckar-zeitung

tja da läuft unsere neoliberale holocaustgesellschaft zur hochform auf und ruft nach frühwarnsystemen, psychologen und verbot von ballerspielen obwohl so maches mediales geräusch insgeheim bedauert kein geiles massaker kommentieren zu dürfen so mit lichterketten, tränen und noch mehr entzetzen und empören.

was wir nicht lesen werden, dass in nrw 50000 lehrstellen fehlten sowie in bayern übrigens auch und wenn ich das so von bundesland zu bundesland hochrechne und das mit den jahren multipliziere wundert es mich dass dieser white-trash sich überwiegend in hartz 4 einkuschelt statt mal ne schule einzuäschern oder ne synagoge oder ein asylantenheim. na gut wollen wa nich übertreiben. die lehrer scheinen noch nich so schlecht zu sein wie gehofft aber brennende autos ode busse in frankreich is allemal drinne und zwischendurch wenigstens ein durchgeknallter irrer dessen familie man trost spenden muss.


mariong, 22. November 2006 09:41:48 MEZ

ja, manchmal frage ich mich auch, wie lange es noch dauert, oder denke, man müsste weggehen, aber ich bin zu alt


klausf, Mi, 22.11.2006, 10:46

Ich spiel jetzt fünf Jahre 'Killerspiele' und hab immer noch keinen Amiklauf hinter mir. Stimmt jetzt irgendwas nicht mit mir?

Und für'ducken und in Deckung gehen' helfen die nix - wenn ich erstmal nach der CTRL-Taste suchen muss, ist's schon zu spät.


supatyp, Mi, 22.11.2006, 10:49

gibt keine killerspiele

wo man mit bomben am bauch rumrennt. das ist außem fernsehen, bagdadstyle, das sollten die verbieten


sirdregan, 22. November 2006 22:38:35 MEZ

oh doch

das Flash-Spiel KABOOM! z.B....


textkoch, Mi, 22.11.2006, 11:34

Ich hätte auch Amokläufer sein können

Es sind weder die bösen Killerspiele, noch der Zugriff auf Waffen. Es ist der Einzelne und die Verhältnisse. Ich habe via www.gulli.com folgenden Text des Amokläufers gefunden, den er schon im vorigen Jahr veröffentlichte:"Je länger ich über das Leben nachdenke, desto mehr merke ich wie sinnlos es eigentlich ist. ... Jemand wird geboren, hat 6 Jahre lang ein schönes Leben, wird dann aber eingeschult. Dann hat er unbewusst eine Wahl zu treffen; bleibe ich wie ich bin, oder passe ich mich den anderen an? Genauer gesagt Bleibe ich stark oder werde ich zum Verräter meiner Selbst? Hat man sich nun dafür entschieden standhaft zu bleiben, wird man ausgelacht, weil man andere Sachen sagt, weil man anders aussieht, oder andere Musik hört, weil man andere Interessen hat. Das geht dann so, 4 Jahre lang, und dann denkt unser 10 Jähriges Kind: Nun komme ich ja zum Glück auf eine andere Schule, dann wird's endlich besser! Und was ist? ARSCHLECKEN! Es wird alles nur noch extremer! Das Motto der weiterführenden Schulen: Zieh mit oder geh für immer unter"

Ich kann diese Gedanken nachvollziehen, ohne dabei gleich Tat und Täter zu verstehen oder gar zu billigen. Auch rechtfertigt das keinen Amoklauf. Aber auch ich kann mich nicht erinnern, nach dem Ende meiner Schulzeit, wieder einem System ausgesetzt zu sein, dass wie die Schule die absolute Anpassung verlangt und den Unangepassten in einer mörderischen Art und Weise terrorisiert. Es ist gar nicht der Unterricht, echter oder angeblicher Leistungsdruck oder gar sadistische Lehrer, die einen da quälen: Es sind schlicht andere Schüler, die jemanden zum Außenseiter züchten, der vielleicht ein wenig anders ist. Kinder und Jugendlichen können sich untereinander über Jahre so lange malträtieren, bis ein Opfer sich entweder ein so dickes Fell zulegt, dass es kaum noch zu Gefühlsregungen in der Lage ist oder aber zerbricht, Selbstmord begeht oder den Amoklauf als erweiterten Selbstmord wählt.

Diese Dimension von "die-Anderen-ärgern-mich-immer" wird bis heute von Eltern, Lehrern und dem gesamten System Schule nicht zur Kenntnis genommen. Vielfach wird den Opfern sogar zu verstehen gegeben, sie seien ja auch komisch, in jedem Fall anders und damit selbst Schuld. Ein soziales Umfeld aber, in denen Einzelne und Gruppen Außenseiter ungestraft und mit latenter Unterstützung der Offiziellen permanent quälen dürfen, bezeichne ich schlicht als Terrorregime. Und dies habe ich hautnah und ausschließlich in der Schule kennengelernt.

Warum ich dann nicht zum Amokläufer wurde? Weil man das nicht zwangsläufig wird. Weil ich außerhalb der Schule Freunde und Eltern hatte, die mich akzeptiert und geliebt haben, weil ich früh wusste, das die Schule nicht das Leben ist, weil ich mir ein dickes Fell zugelegt habe, weil ich mir Ziele gegeben habe, weil ich nicht in einem kleinen Nest saß, sondern in einer Stadt, wo es Ausweichmöglichkeiten gibt, wo nicht die selben Nasen, die einen in der Schule gequält haben auch noch im Sportverein, auf dem Spielplatz und im Eiscafé anzutreffen waren.

Weil ich vielleicht einfach nur Glück hatte.


hagen von tronje, 22. November 2006 12:23:30 MEZ

ein wahrer antifaschist kein verbrecher:

Ich will das ihr erkennt, das niemand das Recht hat unter einem faschistischen Deckmantel aus Gesetz und Religion in fremdes Leben einzugreifen!

Die Menschen die sich auf der Schule befinden, sind in keinem Falle unschuldig!

Ein Grossteil meiner Rache wird sich auf das Lehrpersonal richten, denn das sind Menschen die gegen meinen Willen in mein Leben eingegriffen haben

Gebt jedem eine Waffe und die Probleme unter den Menschen lösen sich ohne jedliche Einmischung Dritter. Wenn jemand stirbt, dann ist er halt tot. Und? Der Tod gehört zum Leben! Kommen die Angehörigen mit dem Verlust nicht klar, können sie Selbstmord begehen, niemand hindert sie daran!

Schulpflicht ist die Schönrede von Schulzwang, denn man wird ja gezwungen zur Schule zu gehen. Wer gezwungen wird, verliert ein Stück seiner Freiheit

Nazis, HipHoper, Türken, Staat, Staatsdiener, Gläubige…einfach alle sind zum kotzen und müssen vernichtet werden!

Sie sollten alle vergast werden! Keine Juden, keine Neger, keine Holländer, aber Muchels! ICH BIN KEIN SCHEISS NAZI)

www.mein-parteibuch.de


DonDahlmann, 22. November 2006 13:05:40 MEZ

Die Frage ist auch gar nicht, ob man nicht selber in dem Alter solche Gedanken hat. Wenn man die Offline Tagebücher der meisten Teenager zwischen 14 und 18 liest, wird man wahrscheinlich sehr oft auf Einträge treffen, die sich damit beschäftigen, dass man jemanden sehr doof findet und ihn gerne sehr tot sehen würde. Die Frage ist, ob es der leichte Zugang zu Waffen war der einen dahingesagten Satz zu einer Möglichkeit, bzw. einer Tat hat werden lassen.


hagen von tronje, 22. November 2006 13:21:11 MEZ

was wäre wenn der geschändete antifaschist nur liebeskummer gehabt hätte?

und in unserer gefühlsschwulen gesellschaft sich solange in seiner betroffenheit wälzte bis ihm die tötung der menschheit bis auf nichtgläubige neger, juden und holländer als heilige pflicht erschien?

Jun. 4th, 2005|04:15 pm]

"Leider musste ich in den letzten Wochen nicht nur feststellen das mein (damals) bester Freund sich an das Mädchen ranmacht das ich liebe, und auch sonst ein Arschloch ist, nein! Jetzt durfte ich auch noch erfahren das sie ihn liebt!
Meine derzeitigen Gefühle lassen sich nicht wirklich in Worte fassen. "Hass" wäre noch positiv ausgedrückt.
Was hab ich denn jetzt noch zu verlieren...nichts - Ich habe schon alles verloren. Es ist die Hölle, ein Leben vergeudet...das darf alles nicht wahr sein."


sirdregan, 22. November 2006 14:27:30 MEZ

@don

schön und gut wenn man durch die Spiele lernt, in Deckung zu gehen, aber versuch mal im wahren Leben "Strg" zu drücken ;)

Meiner Meinung nach ist die Frage nach den Waffengesetzen Zweitrangig. Wenn der Teenager schon den Vorsatz hat und keine Schusswaffe bekommt, bastelt er sich eine Kartoffelkanone oder was auch immer. Das wichtigste ist meines Erachtens die Anfänge zu bekämpfen.
Die Probleme sind ganz klar: Die Lehrer und Eltern merken heutzutage nichts mehr von ihren Schülern / Kindern, weil die Schüler a) keinen Respekt vor den meisten von ihnen haben (hatte ich auch nie) und
b) so viele Klassen und Schüler haben, dass sie sich nicht mehr auf den einzelnen konzentrieren wollen/können (bzw: Eltern "genug eigene Sorgen haben" und nicht noch das pubertäre Kind ernst nehmen können/wollen und
c) Lehrer und Eltern immer noch denken/sagen: "So ging es uns doch früher auch und wir habens auch überlebt! Sag einfach "hör auf"" und ähnliche tolle Ratschläge geben...

Ich weis wovon ich spreche, denn ich war schon mal in dieser Situation. Ich arbeite das auch gerade in meinem Blog auf. Und Don, es war wirklich bedeutend einfacher eine Waffe zu organisieren, statt einen Therapeuten zu finden...


hagen von tronje, 22. November 2006 17:50:15 MEZ

wer so locker mal 220 euro klarmachen kann während der schulzeit

der verfügt nich gerade über wenig geldmittel aber wenn ich sowas lese:

"und bei "Populismus" sprach der Lehrer kurz über Josepf Goebbels, und ich denk ich hör nicht richtig als sich eine der ältesten da im Kurs meldet und fragt wer das denn ist... Meine Fresse, soviel sollte man doch über die Geschichte seines Landes wissen, oder??? Aber es ist ja wohl "uncoool" von sowas bescheid zu wissen."

populismus gleich göbbels!

toller lehrer und ich kann mir vorstellen wie knabe bastian sich das bis zur "faschopolizei" alles interpretiert.

dann wähnt er sich als verfolgter suhlt sich darin in selbstmitleid, zieht sich massich massenmord rein und fühlt sich gerechtfertigt für grosse taten.

toll wenn man so einen lehrer hat der einen so verstehen lässt.


mcwinkel, Mi, 22.11.2006, 16:58

Und was hätte der Therapeut dem erzählen sollen, Don?
Sein Abschiedsbrief klingt nachvollziehbar.
Seine Taten sind es nicht.


DaveKay, 22. November 2006 22:46:38 MEZ

ein Therapeut

setzt Einsicht voraus.
Was er ihm erzählt hätte wäre nahezu zweitrangig gewesen, da der Versuch vorhanden gewesen wäre, die Dinge anzupacken, anders.


hagen von tronje, 22. November 2006 22:51:17 MEZ

dieser geile antifaschist

war ein selbstverliebtes sich ständich bedauerndes feiges scheiss arschloch mit gewaltwahnideen die er abstrakt auf schule projeziert hat.

[Sep. 10th, 2004|11:29 pm]

"Wir haben heute für ungefähr 220€ Softairwaffen und Munnition gekauft. Nu sind wa mal endlich wieder aufgersüstet.
Hatten gestern Training, dann ist noch eine gun in Arsch gegangen. Auf unserer HP (www.s-i-c-k.de.vu) sind n paar neue pics.
Sonst war heut nix los."

doch war schon was los. so fing es an.

resistantx.livejournal.com


stollentroll, 24. November 2006 12:10:28 MEZ

Scheint mir eher, dass er sich selbst so sehr gehasst hat, dass er das auf "alle menschen" übertragen hat. Er ist ja nicht umbedingt wählerisch oder rassistisch in seinem hass. Ein mobbing-opfer ohne selbstbewusstsein, dass sich so tief in eine virtuelle scheinwelt flüchtet, bis er nicht mehr rausfindet. Dennoch hasst er nicht alle, bedankt/ entschuldigt sich bei familie und bei wenigen "freunden", will in seinem selbstmord noch anderen gefallen und cool sein. Identifikation durch abgrenzung, bewusst "anders" sein um sich aufzuwerten, distinktion. Emile Durkheim würde das wohl als "egoistischen Selbstmord" bewerten, da S. nicht mit seiner umwelt klarkam. Waffen und Übungsspiele sind da nur instrumente, welche die folgen des wahns verschlimmern können.


goetzeclan, Do, 23.11.2006, 11:30

Mir scheint, Emsdetten und Ehrfurt sind Kollateralschäden eines Lebensstils, den wir nicht missen wollen.


sirdregan, 24. November 2006 13:23:21 MEZ

Schön formuliert.
Das sollte ans schwarze Brett.


mark793, 24. November 2006 15:09:35 MEZ

Schön formuliert fürwahr,

aber die Nachfrage kann ich mir nicht verkneifen: Wer bitte schön ist denn "wir" in diesem Zusammenhang?

Klingt jetzt vielleicht pharisäerhaft, das selbstverständliche zu betonen, aber an meinem Lebensstil hat sich der Basti seinen Film bestimmt nicht abgeguckt. Ich spiel ja nicht mal minesweeper, weil mir das schon zu martialisch ist.

Kurzum: Den Schuh zieh ich mir nicht an, ich kann nämlich eine ganze Menge missen. Echt jetzt.

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